Artikel von Ludwig Rühle (Seite 3)
Beobachtungen im dritten Johannesbrief: Trotz Ärger – in Liebe für die Wahrheit
Warum sollen wir eigentlich Ärger und Schwierigkeiten auf uns nehmen? Wahrscheinlich wurden auch Sie schon Zeuge manchen Streites und mancher Uneinigkeit, auch in christlichen Kreisen oder in Ihrer Gemeinde. Wie oft gab und gibt es Ärger und Schwierigkeiten, und jedes Mal erhob sich dann die Frage: Soll man sich dennoch weiter einbringen, engagieren, aufopfernd helfen, spenden, beten usw.? Lohnt das? Bringt das etwas? Warum soll man dranbleiben, nicht nur äußerlich, sondern auch innerlich mit dem Herzen? Der dritte Brief des…
Entweder unter Gottes Schutz oder unter Gottes Fluch: Anmerkungen zu 5.Mose 19 bis 25
1. Paragraph 219a – gegenwärtig höchst umstritten Der Paragraph 219a Absatz 1 StGB lautet: „Werbung für den Abbruch der Schwangerschaft: Wer öffentlich, in einer Versammlung oder durch Verbreiten von Schriften (Paragraph 11 Absatz 3) seines Vermögensvorteils wegen oder in grob anstößiger Weise 1. eigene oder fremde Dienste zur Vornahme oder Förderung eines Schwangerschaftsabbruchs oder 2. Mittel, Gegenstände oder Verfahren, die zum Abbruch der Schwangerschaft geeignet sind, unter Hinweis auf diese Eignung anbietet, ankündigt, anpreist oder Erklärungen solchen Inhalts bekanntgibt, wird…
Warum Weihnachten?
Warum feiern wir Weihnachten? So lautet eine beliebte Umfrage in der Vorweihnachtszeit. Man will damit zeigen, wie wenig die Leute heute über die einfachsten Dinge wissen. Nun, wir kennen die Antwort: Wir feiern den Geburtstag des Sohnes Gottes. Aber warum entschied sich der Sohn Gottes, Fleisch und Blut anzunehmen und ein richtiger Mensch zu werden? Vier zentrale Antworten dazu, finden wir in Hebräer 2,14 und 15: Da nun die Kinder an Fleisch und Blut Anteil haben, ist er gleichermaßen dessen…
Die Top Ten unserer Götzen (Teil 2)
Zur Erinnerung: Im ersten Teil ging es um die Themen Gesundheit, Erfolg, Macht und Anerkennung, Schönheit, Sport und Liebe.
Die Top Ten unserer Götzen (Teil 1)
In meiner aktuellen Predigtreihe in unserer Bekennenden Evangelischen Gemeinde Osnabrück hören wir gerade auf das Fünfte Buch Mose. Besonders auffällig ist, dass neben vielen sehr aufschlussreichen Dingen in diesem Buch das Thema „Götzendienst“ ein Dauerbrenner ist.
5.Mose 1,1-5: Dies sind die Worte…
Das Fünfte Buch Mose ist eines der zentralsten Bücher im Alten Testament. Es schließt die fünf Bücher Mose ab, es ist das Hauptbuch des Gesetzes, und zusammen mit den anderen Büchern des Pentateuchs bildet es die Grundlage für alle weiteren Bücher des Alten und somit natürlich auch des Neuen Testaments.
Geld, Glaube und Glaubwürdigkeit im Licht von Nehemia
Im Buch Nehemia wird uns in den ersten Kapiteln vom Wiederaufbau der Stadtmauer Jerusalems berichtet. Dieses Unternehmen war an sich schon eine gigantische Herausforderung für das zurückgekehrte Volk.
Gemeinden brauchen Hirten, die Gott fürchten
Und es geschah, als die Mauer gebaut war, da setzte ich die Türflügel ein; und die Torhüter, Sänger und Leviten wurden in den Dienst gestellt. Und ich gab meinem Bruder Hanani und Hananja, dem Obersten des Tempelbezirks, den Oberbefehl über Jerusalem. Denn er war ein zuverlässiger Mann und gottesfürchtiger als viele [andere]. (Neh. 7,1.2)
Das wunderbare Geheimnis der Ehe: Was die christliche Ehe offenbar machen soll (Epheser 5,30-33)
In dieser Artikelserie zu Epheser 5,22-33 haben wir bereits die Beziehung der Frau zum Mann sowie des Mannes zur Frau genauer betrachtet. Der Apostel Paulus hat klargemacht, dass diese gegenseitige Beziehung so geprägt sein soll wie die Beziehung zwischen Christus und der Gemeinde: Wie nun die Gemeinde sich dem Christus unterordnet, so auch die Frauen ihren eigenen Männern in allem […]. Denn niemand hat je sein eigenes Fleisch gehasst, sondern er nährt und pflegt es, gleichwie der Herr die Gemeinde…
„Ihr Ehemänner, liebt eure Frauen!“ Epheser 5,25-33
Nachdem wir in der letzten Ausgabe der Bekennenden Kirche den Willen Gottes für die Ehefrau beleuchtet haben, soll es dieses Mal um die Aufgaben des Ehemanns gehen. Ich spreche hier als Betroffener, nicht nur weil ich verheiratet bin, sondern weil ich in meinen Aufgaben oft versage. Was ich hier schreibe, „predige“ ich deshalb zuerst mir selbst.