Artikel von Ludwig Rühle (Seite 4)

Artikel von Ludwig Rühle (Seite 4)

Gott schuf sie als Mann und Frau

Wortverkündigung zu 1Mose 1,26-31 und 2,18-25 Was lehrt uns dieser Bericht über die Erschaffung von Mann und Frau? Antwort: Beide, sowohl der Mann als auch die Frau, sind etwas ganz Besonderes. Sie sind die Krone der Schöpfung! Gott hat sie nicht einfach so geschaffen, sondern er verfolgte damit eine ganz bestimmte Absicht: Sie sollten ihn in der Welt verherrlichen. Die ganze Schöpfung wurde von Gott ins Dasein gerufen, um ihn zu verherrlichen und mit seiner Herrlichkeit erfüllt zu werden. Paulus…

Die Verheißung der Beschneidung des Herzens (Teil 1)

Bibelabschnitte aus dem fünften Buch Mose, oder wie es auch genannt wird, dem Deuteronomium, bilden heutzutage selten die Grundlage für die Verkündigung in Gottesdienst und Bibelstunde. Das ist bedauerlich. Denn dieses Buch ist für alle weiteren Bücher der Heiligen Schrift grundlegend. Eine zentrale Verheißung dieses Buches ist die Verheißung der Beschneidung des Herzens.

Lebe deinen Glauben!

Wortverkündigung aus dem Jakobusbrief: Kennen Sie das, dass Sie im Glauben angefochten sind, versucht werden, schwere Momente haben, in denen Sie ins Wanken geraten? Jakobus, der leibliche Bruder von Jesus, zu seiner Zeit Gemeindeleiter der ersten Gemeinde in Jerusalem, schreibt in seinem Brief über einige dieser Anfechtungen, mit denen wir alle zu kämpfen haben. Zum Beispiel, dass wir in manchen Situationen an Gottes gutem Willen zweifeln, dass wir uns fragen, wie er dieses oder jenes in meinem Leben zulassen konnte.…

Gemeinschaft mit Gott

Wortverkündigung zu Hebräer 12,18-29 Israel war aus Ägypten ausgezogen und zum Berg Sinai gewandert. Das Ziel war, Gott zu begegnen, sein Wort zu hören, ihm in rechter Weise zu antworten, ihn anzubeten und ihm zu dienen. Mit anderen Worten: Es ging darum, Gottesdienst zu feiern. Natürlich war das ein phänomenaler Gottesdienst. Das Volk kam „zu dem Berg, den man anrühren konnte und der mit Feuer brannte, und … in Dunkelheit und Finsternis und Ungewitter und … zum Schall der Posaune…

„…denn auch wir vergeben allen, die an uns schuldig werden“ (Lukas 11,4)

Da wir alle Sünder sind, bedeutet das auch, dass andere sich an uns versündigen. Das heißt: Wir sind potentielle Opfer für Sünder und Sünden. Wie sollen wir in Fällen reagieren, in denen sich Menschen an uns vergangen haben? Viele, sicher auch einige unter uns, haben in ihrem Leben durch andere Menschen grausame Dinge erfahren, möglicherweise sogar durch sehr nahestehende Menschen: Lüge, Verhöhnung, Spott, Verleumdung, Vernachlässigung, Hass, Vergewaltigung, Misshandlung, Ehebruch …

Die doppelte Botschaft des Propheten Jeremia: Die katastrophalen Folgen der Sünde und die herrlichen Folgen der Gnade

„Er hat mich mit Bitterkeit gesättigt, mit Wermut getränkt. Er ließ meine Zähne sich an Kies zerbeißen, hat mich niedergedrückt in die Asche. Ja, du hast meine Seele aus dem Frieden verstoßen, dass ich das Glück vergaß. Und ich sprach: Meine Lebenskraft ist dahin, und auch meine Hoffnung auf den Herrn! Gedenke doch an mein Elend und mein Umherirren, an den Wermut und das Gift! Beständig denkt meine Seele daran und ist tief gebeugt!“ (Klgl. 3,15-20).

Das Einander in der Gemeinde

Anmerkungen zu 1Thessalonicher 5,11-15 Gebote und Ermahnungen für das Zusammenleben in der Gemeinde sind in der Bibel oft an einem Schlüsselwort zu erkennen: einander (griechisch: allälous). Die Zusammenfassung und die Basis für alle 57 „Einander-Gebote“ gibt Jesus selbst seinen Jüngern eindrücklich mit auf den Weg in Johannes 13,34: „Liebt einander, wie ich euch geliebt habe!„

Der ungerechte Verwalter

Wortverkündigung zu Lukas 16,1-9: Wieder liegt ein Jahr voller Krisen hinter uns. Wie soll es weitergehen? Wie wird das kommende Jahr ausfallen? Weil unser Geld ins Wanken gerät, scheint auch vieles andere ins Wanken zu geraten. Es zeigt sich, wie schon so oft, dass weltliche Reichtümer keinen Bestand haben. Wer dagegen sein Vertrauen nicht auf weltlichen Reichtum gesetzt hat, sondern auf den allmächtigen Gott, hat „ausgesorgt“ oder besser: Er ist versorgt für Zeit und Ewigkeit.