In eigener Sache

Sowohl die Herausgabe der Zeitschrift, als auch diese Onlinepräsenz wird ausschließlich durch Spenden interessierter Leser finanziert.

Wir bitten Sie deshalb um Ihre Unterstützung.

weitere Informationen

Zum Buch Hiob (Teil 2)

Im ersten Teil der dreiteiligen Serie wurde das Buch Hiob aus der Perspektive Gottes untersucht. Es ging dabei um die Fragen: Wie handelt Gott in dieser Welt? Was sagen die im Buch Hiob geschilderten Ereignisse über Gott aus?

Dieser Artikel beschäftigt sich mit der Perspektive Hiobs. Hier bestimmt uns die Frage: Wie soll ein gottesfürchtiger Mensch reagieren, wenn ihn Leid trifft? Während es im ersten Teil um die mehr theologische Frage ging, untersucht dieser Artikel die existenzielle Ebene.

Inwiefern liegt es nahe, das Buch Hiob aus dieser Perspektive zu betrachten? Diese Frage ist mit Aussagen aus diesem Buch selbst zu beantworten. Zunächst betont der Erzähler in den ersten zwei Kapiteln die Reaktion Hiobs (Hi. 1,22; 2,10). Auch die Dialoge mit den Freunden haben die Haltung von Hiob im Fokus (Hi. 4–31). Und schließlich gehen Elihu (Hi. 32–37) und Gott (Hi. 38–41) auf Hiobs Aussagen und Denken ein.[1] Hiobs Verhalten in seinem Leid ist also das wiederkehrende Thema im Buch. Ebenso betont das Neue Testament das vorbildliche Verhalten Hiobs (Jak. 5,11). Das Buch aus dieser Perspektive zu untersuchen liegt also auf der Hand. Als Leser wird von uns verlangt, uns in Hiob hineinzuversetzen und von ihm zu lernen.

Was aber genau können wir von Hiob lernen? Inwiefern ist er dem heutigen Leidenden ein Vorbild? Diese Fragen führen uns zum Anfang des Buches Hiobs zurück. Die zentrale Frage stellt Satan an Gott in Hiob 1,9–11: Ist Hiob etwa umsonst so gottesfürchtig? Hast du selbst nicht ihn und sein Haus und alles, was er hat, rings umhegt? Das Werk seiner Hände hast du gesegnet, und sein Besitz hat sich im Land ausgebreitet. Strecke jedoch nur einmal deine Hand aus und taste alles an, was er hat, ob er dir nicht ins Angesicht flucht!

Diese Fragestellung Satans löst Hiobs Leiden aus und führt zu der sich anschließenden Diskussion. Die Frage, die im Raum steht, lautet: Wird Hiob diesen Vorwurf Satans widerlegen? Wird Hiobs Reaktion auf das Leid beweisen, dass er Gott umsonst dient? Besteht Hiob diesen Test? Die entscheidende Frage im Buch Hiob lautet also nicht: Warum leidet Hiob? Der Fokus liegt auf der Frage, ob Hiob rechtschaffen bleibt, auch wenn er leidet.[2] Das Buch will nicht Gründe dafür liefern, warum der Mensch leidet, sondern Argumente für den Glauben an Gott, und zwar selbst dann, wenn er leidet.

Das Zeugnis des Neuen Testaments über Hiob macht klar, dass Hiob diesen Test bestanden hat und Gott tatsächlich umsonst gedient hat. Jakobus erinnert seine Leser: Vom Ausharren Hiobs habt ihr gehört (Jak. 5,11). Liest man allerdings das Buch Hiob selbst, fragt man sich, ob Hiobs Umgang mit seinem Leid wirklich als vorbildlich zu bezeichnen ist. Indem wir die Entwicklung im Buch Hiob verfolgen, soll uns die Vorbildlichkeit Hiobs vor Augen treten.

