Artikelübersicht (Seite 18)

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Einige Anmerkungen zu Martin Grabes Buch, Homosexualität und christlicher Glaube: ein Beziehungsdrama

1. Ein Buch erregt Aufmerksamkeit „Das Buch solltest Du unbedingt lesen und etwas dazu schreiben. Dadurch ist im Evangelikalismus wieder ein Damm gebrochen.“ Mit dieser Bemerkung machte mich vor wenigen Wochen jemand auf das obengenannte Buch[1] aufmerksam. Damit verband er gleichzeitig einen Arbeitsauftrag, den ich mir nach dem Lesen des Buches zu eigen machte. Der Autor, Martin Grabe, ist nicht irgendwer, sondern er ist der Ärztliche Direktor der Klinik Hohe Mark in Oberursel und Chefarzt der dortigen Abteilung Psychotherapie und…

Der Gott, der errettet – Daniel 3

Man stelle sich den Anblick vor: Tausende Menschen, versammelt in einem Wüstental außerhalb der großen Stadt Babylon. Die Elite des gesamten babylonischen Reichs ist zusammengekommen und der Grund ihres Zusammenkommens steht unübersehbar vor ihnen: ein riesiges, fast 30 Meter hohes Standbild ragt in die Höhe und fordert von allen Anbetung. Wer sich weigert niederzufallen, macht Bekanntschaft mit dem Feuerofen.

Über Sexualität, Kinder und das Evangelium – Warum christliche Ehepaare den Wunsch nach Kindern haben sollen

Kinder – ein Thema, das für manche junge Paare nicht so einfach ist: Ob, wann und wie viele Kinder sollen sie bekommen? Anders gefragt: Was ist die richtige Motivation zur Fortpflanzung? In fast jedem Buch der Heiligen Schrift verurteilt Gott sexuelle Unzucht mit deutlichen Worten, und sie warnt dabei vor seinem Gericht. Doch in seiner unermesslichen Weisheit gab Gott uns auch ein Buch, das sich mit dem richtigen Gebrauch der uns von ihm geschenkten Sexualität beschäftigt: das Hohelied Salomos. Dieses…

Zum Buch Hiob (Teil 1)

Wenn Christen Leid und Verzweiflung erleben, hoffen sie, Antworten auf ihre Fragen im Buch Hiob zu bekommen. Es sind Fragen wie diese: Warum gibt es Leid in der Welt? Wer ist schuld, wenn Menschen leiden? Wie kann Gott ungerechtes Leid zulassen? Was ist der Sinn des Leidens? Auch Hiob fragte: Warum lässt er Lebensmüden noch das Licht sehen und gibt Leben den Verbitterten (Hiob 3,20)? Im Buch Hiob werden viele Fragen aufgeworfen. Aber welche Antworten gibt das Buch? Was ist…

Was sollen wir tun?

Kürzlich haben wir Pfingsten gefeiert. In Apostelgeschichte 2, dem Kapitel, in dem die Ausgießung des Heiligen Geistes berichtet wird, gibt es einen kurzen, aber inhaltsschweren Satz: Und sie [= die Jünger] blieben beständig in der Lehre der Apostel und in der Gemeinschaft und im Brotbrechen und in den Gebeten (Apg. 2,42). Wir erfahren vier Tätigkeiten, die die Nachfolger von Jesus regelmäßig ausführten:

Wortverkündigung aus Hebräer 13,5: Der Baum der Dankbarkeit

[1] Wenn ein Baum gesund ist, wenn er gute, gesunde Früchte im Überfluss hervorbringt, dann wissen wir über ihn zweierlei: erstens: Es fließt starkes Leben durch diesen Baum; zweitens: Wir wissen, dass seine Wurzeln tief in den Erdboden ragen, sodass er von dort Leben empfängt. Wenn das, was man äußerlich wahrnimmt, echt ist, hat es seine Ursache in einem inneren Leben, und dieses wiederum hat eine Quelle.

Psalm 22 und der kurze Markusschluss: Leiden und Leben des Königs

Einführung Der „kurze Markusschluss“[1] (Mk. 16,1–8) stellt uns als Ausleger der Heiligen Schrift vor Schwierigkeiten. Was wird in diesen acht Versen ausgesagt? Das Ende von Vers 8 lautet: denn sie fürchteten sich. Endet so die gute Nachricht, das Evangelium von Jesus Christus, dem Sohn Gottes (Mk. 1,1)? Irgendwie erscheint das unbefriedigend. Möglicherweise war das der Grund, warum angesichts dieses offenen Endes ein früher Christ im Sinn der anderen Evangelien eine Abrundung schrieb (Mk. 16,9–20).