Artikel von Jürgen-Burkhard Klautke (Seite 2)

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Wortverkündigung aus 1.Mose 41,50–52: In der Welt leben heißt in der Fremde leben

Einleitung[1] Der Abschnitt, unter den wir uns in der Wortverkündigung stellen, schildert einen Ausschnitt aus dem Leben Josephs. Es ist ein Ereignis, ziemlich bald nachdem er zum zweiten Mann in Ägypten erhöht worden war. In der gesamten Bibel haben wir wohl keinen anderen Menschen, über dessen Leben wir so viele Details erfahren wie über Joseph. Angefangen von seiner Jugend, seinem jungen Erwachsenenalter bis hin zu seinem Tod gibt uns die Heilige Schrift einen Gesamtabriss von Josephs Lebens. Wenn ich recht…

Grußwort des Schriftleiters

Wenn ihr mit Christus auferweckt seid, so sucht das, was droben ist, wo der Christus ist, sitzend zur Rechten Gottes. Sinnet nach dem, was droben ist, nicht nach dem, was auf Erden ist. Kolosser 3,1.2 Mit diesem Wort aus dem Kolosserbrief grüße ich Sie zu dieser Ausgabe der Bekennenden Kirche. Wir werden in diesem Wort aufgerufen zu suchen und zu sinnen. Nun gehört es mehr oder weniger zum Leben eines jeden von uns, dass er denkt, überlegt und erwägt. Aber…

Einige Anmerkungen zu Martin Grabes Buch, Homosexualität und christlicher Glaube: ein Beziehungsdrama

1. Ein Buch erregt Aufmerksamkeit „Das Buch solltest Du unbedingt lesen und etwas dazu schreiben. Dadurch ist im Evangelikalismus wieder ein Damm gebrochen.“ Mit dieser Bemerkung machte mich vor wenigen Wochen jemand auf das obengenannte Buch[1] aufmerksam. Damit verband er gleichzeitig einen Arbeitsauftrag, den ich mir nach dem Lesen des Buches zu eigen machte. Der Autor, Martin Grabe, ist nicht irgendwer, sondern er ist der Ärztliche Direktor der Klinik Hohe Mark in Oberursel und Chefarzt der dortigen Abteilung Psychotherapie und…

Grußwort des Schriftleiters

Deine Gnade ist besser als Leben. Psalm 63,4a Mit diesem Bekenntnis Davids grüße ich Sie zur 77. Ausgabe der Bekennenden Kirche. David betete dieses Wort, als es um ihn herum sehr eng geworden war. In der Wüste Juda waren ihm seine Verfolger dicht auf den Fersen. Bei jemandem, der sich in einer solchen Situation befindet, könnte man annehmen, dass er sich ganz und gar mit seiner Bedrängnis befasst. Zu vermuten ist, dass David entschlossen darüber nachsinnt, wie er aus dieser…

In Zeiten höchster Eitelkeiten: Die Aktualität von Luthers Auslegung des Buches Prediger (Teil 4)

Seit dem 31. Oktober 1517, dem Tag, der in die Geschichte als Reformationstag eingegangen ist, befand sich Martin Luther in unerbittlicher Auseinandersetzung mit dem römischen Papsttum und dessen Lehren. Diese Konfrontation spiegelt sich auch in seiner Vorlesung über das Buch Prediger wider, die der Reformator in der zweiten Hälfte des Jahres 1526 hielt.