BK 44

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Artikel

Die bekennende Gemeinde – Warum Bekenntnisse unverzichtbar sind

Warum sind Bekenntnisse wichtig? Warum sind sie unverzichtbar? Bevor ich auf diese und weitere Fragen eingehe, möchte ich eine Vorbemerkung machen: Es geht mir im Folgenden nicht darum, ein Plädoyer für ein bestimmtes Bekenntnis zu halten. Vielmehr möchte ich darlegen, warum es überhaupt gut und sinnvoll ist, Bekenntnisse und Katechismen in der Gemeinde zu haben.

Die (Heils–)Notwendigkeit der Kirche [Gemeinde]: römisch oder reformatorisch?

Vielleicht haben sich Ihnen bereits beim Lesen der Überschrift die Nackenhaare gesträubt: Die Kirche soll notwendig sein für unser Heil, für unsere Erlösung? Unsere emotionale, instinktive Reaktion gegen solch eine Aussage sagt allerdings etwas über uns aus, nämlich dass wir nicht (mehr) „katholisch“ sind. Und zwar in einem doppelten Sinne nicht.

Wortverkündigung: Römer 14, 10

„Du aber, was richtest du deinen Bruder? Oder du, was verachtest du deinen Bruder? Wir werden ja alle vor dem Richterstuhl des Christus erscheinen!“ (Römer 14,10) Nicht richten? Richten oder (sollen wir besser) nicht richten? Werden wir in diesem Vers aufgefordert, alles zu tolerieren? Sollen wir also schweigen, lächeln und alles laufen lassen? Eine solche Einstellung würde dem heutigen Trend entsprechen. Entspricht sie auch dem Wort Gottes?

Gehorsam und Freude – wie passt das zusammen?

Wann hört man schon einmal eine Predigt zum Thema Gehorsam? Wie oft werden wir von anderen Christen zum Gehorsam angespornt oder ermutigen selbst andere dazu? Trügt der Schein, dass man in evangelikalen Kreisen versucht, das Wort „Gehorsam“ nicht allzu häufig in den Mund zu nehmen? „Gehorsam“ klingt zu drastisch, zu fordernd, zu gesetzlich. Dabei gibt es eine überraschende Aussage Jesu im Blick auf den Gehorsam ihm gegenüber.

Die alles überragende Macht und Herrlichkeit unseres Retter–Gottes

Wortverkündigung zu Psalm 113 Der Psalm, unter den wir uns stellen, gehört zu den Lobliedern, die an die Befreiung des Volkes Israel aus Ägypten erinnern. Er wurde unter anderem beim Passahfest gesungen. Häufig sang man die Psalmen 113 und 114 vor dem Essen des Passahlammes, während die Psalmen 115 bis 118 im Anschluss daran rezitiert wurden.