Unser Erziehungsauftrag nach 5.Mose 6,4-15

Was Gott der Herr in diesem Abschnitt (5Mose 6,4-15) sagt, kann folgendermaßen zusammengefasst werden: Gott verpflichtet uns Eltern, unsere Kinder im Wort der Wahrheit zu erziehen und zu unterweisen.
Unmittelbar vor diesem Abschnitt, in Kapitel 5, hatte Mose die Zehn Gebote dem Volk Israel erneut verkündet. Es war eine neue Generation aufgewachsen, die nicht mehr Augen- und Ohrenzeuge der Ereignisse vom Berg Sinai war. Inzwischen befand sich das Volk Gottes in der Jordanebene. Sie standen kurz davor, in das verheißene Land Kanaan einzuziehen. Kurz vor dem Einzug wiederholte Mose die Zehn Gebote.
Bei dieser Gelegenheit standen die Zehn Gebote aber nicht für sich, sondern sie waren eingebettet in eine längere Rede. Gleich im Anschluss an die Zehn Gebote fasst der Knecht Gottes sie in einem einzigen Gebot zusammen: „Du sollst den Herrn, deinen Gott lieben mit deinem ganzen Herzen und mit deiner ganzen Seele und mit deiner ganzen Kraft.“ (5Mos. 6,5) Gott zu lieben, das ist das höchste Ziel unseres Lebens. Es ist das höchste Gebot. So sagt es Jesus (Mt. 22,34-40).
Aber auch mit dieser Zusammenfassung hört Mose nicht auf, sondern er gibt gleich darauf die Anweisung, die Kinder zu unterweisen, sie zu erziehen: „Und diese Worte, die ich dir heute gebiete, sollst du auf [in] deinem Herzen tragen. Und du sollst sie deinen Kindern einschärfen, und du sollst davon reden, wenn du in deinem Haus sitzt und wenn du auf dem Wege gehst und wenn du dich niederlegst und wenn du aufstehst.“ (5Mos. 6,6.7)

1. Auftrag an die Eltern

Achten wir bitte darauf, was Gott hier sagt: „Du sollst die Worte, die ich dir geboten habe, deinen Kindern einschärfen.“
Die Aufgabe, meine Kinder zu unterweisen, ist also nicht in erster Linie die Aufgabe des Lehrers in der Schule (selbst wenn man seine Kinder in eine christliche Schule schickt). Erziehung und Unterweisung ist auch nicht vorrangig die Aufgabe der Kinderstundenleiterin in der Gemeinde oder des Jungscharleiters. Vielmehr sind dazu die Eltern aufgerufen: Du Vater, du Mutter bist hier gefordert!
