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Grußwort des Schriftleiters

Seht, welch eine Liebe hat uns der Vater gegeben, dass wir Kinder Gottes heißen sollen! Darum kennt uns die Welt nicht, weil sie ihn nicht kennt.

1.Johannes 3,1

Mit diesem Ausruf der Freude und der zuversichtlichen Gewissheit grüße ich Sie zu dieser Ausgabe der Bekennenden Kirche. Natürlich haben Sie es sofort bemerkt: Unsere Zeitschrift hat eine neue Aufmachung. Doch darüber später mehr. Zunächst wollen wir uns auf das Wort Gottes, das oben zitiert wurde, konzentrieren.

Staunen

Es ist ein Kennzeichen von uns Menschen, dass wir uns auf die Dauer an alles Mögliche gewöhnen. Die angeführte Schriftstelle kann uns dazu veranlassen, wieder ins Staunen zu kommen.

Mitunter ist es ja gar nicht so schlecht, wenn in unserem Leben einmal etwas durcheinandergerät. Auf diese Weise werden wir aus unserem Alltagstrott gerüttelt, wir halten inne und bemerken, dass sich keineswegs so ohne weiteres alles von selbst versteht.

Besonders stehen wir in der Gefahr, uns an das Gute in unserem normalen Leben zu gewöhnen. Ich denke zum Beispiel daran, dass wir eine liebe Frau bzw. einen lieben Mann haben, dass wir Kinder und Enkel haben, dass wir nicht allein sind, sondern inmitten einer Familie leben dürfen, dass wir genug zu essen haben, dass wir ein Dach über dem Kopf haben, dass wir Arbeit haben und eben auch, dass wir gesund sind. Dabei denken wir an diejenigen, denen diese Schöpfungsgaben (zum Teil) fehlen. Wir würden ihnen gerne gönnen, dass sie diese ebenfalls haben. Aber vieles davon können wir ihnen nicht geben. Spätestens dann erahnen wir, dass das, was uns zugeteilt ist, keineswegs selbstverständlichist. Es sind Geschenke. Es sind Geschenke Gottes.

Nicht viel anders verhält es sich im geistlichen Bereich. Vermutlich halten wir nicht oft inne und sinnen darüber nach, wasfür ein gewaltiges Vorrecht es ist, dass wir Gott als Vater kennen dürfen und dass wir seine Kinder sind. Denn auch an diese Tatsache, an der unsere gesamte Ewigkeit hängt, können wir uns hier gewöhnen. Vielleicht verwundern wir uns auch deswegen nicht mehr so darüber, weil uns diese Wahrheit von Kindesbeinen an geläufig ist. Dann führt sie uns auch nicht mehr in die Dankbarkeit.

Das mag sich dann ändern, wenn wir auf jemanden treffen, dem diese Wahrheit erst vor Kurzem aufgestrahlt ist, also ganz neu ist. Kind Gottes sein zu dürfen, war ihm deswegen nicht selbstverständlich, weil er erst später, also als er bereits älter war und einiges an Lebenserfahrung hinter sich hatte, zu Gott fand. Wenn er von seiner Lebenswende berichtet, bekommt man den Eindruck, dass er voller Überschwang ist: Er gerät darüber ins Jubeln. Es ergeht ihm so ähnlich wie jenem Gelähmten, der unmittelbar nach seiner Heilung über den Tempelplatz hüpfte und Gott einfach nur noch lobte, ihm dankte und ihn pries (Apg. 3,8).

Es mag sein, dass uns eine solche Reaktion übertrieben vorkommt. Es kann aber auch sein, dass wir diesen Mann irgendwie beneiden: Wenigstens kann er angesichts seiner Rettung in Freude übersprudeln. Der Apostel Paulus erinnert die Galater ebenfalls daran, welche Glückseligkeit sie einmal empfanden, als sie durch den Geist Gottes wiedergeboren wurden (Gal. 4,15). Kann es sein, dass wir uns manchmal nach dieser Freude zurücksehnen?

Unfassbare Liebe

Die Aufforderung des Apostels Johannes lenkt unseren Blick weg von unserer Niedergeschlagenheit, unserer Mühsal, unserer Schwermut und von allen uns angstvoll quälenden Gedanken, und vielleicht reißt sie uns sogar aus unserer Bitterkeit.

