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Hanniel Strebel, Eine Theologie des Lernens.

Von dem Verfasser des hier in der Bekennenden Kirche abgedruckten Artikels ist kürzlich seine Dissertation (Doktorarbeit) veröffentlicht worden. Wer sich schon einmal gefragt hat, ob und wie Glaube und Denken zusammenhängen, findet hier eine gründliche Antwort.

Auf der Grundlage des Werkes des niederländischen Theologen Herman Bavinck hat Hanniel Strebel eine Theologie des Lernens erarbeitet. Im ersten Teil des Buches geht es darum, was das Ziel des Lernens ist: „Das Geschöpf kann seine Bestimmung nur im Schöpfer finden, weil es ihm auch seinen Ursprung verdankt. Als biblische Schlüsselstelle dafür nennt Bavinck Römer 11,36: Alles ist von ihm, durch ihn und für ihn geschaffen“ (S. 67). Somit liegt das Ziel des Lernens in der Verherrlichung Gottes. Daraus folgt, dass es keine neutrale Bildung gibt. Sie ist entweder auf Gott ausgerichtet oder nicht. Im darauf folgenden Teil geht es um das Verhältnis zwischen spezieller Offenbarung und allgemeiner Offenbarung. Dort wirft Dr. Strebel folgendes provokantes Problem auf: „In einem säkularisierten Staat ist zunächst die Frage zu stellen: Welche Berechtigung hat Bildung, die Gott nicht einbezieht? Denn die Erfahrung lehrt, dass lernen auch ohne Gott einwandfrei funktioniert, also auch ohne dass man Gott zum Zentrum seines Lebens gemacht hat. Zweitens stellt sich die Frage: Was bedeutet dies für christliche Pädagogen und für das christliche Elternhaus?“ (S. 71).

Wenn Sie wissen wollen, was er auf diese Fragen antwortet und auf viele weitere wichtige Fragen, lesen Sie bitte dieses Buch. Es ist sehr empfehlenswert, besonders (aber nicht nur) für christliche Lehrer und alle, die es werden wollen.

Lars Reeh

 

Hanniel Strebel, Eine Theologie des Lernens. Systematisch–theologische Beiträge aus dem Werk von Herman Bavinck. Bonn [Verlag für Kultur und Wissenschaft] 2014 [ISBN 978-3-86269-095-4] Paperback, € 36,00.

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