Artikel von Jürgen-Burkhard Klautke (Seite 3)

Artikel von Jürgen-Burkhard Klautke (Seite 3)

In Zeiten höchster Eitelkeiten: Die Aktualität von Luthers Auslegung des Buches Prediger (Teil 3)

Das Buch Prediger wurde für Martin Luther zu einem Lichtstrahl. Es brachte ihm Klarheit über mehr als tausend Jahre zurückliegender Kirchengeschichte. In der Vorrede zu seiner Auslegung dieses Bibelbuches bringt er diese Erkenntnis programmatisch auf den Punkt: „Sehr viele von den heiligen Vätern und hervorragenden Lehrern der Kirche haben durch dieses Buch [Prediger], das sie falsch verstanden, nicht geringen Schaden angerichtet.

In Zeiten höchster Eitelkeiten: Die Aktualität von Luthers Auslegung des Buches Prediger (Teil 2)

Ziemlich am Anfang des ersten Korintherbriefes stellt uns der Apostel Paulus eine Reihe von Fragen: Wo ist nun der Weise? Wo ist der Schriftgelehrte? Wo ist der Wortgewaltige dieser Weltzeit? Hat nicht Gott die Weisheit der Welt zur Torheit gemacht? (1Kor. 1,20). Es ist gut möglich, dass wir gerade über die zweite Frage stolpern oder dass sie uns sogar erschreckt: Werden hier nicht die Schriftgelehrten in eine Reihe mit den Weisen und den Wortgewaltigen dieser Weltzeit gestellt?

Timothy S. Lane, Paul David Tripp, Beziehungen – Ein Weg zum geistlichen Wachstum

„Einige unserer tiefsten und schmerzhaftesten Verletzungen entstehen in Beziehungen. Es gibt Zeiten, in denen wir wünschen, wir könnten allein leben, und es gibt Zeiten, in denen wir froh sind, dies nicht zu müssen.“ Diese Aussage treffen die beiden Autoren am Anfang ihres Buches und bringen so zum Ausdruck, wie vermutlich alle Menschen über ihre Beziehungen denken. Aber warum haben wir häufig solche Gedanken, und wie können wir ein solches Denken überwinden? Das sind im Kern die Fragen, die uns die…

Neuausrichtung des Lebens, nicht nur nach der Urlaubszeit – Einsichten aus dem Buch Prediger

Viele von uns waren in den zurückliegenden Wochen im Urlaub. Inzwischen hat uns der Alltag wieder eingeholt. Es wartet wieder die Arbeit auf uns. Gerade diesen Umschwung erleben wir nicht selten als Unglück, denn nun scheint wieder die Monotonie des Alltags zu beginnen. Nicht nur in dieser Situation ist es gut, auf ein Buch aus dem Wort Gottes zu achten, auf das Buch des Predigers Salomo.

Zur Homo-Ehe (Teil 2)

Artikel als PDF Siegfried Zimmer: Die schwule Frage – Die Bibel, die Christen und das Homosexuelle 1. Begrifflichkeit Obwohl der Begriff „das Homosexuelle“ im Titel seines Vortrags vorkommt, lehnt Zimmer den Begriff „Homosexualität“ ab. Seine Begründung lautet, dieser Begriff sei zu „klinisch“, er stamme aus der „Psychiatrie“, der „Psychologie“, er sei eine „weiße Kittelsprache“, eine „Pinzettensprache“, eine „Laborsprache“. Zimmer erläutert, „wenn einer sage, die Homosexualität ist aber …,“ dann wisse er sofort, dass so jemand überhaupt „keinen Kontakt mit Schwulen…

Zur Homo-Ehe (Teil 1)

Artikel als PDF Anmerkungen zu einem Vortrag von Siegfried Zimmer: Die schwule Frage Zur gesellschaftspolitischen Lage Es ist etwas mehr als zwanzig Jahre her, dass in Deutschland der Homosexualitätsparagraph (§ 175 StGB) ersatzlos gestrichen wurde. Als das Parlament im Jahr 1994 diesen Beschluss fasste, rechtfertigten konservative Politiker den Entscheid damit, dass niemand die Absicht habe, das Grundgesetz anzutasten. Im Grundgesetz ist nämlich zu lesen, dass Ehe und Familie unter den besonderen Schutz der staatlichen Ordnung gestellt sind (§ 6,1). Volksvertreter…

„Absalom, mein Sohn Absalom …!“

„Mein Sohn Absalom, mein Sohn, mein Sohn Absalom! Ach dass ich doch an deiner Stelle gestorben wäre! O Absalom, mein Sohn, mein Sohn!“ (2Sam. 18,33 [19,1]). Immer wieder brach dieser herzzerreißende Schrei aus David heraus (2Sam. 19,5 [4]). Der darin sich ausdrückende Schmerz bezeichnet das Ende einer Vater-Sohn-Beziehung. David hatte gerade die Todesnachricht seines Sohnes vernommen.

Unser Erziehungsauftrag nach 5.Mose 6,4-15

Was Gott der Herr in diesem Abschnitt (5Mose 6,4-15) sagt, kann folgendermaßen zusammengefasst werden: Gott verpflichtet uns Eltern, unsere Kinder im Wort der Wahrheit zu erziehen und zu unterweisen. Unmittelbar vor diesem Abschnitt, in Kapitel 5, hatte Mose die Zehn Gebote dem Volk Israel erneut verkündet. Es war eine neue Generation aufgewachsen, die nicht mehr Augen- und Ohrenzeuge der Ereignisse vom Berg Sinai war. Inzwischen befand sich das Volk Gottes in der Jordanebene. Sie standen kurz davor, in das verheißene…

Eva – Das erste Bekenntnis zum Kommen des Retters

„Und Adam gab seiner Frau den Namen Eva; denn sie wurde die Mutter aller Lebendigen“ (1Mos. 3,20). 1. Eva – eine merkwürdige Namensgebung Auf den ersten Blick erscheint die Kluft gigantisch, die sich auftut zwischen der Namensgebung Adams und dem, was Gott unmittelbar vorher verkündet hatte.