In seinem gesamten Brief bezeugt Johannes das Evangelium von Jesus Christus mit recht einfachen Worten. Was er darlegt, ist klar und sehr direkt. Dabei sind seine Ausführungen in ihrer heiligen Kompromisslosigkeit von himmlischem Glanz durchzogen. Auf diese Mischung zwischen einerseits Unkompliziertheit und andererseits Erhabenheit kann man als Leser eigentlich nur mit Scheu und mit Ehrfurcht reagieren. So verhält es sich auch, wenn man zu diesem Ausruf des Apostels kommt: Seht, welch eine Liebe

Unmittelbar bevor der Apostel Johannes dies ausrief, hatte er die kleinasiatischen Gemeinden, an die sein Schreiben ursprünglich adressiert war, mit aller denkbaren Nachdrücklichkeit auf die antichristlichen Verführungen hingewiesen.Wie eine Pestseuche hatte sie dieses Gedankengut eingenebelt. In den Herzen nicht weniger Christen hatten sich diese falschen Lehren festgebissen, und natürlich war es zu Spannungen und auch zu Spaltungen in den Gemeinden gekommen(1Joh. 2,18–27).

Bei der Auseinandersetzung ging es um Jesus Christus. Es ging um die Frage, ob und was es heißt, dass Jesus Christus im Fleisch gekommen ist. Johannes verweist die Christen auf ihre Salbung durch den Heiligen Geist (1Joh. 2,20.27), und er ruft sie in aller Eindringlichkeit auf, in Christus zu bleiben und ihre Zuversicht auf nichts und niemand anderen zu setzen als auf den Sohn Gottes (1Joh. 2,28.29).

Gleich darauf lenkt der Apostel sie auf das unauslotbar Große und Gewaltige, das Gott der Vater den Seinen geschenkt hat: Seht, welch eine Liebe hat uns der Vater gegeben! Angesichts dieser triumphierenden Gnade, angesichts der Macht seiner Liebe, können wir eigentlich nur noch stammelnd ausrufen: „Herr Gott, wie groß bist du! Wie herrlich ist dein Name! Wie wunderbar ist das Geschenk deines Sohnes an uns! Wie unvorstellbar ist es, dein Kind sein zu dürfen! Danke, Vater!“

Von Zeit zu Zeit ist es gut, ja es ist unverzichtbar, wenn wir diese unfassbare Liebe Gottes in Worte zu bringen versuchen. Genau das macht Johannes hier, und zwar wohlgemerkt, mitten in einem Brief, in dem er sich mit falschen Lehren konfrontiert, die in den Gemeinden große Verwirrung verursachten. In den Gemeinden herrschte der Ernstfall. Und in dieser Situation ruft der Apostel den Christen zu: Seht, welch eine Liebe hat uns der Vater gegeben, dass wir Kinder Gottes heißen sollen!

Kind Gottes sein. Bitte lassen wir diese einfachen Worte wieder einmal neu in unsere Herzen dringen, sodass sie uns innerlich entflammen.

Was heißt es, ein Kind Gottes zu sein? Ich möchte nicht ausschließen, dass jemand, der erst als Erwachsener Christus als seinen Heiland gefunden hat, der also jahrelang zuvor sein Leben als Ungläubiger gefristet hatte, wesentlich mehr von derBotschaft des Evangeliums überwältigt ist und von dem, was es heißt, ein Kind Gottes sein zu dürfen, als wir, die wir möglicherweise seit Jahrzehnten diese Botschaft kennen.

Der Grund ist, dass ein Nichtchrist, wenn er angefangen hat, nach Gott zu suchen, sich wohl zunächst Gott als seinen Richter vorstellt. Gott, das ist für ihn zunächst der, dem er für sein gesamtes Leben Rechenschaft abzulegen hat. Ihm ist klar geworden, wie häufig er sein Gewissen immer wieder betäubt hatte, wie er vielleicht sogar innerlich Gott mit erhobener Faust rebellierend entgegentrat und ihm grollend zu verstehen gab, wenn es ihn denn überhaupt geben würde, dann müsste er das Schlamassel dieser Welt aufräumen. Wie oft waren in der Vergangenheit aus seinem Mund Flüche gekommen, nicht zuletzt, um sich selbst dadurch seine Überlegenheit zu beweisen.