Tatsächlich ist es ein großes Elend für die Gemeinde und für unser Gemeinwesen, dass Eltern diese Erziehungsaufgabe nicht oder nicht mehr wahrnehmen.
Natürlich kann man dafür Gründe bedenken, diese Aufgabe lieber anderen zu übertragen. Wir leben heute in einer Zeit der Spezialisierung. Heute gibt es für alles Fachleute und geschultes Personal. Inzwischen, so wird uns von überallher eingeredet, verhält sich das auch so bei der Kindererziehung. Das fängt bei den so genannten Kinderkrippen an und geht dann fließend über in die Schule. Man verkündet: Das Erziehen, das Unterweisen eurer Kinder sollen die Experten übernehmen, diejenigen, die das studiert haben.
Aber ein Blick in die Heilige Schrift kann uns darüber belehren, dass Erziehung und Unterweisung Aufgaben der Eltern sind. Es ist ihr Auftrag, ihre Kinder im Wort Gottes zu unterweisen und sie die rechten Verhaltensweisen zu lehren.
In erster Linie werden hier sogar die Väter angesprochen. Denken wir an Epheser 6,4: „Ihr Väter…“ Das Wort Gottes hat hier also ausgerechnet denjenigen im Blick, der sich um die Erziehung der Kinder sehr gerne herumdrückt.
Um nicht missverstanden zu werden: Erziehung ist keineswegs ausschließlich ein Auftrag Gottes an die Väter. Denken wir an das Buch der Sprüche. Dort werden auch die Mütter mehrfach aufgefordert, die Kinder zu leiten und zu unterweisen. Aber es ist der Vater, der von Gott beauftragt ist, sozusagen die Richtlinien in der Erziehung vorzugeben.
Kurz bevor der Apostel diese Erziehungsanweisung gab, hatte er davon gesprochen, dass Gott jede Vaterschaft, jede Autorität benennt (Eph. 3,15). Was ist damit gemeint? Es heißt nichts anderes, als dass die Väter ihre Autorität zur Erziehung von Gott empfangen haben. Vatersein ist mehr als nur das Zeugen von Kindern, um sich danach der eigenen Karriere oder den selbstgewählten Hobbys zu widmen. Der Vater ist von Gott dazu beauftragt, seinen Kindern die Richtung im Leben vorzugeben.
Als meine Kinder klein waren, musste ich ihnen gelegentlich sagen: „Ich kann euch das, was ihr jetzt wollt, gar nicht erlauben, selbst wenn ich es von mir aus wollte. Aber ich bin Gott für eure Erziehung verantwortlich. Das habe ich bei eurer Taufe versprochen.