Hiob bekennt sich zu Gott (Hi. 1–2)

Als Hiob eine Unglücksbotschaft nach der anderen erhält, zerreißt er sein Obergewand, schert seinen Kopf kahl und wirft sich mit dem Gesicht auf die Erde. Aber: Es kommt keine Anklage gegen Gott von seinen Lippen. Stattdessen spricht er die Worte, die häufig auf Beerdigungen zitiert werden: Der Herr hat gegeben, und der Herr hat genommen, der Name des Herrn sei gepriesen! (Hi. 1,21). Sogar als er selbst von einer schweren Krankheit erfasst wird und sein gesamter Körper mit eiternden Geschwüren übersät ist, erweist er sich als treu. Er erwidert seiner Frau, die ihm rät, sich von Gott loszusagen: Das Gute nehmen wir von Gott an, da sollten wir das Böse nicht auch annehmen? (Hi. 2,10). Der biblische Autor hält fest: Bei alledem sündigte Hiob nicht mit seinen Lippen (Hi. 2,10). Bereits nach den ersten zwei Kapiteln des Buches scheint die Antwort eindeutig zu sein: Ebenso wie Hiob sollen wir geduldig ertragen, was Gott uns auferlegt hat. Aber das genügt dem durch den Geist Gottes inspirierten Verfasser des Buches Hiob nicht. Das Buch Hiob endet nicht mit Kapitel 2, sondern es folgen weitere 40 Kapitel.

Hiob beklagt sein Leben (Hi. 3)

In Kapitel 3 begegnet uns ein Mann, der mit dem geduldigen Hiob aus den ersten beiden Kapiteln nichts gemeinsam zu haben scheint. Er bricht in eine erschütternde Klage aus. Ja, er verflucht sein Leben. Er fragt: Warum starb ich nicht von Mutterleib an, verschied ich nicht, als ich aus dem Schoß hervorkam? (Hi. 3,11). Völlig niedergeschlagen und von Angst überwältigt ist er seines Lebens müde. Der unterwürfige Hiob wird zum fragenden Hiob.

Wie kam es dazu? Während uns in den Kapiteln 1 und 2 die Worte berichtet werden, bekommen wir nun Einblick in Hiobs inneres Erleben. Hier kommen seine Empfindungen zur Sprache. Kapitel 3 nimmt im Gegensatz zu den vorhergehenden Kapiteln eine andere Perspektive ein. Dazu kommt, dass zwischen den ersten beiden Kapiteln und Kapitel 3 eine gewisse Zeit vergangen ist, die Hiobs Gemütslage beeinflusst hat. Hiobs Freunde waren angekommen, um Hiob zu begleiten. Aber sie schweigen, und ihre Handlungen können so gedeutet werden, dass sie erwarten, dass Hiob sterben werde (Hi. 2,11–13). Vielleicht hat Hiob auch begonnen, über die Worte seiner Frau nachzudenken: Verfluche Gott und stirb (Hi. 2,9). Und zu alledem kommt, dass Gott bis jetzt geschwiegen hat und keinen Versuch unternommen hat, Hiob zu trösten. Und so wünscht Hiob sich den Tod. Davon erhofft er sich Ruhe und Frieden (Hi. 3,13). Er erwartet nichts mehr vom Leben.

Damit erhebt sich die Frage: Sieht so ein geduldiger Hiob aus? Ich gehe davon aus, dass Hiobs Beschreibung in Jakobus 5,11 nicht nur mit Hiob 1–2 in Verbindung gebracht werden muss, sondern auch mit Hiobs Klage. Deshalb stellt sich die Frage: Inwiefern ist das Kapitel 3 als Ausdruck der Treue Hiobs zu verstehen? Hiobs Festhalten an Gott ist darin zu finden, dass er sich nicht von Gott abwendet, nicht über die Grenzen hinausgeht, die Gott ihm gesetzt hat und daher nicht für sich selbst tut, was Gott nicht tun wird. Hiob verflucht hier weder Gott, noch ist für ihn Selbstmord eine Option. Ja, Hiob sehnt sich nach dem Tod. Aber er ist nicht bereit, die Sache selbst in die Hand zu nehmen. Er lässt Gott Herr über Leben und Tod sein.