Aber als er dann erkannte, wie es tatsächlich um ihn steht und dass er dem heiligen, allmächtigen Gott Rechenschaft abzulegen hat, stand das Verdammungsurteil wie eine gigantische, unüberwindlich hohe Mauer zwischen ihm und Gott.Möglicherweise hatte er anfangs versucht, diese Erkenntnis von sich wegzuschieben, sie als Einbildung aufzufassen.Vielleicht hatte er sich bemüht, sich irgendwie in eine Traumwelt zu flüchten. Aber immer wieder hatte ihn die Wahrheit eingeholt, und dann stand Gott als der vor ihm, vor dem er nicht bestehen kann.

Wenn so jemand hört, dass Gott gut und mild sein will, dass Gott ihn so sehr liebt, dass er ein Kind Gottes werden darf, dass er Gott als Vater anrufen darf, dann erscheint ihm dies eine Unmöglichkeit zu sein. Auf jeden Fall kommt es ihm unglaublich vor.

Diejenigen unter uns, die schon länger gläubig sind, können den Heilsweg aufsagen: Gott, der eigentlich allen Grund gehabt haben müsste, uns zu verdammen, ist wegen des Heilswerkes Christi am Kreuz von Golgatha zu uns gnädig, sodass wir zu ihm Vater sagen dürfen und er uns als seine Kinder angenommen hat.

Nun können aber auch bei langjährigen Christen Situationen auftreten, in denen uns diese herrliche Wahrheit der Gnade Gottes vernebelt wird. Vielleicht liegt es daran, dass wir mit so viel Weltlichem beschäftigt sind, dass die irdischen Dinge unser Denken vollständig einlullen. Vielleicht können wir das Evangelium auch deswegen nicht mehr erfassen, weil unser Gewissen uns anklagt, weil uns unser Unglauben, unsere Undankbarkeit, unser Stolz, unser Hochmut, unsere boshaften Gedanken über unseren Nächsten vor Augen stehen, und wir uns gerade deswegen nicht vorstellen können, dass Gott uns noch einmal barmherzig sein kann.

In solchen Fällen ist niemand anderes in der Lage, unseren Blick auf unseren himmlischen Vater zu lenken, als der Heilige Geist. Nur er vermag uns das wieder real zu machen, was Gott der Vater uns in seiner Gnade geschenkt hat, sodass wir dieses Geschenk für uns selbst in Anspruch nehmen können und wieder ganz neu von dem Geheimnis der überwältigenden Liebe Gottes durchdrungen sind. Das heißt, dass wir das Evangelium nicht nur irgendwie intellektuell zur Kenntnis nehmen, sondern so, dass unser Herz, unser gesamtes Wesen von dieser herrlichen Liebe völlig erfasst ist.

Kompromisslos andersartig

Wer jemals aufmerksam den ersten Johannesbrief ganz gelesen hat, dem ist aufgefallen, wie streng, wie unerbittlich, wie kompromisslos Johannes zwischen einerseits dem heiligen Gott und seiner ewigen Herrlichkeit und andererseits der sichtbaren Welt mit all ihren zeitlichen Geistesströmungen trennt: Es gibt zwischen diesen beiden Bereichen nur Distanz. Es bestehen zwischen ihnen auch keine Abstufungen, sodass man dadurch geistig wie auf einer Treppe zu Gott empor gelangen kann: Gott ist Licht und die Welt befindet sich in der Finsternis. Gott ist Leben und Liebe, während die Welt durchzogen ist von Tod und Hass.

Dass trotzdem zwischen diesen beiden absolut getrennten Bereichen eine Verbindung besteht, ist einzig und allein der Liebe Gottes zu verdanken. Denn genau diese Verbindung ist der im Fleisch gekommene Jesus Christus. Nicht unsere Bilder über die Wirklichkeit, nicht unsere geistigen Konstruktionen, sondern allein die Liebe Gottes, die sich in dem im Fleisch gekommenen Sohn Gottes gezeigt hat, ist die einzige Brücke zu Gott. Nur im Glauben an diesen Jesus Christus und an sein Heilswerk haben wir Zugang zu Gott, dem Vater.

Vor allem in den ersten drei Evangelien erfahren wir, dass der Mensch Jesus Christus der Sohn Gottes ist. Im vierten Evangelium, also im Johannesevangelium, erfahren wir gleichsam das Umgekehrte: Es ist der Sohn Gottes, der Mensch geworden ist.

Ja, es ist wirklich kein Geringerer als die zweite Person der Dreieinheit, die im Fleisch in unsere sichtbare Welt trat. Dies ist die Liebe, die Gott uns gegeben hat: seinen Sohn.