2. Gottes Wort lieben

Was sind das eigentlich für Eltern, die den Auftrag haben, ihre Kinder zu erziehen und das Wort Gottes zu lehren? Antwort: Es sind Eltern, deren Herz selbst voll vom Wort Gottes ist: „Diese Worte, die ich dir heute gebiete, sollen auf deinem [in deinem] Herzen sein
5Mos. 6,6). Mit anderen Worten: Du Vater, du Mutter musst, um in rechter Weise deine Kinder zu erziehen und ihnen das Wort Gottes weitergeben zu können, selbst vom Wort Gottes bestimmt sein. Eltern, die ihren Kindern das Wort Gottes vermitteln, sind Menschen, die das Wort Gottes selbst in ihrem Herzen haben.
Es ist nicht nebensächlich dies zu beachten: Indem den Eltern geboten wird, ihre Kinder zu erziehen und zu unterweisen, wird zunächst nicht über den Mund der Eltern gesprochen. Es wird zunächst überhaupt nicht gesagt, wie die Eltern es anstellen sollen, ihren Kindern das Wort Gottes zu vermitteln. Die Heilige Schrift sagt schon gar nicht: Du Vater, du Mutter musst erst noch einen Kurs oder ein Gemeindeseminar über christliche Erziehung belegen, damit du die Methoden und die Tricks lernst, die man für die Kindererziehung benötigt.
Vielmehr weist der Herr auf das Herz der Eltern. Du Vater, du Mutter, wovon ist dein Herz erfüllt? Die Erziehung und die Unterweisung unserer Kinder beginnen damit, dass unser eigenes Herz mit dem Evangelium, mit dem Wort Gottes erfüllt ist.
Man kann die Frage auch einmal in umgekehrter Weise stellen: Wie willst du eigentlich deinen Kindern das Wort Gottes nahebringen, wenn dich selbst die Fußballergebnisse vom letzten Samstag mehr interessieren als das, was Gott sagt? Wie willst du deinen Kindern die Wichtigkeit des Wortes Gottes vermitteln, wenn du selbst nicht regelmäßig deine Bibel liest? Wie willst du deine Kinder beten lehren, wenn sie dich noch nie auf den Knien gesehen haben?
Zunächst müssen wir selbst etwas von der Heiligen Schrift verstanden haben. Sie muss in unserem Herzen reichlich wohnen. Sie muss unser Herz erfassen. Das Wort Gottes muss in uns gleichsam brennen. Sonst werden unsere Kinder nicht entzündet.
Ohne dass wir Eltern selbst Gott lieben (5Mos. 6,5) und ohne dass dieses Wort reichlich in unseren Herzen wohnt (5Mos. 6,5), kann unsere Unterweisung ihnen nur hohl und aufgesetzt erscheinen. So etwas ist wertlos. Wenn Eltern keine lebendige Gemeinschaft mit Gott dem Herrn haben, und zwar durch sein Wort und durch das Gebet, können sie nicht ernsthaft erwarten, dass sie ihren Kindern vermitteln können, wozu Gott sie berufen hat, nämlich zur Gemeinschaft mit ihm.
Der Grund, das Fundament, für den Auftrag der Eltern an den von Gott ihnen anvertrauten Kindern ist die persönliche Liebe und Hingabe zu Gott. Übrigens sollten wir uns hier keinerlei Täuschung hingeben: Kinder haben eine weit bessere Wahrnehmung in geistlichen Dingen, als wir Erwachsene es gelegentlich wahrhaben wollen. Sie reagieren eben nicht nur auf Worte oder auf die nach außen getragene Frömmigkeit der Eltern, sagen wir am Sonntagvormittag. Sie spüren den inneren Geist des Glaubens, und darauf reagieren sie.