Zugegeben: Dieses Kapitel ist eines der dunkelsten in der Heiligen Schrift. Kein Funken Hoffnung lässt sich hier finden. Welchen Nutzen hat dieser Abschnitt für den Christen? Gerade Kapitel wie diese sind es, die die Bibel so praktisch machen. Denn genau ein solches Leiden kann die Erfahrung von Christen sein. Ebenso wie bei Hiob beeinflusst Leid die Sichtweise der Menschen auf das Leben. In solchen Situationen, in denen das Leben nicht mehr lebenswert zu sein scheint, können wir dankbar für dieses Kapitel der Heiligen Schrift sein. Genauso wie Hiob dürfen wir ehrlich unsere Gedanken und Gefühle zum Ausdruck bringen. Gott hält das aus. Er unterbricht Hiob nicht in seiner Klage. Aber halten Mitchristen solche hoffnungslosen Ausbrüche aus? Hiobs Freunde konnten die scharfen Worte nicht einfach stehen lassen.

Hiob fordert Gott heraus (Hi. 4–31)

Nachdem Hiob sein Leben verflucht hat, reagieren seine Freunde auf diesen Ausbruch. Je länger die Freunde mit Hiob sprechen, desto mehr verwandeln sich ihre Gespräche in Streitgespräche. Der Ton wird schärfer. Die Anklagen werden unmissverständlicher: Hiob, du musst gesündigt haben.

Hiob aber bleibt hartnäckig bei seiner Überzeugung: Ich bin unschuldig. Irgendwann redet Hiob nicht mehr zu seinen Freunden über Gott, sondern er wendet sich Gott selbst zu. Mit scharfen Worten attackiert er Gott: Ich schreie zu dir, und du antwortest mir nicht. Ich stehe da, doch du achtest nicht auf mich. In einen Grausamen verwandelst du dich mir, mit der Stärke deiner Hand feindest du mich an (Hi. 30,20.21). In Kapitel 31 macht Hiob anhand verschiedener Beispiele deutlich, dass seine Rechtschaffenheit nicht anzuzweifeln ist. Ist Hiob gerechter als Gott, indem er das Recht seiner Knechte wahrte (Hi. 31,13–15), während Gott seinen Knecht Hiob (Hi. 1,18.19; 2,3) leiden lässt? Diese Frage drängt sich für Hiob auf. Mit Hiob 31,35–37 fordert er Gott heraus: Ach hätte ich doch einen, der auf mich hörte – hier ist meine Unterschrift! Der Allmächtige antworte mir! Wo ist die Klageschrift, die mein Rechtsgegner geschrieben hat? Wahrlich, ich würde sie auf meine Schulter heben, sie mir um den Kopf winden als Kranz. Ich würde ihm über die Zahl meiner Schritte Auskunft geben, wie ein Fürst würde ich ihm nahen. Hiob will Gott auf Augenhöhe begegnen und meint dabei bestehen zu können. Damit enden Hiobs Worte (Hi. 31,40).

Wie ist dieses Verhalten Hiobs zu bewerten? Hiob hat recht, wenn er an seiner Rechtschaffenheit festhält. Der Ausleger Artur Weise bescheinigt Hiob sogar eine Ethik, „die an verschiedenen Stellen bis an die sittliche Höhe der Bergpredigt heranreicht.“[3] Aber indem Hiob Gottes Gerechtigkeit hinterfragt, ist er eindeutig zu weit gegangen. Daraufhin reagiert Gott in den Kapiteln 38–41. Allerdings sollten wir Hiob auch nicht verurteilen. Menschen, die unermessliches Leid erfahren haben und Gottes Handeln nicht verstehen, halten Gott vielfach für ungerecht, und sie verlangen Antworten auf ihre Fragen. Diese Reaktion auf Leid sollte uns nicht überraschen, auch wenn sie anmaßend erscheint. Tröstlich ist, dass uns die Geschichte Hiobs zeigt, dass Gott mit Hiob nicht an diesem Punkt stehen bleibt. Hiobs Aufbegehren hat zur Folge, dass Gott sich intensiv Zeit nimmt, um auf Hiobs Fragen einzugehen. Diese sind es, die Hiob zu einem wichtigen Schritt in seiner Gottesbeziehung führen.