Seht, welch eine Liebe uns der Vater gegeben hat, dass wir Kinder Gottes heißen sollen. Warum heißt es eigentlich nicht einfach: dass wir Gottes Kinder sind? Warum steht hier, dass wir Gottes Kinder heißen sollen oder genannt werden sollen? Spricht Johannes damit nicht mit einem Vorbehalt, so als ob man sagen würde: „sogenannte“ Kinder Gottes? In manchen alten Handschriften des Neuen Testaments ist die Hinzufügung enthalten: und wir sind es auch. Aber egal ob diese Hinzufügung ursprünglich ist oder nicht: Dass wir Kinder Gottes sind, ist unbestritten. Bereits der folgende Vers sagt es ausdrücklich: Geliebte, wir sind jetzt Kinder Gottes… (1Joh. 3,2). Auch sonst sagt die Heilige Schrift unmissverständlich klar, dass die, die zum Volk Gottes gehören, Kinder Gottes sind (5Mos. 14,1; Joh. 1,12; Röm. 8,16).

Der Grund, warum Johannes hier nicht davon spricht, dass wir Kinder Gottes sind, sondern davon, dass wir Kinder Gottes heißen oder genannt werden sollen, ist nicht eine Einschränkung. Es ist nicht ein Vorbehalt. Das Gegenteil ist der Fall: Gerade indem Gott uns als seine Kinder gerufen hat, hat er uns zu seinen Kindern geschaffen. Sein Rufen ist immer Schöpfungshandeln (Jes. 48,13). Wenn Gott spricht, dann geschieht es. Wenn er befiehlt, dann ist es da (Ps. 33,9). Gott ruft das Nichtseiende, wie wenn es da wäre (Röm. 4,17). Wir sind Kinder Gottes, weil er uns so nennt. Genauso wie Gott aus der Finsternis dem Licht gebot, so rief er auch uns zu seinen Kindern, und zwar durch das Evangelium (2Kor. 4,6).

Aus diesem Grund ist das alles Entscheidende unseres Lebens nicht, wie wir uns gerade fühlen oder wie wir uns selbst betrachten, sondern das, was Gott zu uns sagt. Weil er sagt: Du bist mein Kind, dürfen wir uns selbst so bezeichnen. Das Maßgebliche ist, dass Gott uns in seiner unfassbaren Liebe als seine Kinder anspricht. Das ist der Grund, warum wir es sind.

Niemand von uns ist wie Jesus Christus, der erstgeborene Sohn Gottes. Er ist von Natur aus Kind Gottes. Wir sind es durch Adoption. Das heißt, wir sind es dadurch, dass der Geist Gottes uns das Heilswerk Christi auf Golgatha hat aufstrahlen und glauben lassen, sodass er es uns zu eigen gemacht hat. Weil wir durch den Geist Gottes, durch den Geist der Sohnschaft zu seinen Kindern angenommen worden sind, sind wir Kinder Gottes. (Siehe zu dem Unterschied zwischen Christus und uns: Gal. 4,4–7.)

Unverständnis der Welt

Diese Wahrheit gilt auch dann, wenn wir selbst einmal an unserer Errettung Zweifel bekommen oder wenn wir von unseren Lebensängsten hin- und hergerissen werden. Es gilt auch dann, wenn die Welt um uns herum dies nicht erkennt oder nicht wahrhaben will, dass wir Gottes Kinder sind.

Aus diesem Grund fügt Johannes hinzu, dass die Welt uns nicht erkennt. Der Apostel erklärt, dass dies das Normale ist. Für die Welt ist unser Glaube ein Konstrukt, ein Wunschdenken, ein Luftschloss, eine Illusion, eine Einbildung, ein Selbstbetrug oder gar eine Anmaßung. Aber Johannes weiß nicht nur von dem Unverständnis der Welt gegenüber den Kindern Gottes, sondern er erklärt auch, woher die Unkenntnis der Welt rührt: weil sie Gott, den Vater nicht kennt.

Die Gewissheit, dass du ein Kind Gottes bist, ist also nicht etwas Psychologisches, sondern es ist etwas Geistliches (Pneumatologisches). Weil die Welt diesen Unterschied nicht begreift, kann sie den Christen bestenfalls eine weltimmanente Bedeutung zumessen, etwa als humanitär motivierte Sozialfunktionäre. Die Gottesdienste der Christen kann sie gar nicht anders verstehen als unter der Fragestellung einer auf das Hier und Jetzt ausgerichteten Gesellschaftsrelevanz (worin ihr leider nicht wenige Evangelikale folgen).

