Stephen Westerholm, Angriff auf die Rechtfertigung
Laut Spurgeon gibt es in der Theologie nichts Neues außer dem, was falsch ist. Ganz so neu ist die so genannte Neue Paulus-Perspektive (NPP) nicht. Den Begriff prägte James Dunn schon 1982. Die Lehre selbst aber geht noch weiter zurück, auf E.P. Sanders (1977) und Krister Stendahl (1963). Seitdem ist sie quasi zum akademischen Standard avanciert. Unter Evangelikalen hingegen wird sie erst seit einigen Jahren vor allem durch N.T. Wright zunehmend populär.
Lernen im Horizont des christlichen Glaubens
Es gibt nur Betroffene Stehen Sie in einer längeren Aus- oder Weiterbildung? Üben Sie eine lehrende Funktion in Schule oder Universität aus? Lehren Sie Menschen innerhalb eines Unternehmens? Gestalten Sie Andachten? Geben Sie Sonntagschule? Führen Sie Jugendstunden durch? Haben Sie schulpflichtige Kinder oder Enkel? Haben Sie erwachsene Kinder, die noch in der Ausbildung stecken?
Hanniel Strebel, Eine Theologie des Lernens.
Von dem Verfasser des hier in der Bekennenden Kirche abgedruckten Artikels ist kürzlich seine Dissertation (Doktorarbeit) veröffentlicht worden. Wer sich schon einmal gefragt hat, ob und wie Glaube und Denken zusammenhängen, findet hier eine gründliche Antwort.
Ehre Vater und Mutter
Wortverkündigung zu Epheser 6,1-4 Wie die Liebe zu Christus die Beziehungen in der Familie prägen soll In diesen wenigen Versen aus dem Wort Gottes wird uns das biblische Grundmodell der Familie beschrieben. Wie soll die Beziehung zwischen Kindern und Eltern nach Gottes Willen aussehen? Kinder sollen ihren Eltern gehorsam sein, und Eltern sollen die Kinder in Zucht und Ermahnung des Herrn erziehen. Kinder ordnen sich den Eltern unter, Eltern ordnen sich Gott unter.
Autorität
Allgemeine Überlegungen Alle Autorität ist von Gott gegeben. Römer 13 macht dies deutlich. Autorität ist ein wesentlicher Aspekt der Schöpfungsordnungen Gottes. Gott ist die oberste Autorität, und alle anderen Autoritäten haben ihre Quelle in ihm. Autorität ist. Es gibt keine Alternative zu ihr.
„Absalom, mein Sohn Absalom …!“
„Mein Sohn Absalom, mein Sohn, mein Sohn Absalom! Ach dass ich doch an deiner Stelle gestorben wäre! O Absalom, mein Sohn, mein Sohn!“ (2Sam. 18,33 [19,1]). Immer wieder brach dieser herzzerreißende Schrei aus David heraus (2Sam. 19,5 [4]). Der darin sich ausdrückende Schmerz bezeichnet das Ende einer Vater-Sohn-Beziehung. David hatte gerade die Todesnachricht seines Sohnes vernommen.
Christliche Weltanschauung (Teil 3): Jeden Gedanken gefangen nehmen unter den Gehorsam gegen Christus
Der Anfang der Erkenntnis: Elemente einer christlichen Lebens- und Weltanschauung In den letzten beiden Ausgaben der Bekennenden Kirche haben wir uns mit der Notwendigkeit einer umfassenden christlichen Welt- und Lebensanschauung befasst. Wir haben aus der Heiligen Schrift erkannt, dass wir als Christen alle Lebensbereiche ausnahmslos vom Standpunkt des Wortes Gottes zu betrachten und zu leben haben und dass Begriffe wie „Neutralität“ und „Vernunft“ in Ihrem Kern unbiblisch und daher unzutreffend sind.
Der von Anfang war wurde Fleisch
Wortverkündigung zu (1Johannes 1,1-4) Gleich in den ersten Versen des ersten Johannesbriefes geht es um die Menschwerdung des Sohnes Gottes. Es fällt auf, wie abrupt dieser Brief einsetzt. Aus den Briefen der Apostel Paulus und Petrus kennen wir es anders. Hier aber erfolgt keine Begrüßung, keine Vorstellung des Schreibers, und auch eine Anrede an die Adressaten suchen wir vergeblich.
Die Verheißung der Beschneidung des Herzens (Teil 4): Hesekiel
Im vierten Teil dieser Artikelserie richten wir an den Propheten Hesekiel die Frage, ob und wie seine Weissagungen mit der Beschneidung des Herzens, so wie sie in 5Mose 30,6 verheißen worden ist, in Verbindung stehen. „Und der Herr, dein Gott, wird dein Herz und das Herz deiner Nachkommen beschneiden, dass du den Herrn, deinen Gott, liebst von ganzem Herzen und von ganzer Seele, damit du lebst.„
Eva – Das erste Bekenntnis zum Kommen des Retters
„Und Adam gab seiner Frau den Namen Eva; denn sie wurde die Mutter aller Lebendigen“ (1Mos. 3,20). 1. Eva – eine merkwürdige Namensgebung Auf den ersten Blick erscheint die Kluft gigantisch, die sich auftut zwischen der Namensgebung Adams und dem, was Gott unmittelbar vorher verkündet hatte.