Hiob demütigt sich (Hi. 38–42)

Nachdem Gott eindrücklich zu Hiob gesprochen hat, kann Hiob nur antworten: Siehe, zu gering bin ich! Was kann ich dir erwidern? Ich lege meine Hand auf meinen Mund. Einmal habe ich geredet, und ich will nicht mehr antworten; und zweimal, und ich will es nicht wieder tun (Hi. 40,4.5). Hiob gibt zu, dass er zu weit gegangen ist. Jetzt verzichtet er völlig auf einen Rechtsstreit mit Gott. Er weiß, dass er darin nicht bestehen kann.

Doch Gott setzt zu einer zweiten Rede an. Und dann erkennt Hiob: Ich habe erkannt, dass du alles vermagst und kein Plan für dich unausführbar ist: Wer ist es, der den Ratschluss verhüllt ohne Erkenntnis?“ So habe ich denn meine Meinung mitgeteilt und verstand doch nichts, Dinge, die zu wunderbar für mich sind und die ich nicht kannte. Höre doch, und ich will reden! Ich will dich fragen, und du sollst es mich wissen lassen! Vom Hörensagen hatte ich von dir gehört, jetzt aber hat mein Auge dich gesehen. Darum verwerfe ich mein Geschwätz und bereue in Staub und Asche (Hi. 42,2–6). Hiob erkennt Gottes Position als Herrscher der Welt und über sein Leben an. Auch wenn Hiob immer noch nicht Gottes Handeln versteht, ist er bereit, sich der Herrschaft Gottes anzuvertrauen. Seine Situation hat sich nicht verändert. Hiob lebt immer noch im Leid. Aber das ist ihm jetzt nicht mehr wichtig. Damit wird deutlich, dass Hiob Gott letztlich umsonst gedient hat. Er hat den Test bestanden. Er hat Satans Vorwurf widerlegt.

Mit seinem eigenen Schuldspruch nimmt Hiob aber nicht grundsätzlich alle Aussagen zurück, denn Gott beurteilt Hiobs Rede über Gott als richtig (vergleiche Hi. 42,7–9). Hiob erkennt jedoch, dass er mit seiner Forderung an Gott zu weit gegangen ist. Er erkennt, dass Gott ihm keine Rechenschaft schuldig ist. Während seine Freunde ihm vorwerfen, gesündigt und deshalb Leid erlebt zu haben (Behauptung der Freunde: „Hiob leidet, weil er gesündigt hat“), hält Hiob zurecht an seiner Unschuld fest.[4] Aber als Reaktion auf das Leid steht Hiob in der Gefahr zu sündigen (Aussage Gottes: „Hiob sündigt, weil er leidet“). Das erkennt Hiob, und daraufhin ist er bereit, seine Anklage fallen zu lassen. Hiob, der meinte, mit seiner Überzeugung vor Gott bestehen zu können, lernt Gott in einer viel tieferen Beziehung kennen. Er gelangte zu einem Durchbruch in der Gottesbeziehung. Wie für Hiob so gilt auch für uns: Selbst, wenn wir sündigen und damit unserem Glauben widersprechen, hat Jesus dafür bezahlt. Johannes sagt uns: Meine Kinder, ich schreibe euch dies, damit ihr nicht sündigt; und wenn jemand sündigt – wir haben einen Beistand bei dem Vater: Jesus Christus, den Gerechten (1Joh. 2,1). Hiob hat inzwischen auch genügend Gründe, um an Gott festzuhalten, selbst dann, wenn er leidet. Er hat Gott in seiner Souveränität, Weisheit und Güte kennengelernt.[5] Die Frage nach dem Grund des Leidens allerdings wird ihm nicht beantwortet.

Hiob wird beschenkt (Hi. 42)

Die Geschichte Hiobs schließt mit einem Happy End. Hiob erhält seine soziale Stellung zurück. Sein Vermögen übertrifft sogar seinen früheren Besitz, und auch Kinder werden ihm wieder geboren. Beachten wir aber: Dies geschieht erst, nachdem Hiobs Beziehung zu Gott geklärt ist. Hiob hält zu Gott, obwohl er noch keinen materiellen Segen empfangen hat. Gott beschenkt Hiob freiwillig. Gott steht nicht in Hiobs Schuld, denn Gott ist kein Schuldner der Menschen. Aber das Wichtigste an diesem Segen ist, dass er am Ende geschenkt wird.