Einschärfen

Erst als dritter Punkt wird das Thema angesprochen, wie wir unsere Kinder unterweisen sollen. Es heißt: „Du sollst die Worte deinen Kindern einschärfen.“ In anderen Übersetzungen ist dieser Satz freier wiedergegeben: „Du sollst sie sorgfältig lehren.“ (5Mos. 6,7). Aber im Hebräischen steht hier tatsächlich das Wort einschärfen. Man kann es auch übersetzen mit scharfmachen.
Möglicherweise hat Mose hier ein Messer vor Augen, das stumpf ist und geschärft werden muss. Genauso, so erklärt er, sollst du deine Kinder unterweisen. Was heißt das konkret?
Das heißt zunächst einmal: Die Unterweisung, will sie Frucht bringen oder – heute würde man sagen – will sie nachhaltig sein, kann und darf nicht oberflächlich erfolgen. Wenn wir nur oberflächlich über die von Gott uns in seinem Wort geoffenbarten Wahrheiten sprechen, aber sehr detailliert und mit offensichtlich großem Sachverstand uns über irgendwelche Sportereignisse auslassen, wird unseren Kindern das Eine deutlich werden: Sport ist wichtiger als die Bibel.
Darum erteilt Gott an den Vater und an die Mutter, deren Herzen selbst voll vom Wort Gottes ist, den Auftrag: Schärfe deinen Kindern das Wort Gottes ein! Mache deine Kinder darin scharf! Wie sieht dieses Einschärfen praktisch aus?
Es heißt nichts anderes, als dass das Wort Gottes den gesamten Alltag prägen soll. Mose veranschaulicht das folgendermaßen: „Du sollst davon reden, wenn du in deinem Haus sitzt und wenn du auf dem Wege gehst und wenn du dich niederlegst und wenn du aufstehst“ (5Mos. 6,7). Damit bringt er Folgendes auf den Punkt: Du sollst über das Wort Gottes mit deinen Kindern an jedem beliebigen Ort und zu gelegener und (scheinbar) ungelegener Zeit sprechen: zu Hause und unterwegs, sowohl abends als auch morgens.
Denken wir einmal an die Situation, wenn die Familie im Auto fährt. Vielleicht ist dann gerade das Radio an, und es wird irgendetwas gesagt, das gegen die Gebote Gottes verstößt. Wie reagieren wir dann? Wechseln wir zu einem anderen Sender? Stellen wir das Radio ab, um dann zu schweigen? Oder geben wir ein Urteil dazu ab?
Vielleicht ist es für uns Erwachsene selbstverständlich, wie Gott über Gotteslästerung, Ehebruch, Ehescheidung, Betrug usw. urteilt. Aber unsere Kinder benötigen hier Wegweisung. Für sie mag das Umsetzen der Gebote Gottes in die Situationen des Alltags, hinein in das, was sie um sich herum hören, keineswegs so eindeutig beurteilbar sein. Helfen wir ihnen dabei, Normen und Werte zu finden, die sich am Gesetz Gottes ausrichten!
Wenn Mose davon spricht, dass wir unseren Kinder das Wort Gottes und seine Gebote einschärfen sollen, dann meint er damit keineswegs, dass wir in einem barschen, schulmeisterlichen Ton auf die Kinder Druck ausüben sollen. Es mag auch einmal sein, dass wir ein deutliches Wort sprechen müssen. Aber was uns das Wort Gottes hier lehrt, ist, dass die Unterweisung der Gebote Gottes in den Alltag eingewoben sein soll, dass der gesamte Alltag durch das Wort Gottes geformt sein soll: „Du sollst sie deinen Kindern einschärfen und davon reden, wenn du in deinem Haus sitzt oder auf dem Weg gehst, wenn du dich niederlegst und wenn du aufstehst.“
Verstehen wir, was Gott uns hier lehrt? Gott will durch sein Wort in unserer Familie wohnen. Dass in unserem Haus sein Wort Raum findet, vollzieht sich dann so natürlich, so selbstverständlich, wie morgens die Sonnenstrahlen ins Zimmer fallen, wenn die Rollläden hochgezogen werden. Diese Gegenwart des Geistes Gottes in unserem Familienleben ist das Ziel der Erziehung und der Unterweisung unserer Kinder.
Ich verkündige ja wahrlich kein Geheimnis, wenn ich daran erinnere, dass wir in einer Zeit leben, in der tausend und abertausend Stimmen und Bilder auf die Seelen unserer Kinder einstürmen und sie vielfach verwirren, betören und zu vergiften drohen. Gerade in dieser Lage reicht es keineswegs aus, ihnen eine Reihe ethischer Normen oder Gebote beizubringen, sodass sie zum Beispiel die Zehn Gebote aufsagen können.
Es ist selbstverständlich gut, wenn sie diese frühzeitig lernen. Aber es genügt nicht, die Kinder nur zum Auswendiglernen der Gebote anzuregen. Vielmehr sollte das Reden über Gott und sein Wort so natürlich unseren Wohnraum bestimmen, dass unsere Kinder dem dreieinigen Gott überall begegnen. Anders gesagt: dass sie begreifen, dass alles in ihrem Leben mit Gott zu tun hat.

