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In keinem anderen ist das Heil

Es ist in keinem anderen das Heil; denn es ist kein anderer Name unter dem Himmel den Menschen gegeben, in dem wir gerettet werden sollen! (Apg. 4,12). Diese Erklärung vor dem höchsten jüdischen Gericht hört sich einfach an: Jesus ist der einzige Weg. Nur wer an ihn glaubt, kommt in den Himmel; wer nicht an ihn glaubt, kommt in die Hölle. Es gibt nur diesen einen Weg.

Für die meisten von uns mag das selbstverständlich klingen. Ein großer Teil der Leser der Bekennenden Kirche ist in diesem Wissen aufgewachsen und denkt nicht mehr viel darüber nach. Aber hier handelt es sich um das Zentrum des christlichen Glaubens. Da darf es keine Gleichgültigkeit oder Routine geben!

Die Frage stellt sich: Wird in unseren Gemeinden diese Wahrheit überhaupt noch unverkürzt gelehrt? Vor ein paar Tagen hörte ich auf der Jahres-CD unserer Gemeinde eine Predigt zum Thema: Wie wird es in der Hölle sein? Gehalten wurde sie von Hans-Werner Deppe. Diese Predigt brachte mich ins Nachdenken.

Derartige Themen werden heutzutage in vielen Gemeinden inhaltlich entschärft oder gänzlich umschifft. Aber das ist ein großer Fehler! Es ist gegenüber den Hörern unverantwortlich. Paulus bezeugt klar, dass er den gesamten Ratschluss Gottes gepredigt hat (Apg. 20,27). Für das geistliche Wachstum einer Gemeinde ist es verheerend, wenn man sich nur die vermeintlichen Rosinen herauspickt und unangenehme Wahrheiten ausklammert.

Manchmal sucht man sein Schweigen mit dem Hinweis zu rechtfertigen, man möchte neue Besucher nicht abschrecken. Oder man wendet ein, man müsse zuerst über die Liebe Gottes sprechen. Aber das alles kommt mir eher wie eine Ausrede vor. Es handelt sich beim Thema „Himmel oder Hölle“ nicht um eine Nebensächlichkeit. Vielmehr geht es um Alles oder Nichts.

Mir würde es als Besucher einer Veranstaltung nicht gefallen, wenn man mich mit angenehmen Themen in eine Gemeinde hineinlockt und ich dann gleichsam durch die Hintertür erfahre, dass es auch noch eine andere Seite gibt. Das wäre wie bei einem Vertrag, bei dem man dem Vertragspartner die Konsequenzen, sagen wir einmal, das Kleingedruckte bewusst vorenthält. Man kommt sich dann nicht ernstgenommen vor, sondern fühlt sich veralbert oder betrogen.

Es ist die Liebe zu den Verlorenen, die uns dazu treibt, anderen Menschen das Evangelium zu bringen. Der Herr Jesus sprach sehr viel über die Hölle. Und er ist die Liebe in Person. Wieso tat er das? Weil er will, dass alle Menschen gerettet werden (1Tim. 2,4) und es nur einen einzigen Weg dazu gibt. Denn: In KEINEM anderen ist das Heil. So heißt es in dem obenstehenden Zeugnis der Apostel. Außerhalb der Person Jesu Christi ist in dieser Welt nur Verlorensein und Unheil.

Es wäre also letztendlich lieblos, wenn wir nur einen Teil der Wahrheit verkündigen würden und den anderen Teil wegließen. Würden wir vom Zorn Gottes und von der Hölle schweigen, wir würden uns schuldig machen.

Lassen Sie uns endlich aufhören, mit den Wahrheiten des Wortes Gottes zu jonglieren! Die Situation ist für ein Herumspielen zu ernst und die Zeit, die wir noch auf Erden zum Verkündigen des Wahrheit zur Verfügung haben, viel zu kurz.

Es gibt nur den einen Weg! Wer das Heil in Jesus Christus ablehnt, geht verloren. Wer etwas anderes lehrt, ist ein Irrlehrer! Diese Ausschließlichkeit wird uns Christen als Intoleranz ausgelegt, und es ist möglicherweise so, dass es in dieser Zeit am gefährlichsten ist, die Wahrheit über Himmel und Hölle in ihrer Absolutheit zu bezeugen. Aber es geht nicht anders.

Ich möchte allen Lesern Mut machen, kompromisslos für die Wahrheit einzustehen. Egal, was die Leute dazu sagen und egal, was es kostet. Dazu möge uns Gott, der Herr über diese Welt und das Haupt seiner Gemeinde, Weisheit, Kraft und Liebe schenken.

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