Artikel zu: Mann und Frau

Gott schuf sie als Mann und Frau

Wortverkündigung zu 1Mose 1,26-31 und 2,18-25

      Gott schuf sie als Mann und Frau
      Gott schuf sie als Mann und Frau

Was lehrt uns dieser Bericht über die Erschaffung von Mann und Frau? Antwort: Beide, sowohl der Mann als auch die Frau, sind etwas ganz Besonderes. Sie sind die Krone der Schöpfung! Gott hat sie nicht einfach so geschaffen, sondern er verfolgte damit eine ganz bestimmte Absicht: Sie sollten ihn in der Welt verherrlichen. Die ganze Schöpfung wurde von Gott ins Dasein gerufen, um ihn zu verherrlichen und mit seiner Herrlichkeit erfüllt zu werden. Paulus schreibt darüber: „Denn sein unsichtbares Wesen, nämlich seine ewige Kraft und Gottheit, wird seit Erschaffung der Welt an den Werken durch Nachdenken wahrgenommen“ (Röm. 1,20). Aber der Mensch hat eine ganz spezielle Stellung.

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Gender-Mainstreaming – Befreiung oder Gesinnungsterror?

„Gender-Mainstreaming – Befreiung oder Gesinnungsterror?“, so lautet das aufgegebene Thema. Wir könnten das kurz machen. Das mit dem Gesinnungsterror stimmt, und das wäre dann eher das Gegenteil von Befreiung, wie C.S. Lewis in seinem nahezu prophetischen Buch Die Abschaffung des Menschen schon in den 40er Jahren des letzten Jahrhunderts schrieb: „Denn die Macht des Menschen, aus sich zu machen, was ihm beliebt, bedeutet, wie wir sahen, die Macht einiger Weniger, aus anderen zu machen, was ihnen beliebt.“
Im Folgenden darf ich meine Ansicht begründen. Ich will das in drei Punkten tun.
Ich gliedere meinen Vortrag in 1. ein paar Vorüberlegungen, 2. einen Hauptteil zu Gender-Mainstreaming direkt und 3. eine Ausleitung über politische Versuche der Durchsetzung des Programms.
Da Gender-Mainstreaming ein Modewort für eine hidden agenda, also eine verborgene Tagesordnung ist, möchte ich, bevor ich zum Genderbegriff und seinen umliegenden Ortschaften komme, eine etwas ausführlichere Einleitung geben. Ich möchte Sie sensibilisieren für bestimmte Schlüsselaussagen bzw. -begriffe und letztlich auch für das, was die Genderbewegung Ihnen gerne verschweigen möchte. Daher:

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Mann und Frau – und was die Bibel dazu sagt (Teil 1)

Einleitung: Befreiung – ein biblisches Thema

Der Apostel Johannes berichtet uns in seinem Evangelium von einem Wortwechsel zwischen Jesus und den Juden. Die Auseinandersetzung drehte sich um die Frage: Welcher Mensch kann von sich behaupten, wahrhaft frei zu sein? (Joh. 8,31-47).
Für unser Thema ist das, was der Sohn Gottes dazu lehrt, außerordentlich aufschlussreich. Aus Zeitgründen ist es nicht möglich, auf diesen Abschnitt aus dem Neuen Testament ausführlicher einzugehen. Aber ein Aspekt ist für das Thema, das hier zur Debatte steht, beachtenswert. Christus macht im Lauf der Debatte deutlich, dass die Klärung der Frage, ob du frei bist, von der Antwort abhängt, die du auf die Frage gibst: Wer ist dein Vater? Denn, so stellt der Herr klar: Keineswegs ist der frei, der tun kann, was er will, sondern frei ist derjenige, der das in seinem Leben erfüllt, wozu er von seinem Urheber, von Gott, bestimmt und geschaffen worden ist.
Im Vergleich dazu ist der Mensch, der Gott den Vater nicht als seine Autorität hat, nicht frei, sondern er ist Sklave. Er ist ein Sklave des Teufels. Indem der Herr die Beziehung zum Teufel als „Sklaverei“ bezeichnet, führt er uns vor Augen, dass die Beziehung zum Teufel in Wahrheit niemals als Vaterschaft qualifiziert werden kann. Zwar greift der Herr zunächst den Begriff des Vaters auf: „Ihr seid aus dem Vater, dem Teufel, und die Begierden eures Vaters wollt ihr tun.“ Aber er fügt sofort hinzu: Dieser „Vater“ ist ein „Menschenmörder“ und ein „Lügner“ (Joh. 8,44).

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Mann und Frau – und was die Bibel dazu sagt (Teil 2)

2.3. Gott schuf Mann und Frau nicht gleichartig

Die Überzeugung von der Gleichwertigkeit der Geschlechter hat sich heute weitgehend durchgesetzt. Der Grund dafür ist allerdings nicht, dass das, was das Wort Gottes darüber lehrt, anerkannt wird, sondern diese Überzeugung beruht auf einem Egalitätsdenken, wie es in den Ideen der Menschenrechte aufkam, die in der Französischen Revolution durchbrachen.
Vom Boden dieses Egalitätsdenken wird dann nämlich die Wesensverschiedenheit der Geschlechter bestritten. Dabei geht es den Genderideologen natürlich nicht um das Infragestellen der anatomischen Unterschiede von Mann und Frau. Die jeweiligen leiblich-biologischen Besonderheiten lassen sich ja nun wirklich nicht wegdiskutieren. Ihnen geht es um das Bestreiten der geistig-seelischen Differenzen zwischen den beiden Geschlechtern. Die Genderagitateure ziehen radikal in Zweifel, dass es ein erkennbares „Wesen des Mannes“ gibt und ein davon unterscheidbares „Wesen der Frau“, durch das jeweils das gesamte Leben in charakteristischer Weise bestimmt wird.

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„Ihr Frauen, ordnet euch euren eigenen Männern unter!“

Eine biblische Provokation:

Zwischen frommem Tabugelände und gesellschaftlich anerkannter Not

Vor einiger Zeit war ich bei einem Theologen für einen fachlichen Austausch zu Besuch eingeladen. Nach einem Beschnuppern in den ersten Minuten beeilte sich mein Gesprächspartner festzustellen, dass er sich selber nicht als „Fundamentalist“ sehe. Ich fragte nach, was er unter dem Begriff verstehe. Seine Antwort: „Das kann ich dir konkret benennen. Einen (christlichen) Fundamentalisten erkennst du an seinen Standpunkten zur Entstehung der Welt, der Homosexualität und der Frauenfrage.“ In manchen frommen Kreisen erscheint es, wenn nicht „politisch inkorrekt“, so doch zumindest ein Tabu zu sein, über die Unterordnung der Frau zu sprechen.

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