4. Wenn es dir gut geht…

Wenn wir diesen Abschnitt weiterlesen, dann sagt er uns nicht nur, wie wir unsere Kinder konkret erziehen und unterweisen sollen, sondern wir werden auch auf eine große Versuchung aufmerksam gemacht. Wir können in die Gefahr geraten, die Erziehung unserer Kinder und ihre Unterweisung im Wort der Wahrheit nicht wirklich ernst zu nehmen. Ich zitiere: „Wenn dich nun der Herr, dein Gott, in das Land bringen wird, […] große und gute Städte, die du nicht gebaut hast, und Häuser, voll von allem Guten, die du nicht gefüllt hast, und ausgehauene Zisternen, die du nicht ausgehauen hast, Weinberge und Ölbäume, die du nicht gepflanzt hast; und wenn du isst und satt geworden bist, so hüte dich davor, den Herrn zu vergessen, […]; sondern du sollst den Herrn, deinen Gott, fürchten und ihm dienen und bei seinem Namen schwören. Und ihr sollt nicht anderen Göttern nachfolgen unter den Göttern der Völker, die um euch her sind – denn der Herr, dein Gott, der in deiner Mitte wohnt, ist ein eifersüchtiger Gott -, damit nicht der Zorn des Herrn, deines Gottes, gegen dich entbrennt und er dich von der Erde vertilgt.
[…] Haltet genau die Gebote des Herrn, eures Gottes, und seine Zeugnisse und seine Satzungen, die er dir geboten hat! Und du sollst tun, was recht und gut ist vor den Augen des Herrn.“ (5Mos. 6,10-18)
Warum sagt Mose eigentlich noch einmal, dass sein Volk nicht anderen Göttern nachgehen soll? Gerade hatte er doch die Zehn Gebote vorgelesen. Dort hatte er es doch bereits gesagt.
Die Antwort lautet: Hier bringt Mose dieses Gebot in einen ganz bestimmten Lebenszusammenhang: Gerade in Zeiten, in denen es uns materiell und finanziell gut geht, ist die Gefahr am größten, dass wir unser Herz an andere Dinge hängen und Gott vernachlässigen oder ihn sogar vergessen, weil uns gerade dann die Karriere oder Sonstiges wichtiger wird als der Herr und sein Gebot, unsere Kinder zu erziehen und zu unterweisen.
Aber erziehen ist eben keine freibleibende Angelegenheit, sondern ausdrückliches Gebot Gottes für jede Zeit. Nicht nur das Alte Testament lehrt dies, sondern auch das Neue. Denken wir zum Beispiel an Epheser 6,4. Es ist nicht in das Belieben der Eltern gestellt, ob sie das Erziehen ihrer Kinder übernehmen wollen oder nicht.

5. Mutlosigkeit ?

Wenn Sie das jetzt lesen, kann es sein, dass Sie sich resigniert eingestehen: Ja, ich habe Fehler gemacht. Ja, ich habe Schuld auf mich geladen. Ja, ich habe gesündigt im Blick auf meine Kinder, weil ich ihnen nicht einen Raum geschaffen habe, in dem sie durch das Wort Gottes scharf gemacht werden. Nun ist aber alles zu spät. Wenn ich vor 10 oder vor 15 Jahren damit angefangen hätte… aber inzwischen ist der Zug abgefahren.
Darauf kann ich nur erwidern, dass wenn Sie so sprechen, Sie nichts vom Evangelium wissen und auch nichts von der Vergebung, die Christus Ihnen geben will. Dann wissen Sie nicht wirklich etwas von der Tilgung Ihrer Sünden und Ihrer Schuld durch das Werk Christi auf Golgatha.
Denn aus unserer menschlichen Perspektive heißt Vergebung empfangen nichts anderes, als dass wir nicht mehr durch unsere Vergangenheit bestimmt sind. Wir dürfen aufgrund dessen, dass unsere Schuld durch das Sühnopfer Christi getilgt ist, neu anfangen.
Es kann sein, dass dies für Eltern heißt, dass sie nicht nur vor Gott auf den Knien ihr selbstverschuldetes Versagen bekennen, sondern auch zu ihren eigenen Kindern gehen müssen, um ihnen zu sagen: Wir haben uns an euch schuldig gemacht. Bitte entschuldigt! Aber trotz unserer vielen Fehler haben wir von Gott das Amt erhalten, euch zu erziehen. Eine christliche Familie zu sein, heißt eben auch immer, aus der Vergebung der Sünden zu leben.
Weil es für jeden von uns einen Neuanfang gibt, können, dürfen und brauchen wir Anweisungen zur Erziehung und zur Unterweisung nicht resigniert anzuhören. Vielmehr dürfen wir sie als frohe Botschaft hören und in der Kraft des Geistes Gottes im Glauben neu anfangen.
Wenn wir uns dabei oft so klein, so schwach und so mickrig vorkommen, wenn wir uns so unfähig fühlen wie Stümper, dann wollen wir uns an den Ausspruch erinnern, den der Apostel Paulus direkt vom Herrn empfing: „Meine Kraft genügt dir. Sie kommt gerade in deinen Schwachheiten mächtig zum Ziel.“ (2Kor. 12,9).