Johannes weiß: Weil die Welt Gott nicht kennt, kann sie auch uns nicht erkennen (1Joh. 3,1b). Und dieser Umstand verwundert Johannes nicht. Denn unsere Stellung als Kinder Gottes kann man nur durch den Geist Gottes verstehen, also geistlich. Es bedarf des Wirkens des Geistes Gottes, diese Wahrheit zu erkennen und im Glauben festzuhalten.

Darum spricht der Apostel an einer anderen Stelle sogar einmal von der „Macht“ bzw. von der „Autorität“ ein Kind Gottes zu sein (Joh. 1,12). Wegen dieser „Macht“ des Geistes Gottes bleiben wir trotz allem, was sich uns in unserer Erfahrungswelt aufdrängt und trotz dem, was andere über uns sagen oder was uns sonst irre zu machen droht, dabei, was uns Gott in seinem untrüglichen Wort zusagt. Obwohl sich gelegentlich Zweifel in uns auftürmen, und obwohl die Welt nicht verstehen kann, was es heißt, ein Kind Gottes zu sein: Wir sind Kinder Gottes, weil Gott uns dazu gerufen hat: Seht, welch eine Liebe hat uns der Vater erwiesen, dass wir Kinder Gottes heißen sollen. Im Anblick dieser Liebe kommen wir ins Staunen und ins bewundernde Anbeten.

Allgemeines zur Bekennenden Kirche

Die Bekennende Kirche sieht anders aus. Als im Januar – per Zoom – die Mitgliederversammlung des Vereins für Reformatorische Publizistik (VRP), dem Trägerkreis der Bekennenden Kirche stattfand, beauftragten die Mitglieder den Vorstand, die Aufmachung der Bekennenden Kirche zu überarbeiten. Das ist hiermit geschehen. Wir danken Benjamin Depner sehr für das Design des neuen Umschlags.

Das vollständige Inhaltsverzeichnis finden Sie nicht mehr auf dem Umschlagdeckel. Dort beschränken wir uns in Zukunft auf die vielleicht zentraleren Artikel. Das umfassende Inhaltsverzeichnis mit kurzen Hinweisen haben Sie sicher bereits auf Seite 3 gefunden.

Natürlich wünschen wir uns, dass die Bekennende Kirche gelesen wird, ja dass sie noch mehr und noch intensiver gelesen wird. Mit dieser Absicht werden die Artikel schließlich verfasst. So möchten wir die Zeitschrift gerne weiterhin an diejenigen versenden, die sie regelmäßig lesen wollen und möglichst danach an andere weiterreichen.

Das ist der Grund, warum in der Mitgliederversammlung des VRP beschlossen wurde, in diese Ausgabe eine Karte einzulegen, auf der wir Sie bitten anzukreuzen, ob Sie die Bekennende Kirche weiter empfangen wollen oder nicht. Wie Sie wissen, wird die Bekennende Kirche kostenfrei versandt. Wir können uns vorstellen, dass bei manchen Empfängern die Versuchung besteht, das Heft zwar in Empfang zu nehmen, es also nicht abzubestellen, dann jedoch ungelesen irgendwann zu entsorgen. Dafür wollen wir aber die Gelder, die für diese Arbeit gespendet werden, nicht vergeuden. Darum bitten wir Sie, die eingelegte Karte an uns zurückzusenden, oder uns per E-Mail eine entsprechende Nachricht zukommen zu lassen (vrp-bekennende-kirche@web.de). Wenn wir keinerlei Rückmeldung von Ihnen bekommen, werden wir Sie aus der Adressenkartei nehmen. Wir hoffen, dass Sie für diese Entscheidung Verständnis aufbringen, gerade im Interesse unserer Spender.

Dieses Mal drehen sich mehrere Artikel direkt oder indirekt um die Situation, die unser Gemeinwesen und damit natürlich auch unsere Gemeinden belasten. Wir haben uns bewusst dafür entschieden, dieses heiße Eisen nicht auszuklammern und sind offen für konstruktive Kritik. Aber bitte lesen Sie erst einmal alles in Ruhe durch. Gott der Herr segne Sie dabei.

Indem ich Sie in Christus Jesus herzlich grüße, verbleibe ich im Namen aller Mitarbeiter

Jürgen-Burkhard Klautke

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