Artikel zu: Neue-Paulus-Perspektive

Christus ist uns zur Gerechtigkeit gemacht

Die Lehre von der Zurechnung der Gerechtigkeit Christi beantwortet die Frage, auf welche Weise Gott uns annimmt, um Teilhaber seines Reiches zu sein. Sie beantwortet die Frage: Wie kann Gott gerecht sein und dennoch Sünder annehmen?

Es geht hierbei um die biblische Lehre, die besagt, dass Gott Menschen, anstatt ihnen ihre Sünde anzurechnen und sie entsprechend zu bestrafen, ihnen die Gerechtigkeit Christi anrechnet, sie also entsprechend dieser fremden Gerechtigkeit behandelt.

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„Kosmischer Kindesmissbrauch“?

Was feiern wir an Weihnachten? Für die Christen ist die Antwort einfach und klar: „dass der Sohn Gottes auf die Erde kam und als Mensch geboren wurde.“ Hierüber herrscht große Einigkeit. Aber haben Sie einmal darüber nachgedacht, dass damit allein eigentlich noch gar nichts ausgesagt ist?

Wenn wir nämlich nicht sagen, warum der Sohn Gottes auf die Erde gesandt wurde und kam, dann hat davon niemand etwas. In der Tat gibt es eine große Verwirrung in Bezug darauf, warum Jesus kam. Ziemlich widersprüchliche Dinge werden geglaubt und gesagt. Zwar haben die meisten etwas damit zu tun, dass sein Kommen mit Gottes Liebe im Zusammenhang steht. Und mit Frieden auf Erden. Mit Hoffnung. Mit Licht und Wärme. Und so weiter. Aber wie genau hängen diese ermutigenden Themen zusammen? Was ist es denn, das Hoffnung macht, das Frieden bringt, das uns die Liebe Gottes erfahren lässt?

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Warum Christ sein Sinn macht

Anmerkungen zu einem Buch von N.T. Wright

Die Flut der aus der Feder des anglikanischen Theologen N.T. Wright stammenden Bücher scheint unübersehbar. Nachdem die ersten Werke inzwischen ins Deutsche übersetzt worden sind, zeigt Peter Neudorf, Student an der Akademie für Reformatorische Theologie, anhand eines Buches des Verfassers exemplarisch auf, wie Wright argumentiert. Dabei deckt er im Licht der Heiligen Schrift einige der Schwächen bzw. Irrungen des Theologen auf.

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