Oft erleben wir Gottes Segen schon zu Lebzeiten. Gott schüttet hier und jetzt gnädig alle Arten von Segen aus. Aber die Segnungen, die wir jetzt erhalten, sind nur ein geringer Vorgeschmack auf die Segnungen, die wir im Himmel erhalten werden. Und die Segnungen, die Gott am Ende auf den Gläubigen ausschütten wird, werden genauso real sein wie die Segnungen Hiobs.[6]

Deshalb lehrt uns die Geschichte von Hiob, dass wir geduldig warten sollen. Hiobs Geschichte ist auch unsere Geschichte. Denn Jakobus verwendet Hiobs Ende als Beispiel in einer Gedankenführung, in der es darum geht, dass sich das Warten auf Gott lohnt (Jak. 5,7). Hiobs Erfahrung ist auch unsere Hoffnung. Heute befinden wir uns nicht in Kapitel 42. Wir befinden uns vielmehr irgendwo zwischen Kapitel 1 und 41. Kapitel 42 würde dann dem Wiederkommen von Jesus entsprechen. Darauf warten wir. Das ist das neue Leben. In unserer Perspektive heißt das: Das Beste kommt noch. Und so lange gilt für uns: Wir dienen Gott umsonst, weil wir irgendwann einmal ernten werden, und dann sichtbar wird, dass wir Gott nicht umsonst gedient haben. 

Zusammenfassung

Hiob hält an Gott fest, auch wenn ihm alles genommen wurde. Seine Klagen und sein Ringen mit Gott sind Ausdruck seiner Suche nach Gott. Während seine Freunde nach Erklärungen suchen, sucht Hiob nach Gott selbst. Ihm will er begegnen. An ihm hält er fest, auch wenn ihm alles andere genommen wird (Hi. 19,25). Hiobs Beispiel lehrt uns, in Zeiten der Not nicht nur Gott zu bekennen, sondern Gott auch unsere Sorgen, Zweifel, Klagen und Anklagen zu bringen. Denn das alles heißt, Gott selbst zu suchen und von ihm eine Antwort zu erwarten. Diese Dinge stehen der Geduld nicht entgegen. Dieses Leid bringt Hiob aber in die Gefahr, Gott selbst anzuklagen. Hiobs Entwicklung lehrt uns umso mehr, dass alles im Leben seine bestimmte Zeit hat (vergleiche Pred. 3). Es gibt eine Zeit, in der wir Gottes Herrschaft vollmundig bekennen. Es gibt aber auch eine Zeit der Klage und der Verzweiflung. Aber am Ende erwartet uns eine Zeit der Gnade.

Hiobs Erfahrungen weisen uns auf einen viel größeren Hiob hin: Jesus Christus. Er war der wirklich unschuldig Leidende. Am Kreuz von Golgatha hat auch er in unvergleichlicher Weise die Gottverlassenheit erfahren. Mit ihm haben wir einen Mittler, der in allem Leid mitfühlen kann (Hebr. 4,15).


[1]) Wenzel, Heiko, Hiob. Wo ist Gott, wenn Unschuldige leiden? Gießen [Brunnen] 2017. S. 11.

[2]) Walton, J. H., & Longman, T. I., How to read Job. Downers Grove [InterVarsity Press] 2015. S. 16.

[3]) Weiser, A. (1963). Das Buch Hiob. Göttingen [Vandenhoeck & Ruprecht] 1963. S. 212.

[4]) Belcher, R.P., Job. In: M.V. Van Pelt, A Biblical-Theological Introduction to the Old Testament. The Gospel Promised (S. 357–371). Wheaton: Crossway. 2016. S. 364.

[5]) Siehe Teil 1 der dreiteiligen Serie. In: Bekennende Kirche, Nr. 81.

[6]) Ash, C. Job, The Wisdom of the Cross. Wheaton [Crossway] 2014. S. 432–433.

Weitere Artikel der Reihe

×