Artikel zu: Weihnachten

Auf der Suche nach wahrem Trost

Wortverkündigung zu Lukas 2,25-35

Wo finde ich Trost?

Alle Menschen suchen Trost, ausnahmslos jeder! Bei armen, kranken oder leidenden Menschen ist das offensichtlicher als bei reichen, gesunden und glücklichen. Aber alle suchen Trost. Sie suchen Trost gegen dieses ungute Gefühl, dass irgendetwas mit ihrem Leben nicht stimmt, Trost gegen das lähmende Gefühl, dass uns irgendwann der Tod erwartet und danach das Unbekannte kommt: Vielleicht kommt nach dem Tod nichts, vielleicht aber kommt auch die große Abrechnung vor dem Schöpfer?

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Der von Anfang war wurde Fleisch

Wortverkündigung zu (1Johannes 1,1-4)

Gleich in den ersten Versen des ersten Johannesbriefes geht es um die Menschwerdung des Sohnes Gottes. Es fällt auf, wie abrupt dieser Brief einsetzt. Aus den Briefen der Apostel Paulus und Petrus kennen wir es anders. Hier aber erfolgt keine Begrüßung, keine Vorstellung des Schreibers, und auch eine Anrede an die Adressaten suchen wir vergeblich.

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Die Geburt des Messias als Zeichen für das Volk Gottes

Die Ankündigung des Messias in Jesaja 9:

Einleitung

Auch wenn wir in Europa inzwischen in einer nach-christlichen Kultur leben, so ist das Weihnachtsfest noch immer ein schimmerndes Überbleibsel des christlichen Erbes. Aber die Geburt Jesu, der Anlass dieses Festes, ist vielerorts leider in Vergessenheit geraten. Was aber ist mit uns Christen? Haben wir verstanden, warum das Christfest ein so entscheidender Anlass ist, unseren Herrn zu feiern?

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König Davids Evangelium

Wortverkündigung zu Psalm 24

„Macht hoch die Tür, die Tor macht weit, es kommt der Herr der Herrlichkeit…“. Mit diesen Worten beginnt eines der bekanntesten deutschen Adventslieder. Die Vorlage, nach der der Dichter dieses Lied schrieb, ist der Psalm 24. Von daher stellt sich gleich zu Beginn die Frage: Was hat Psalm 24 eigentlich mit Advent und mit Weihnachten zu tun?

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Die Erscheinung der Gnade und der Herrlichkeit Gottes

Anmerkungen zu Titus 2,11-14:

In der Advents- und Weihnachtszeit werden unsere Gedanken in besonderer Weise auf das Kommen Christi in diese Welt gelenkt. Wir erinnern uns an das Ereignis, das vor inzwischen über zweitausend Jahren geschah und diese Welt von Grund auf veränderte: Die zweite Person der Dreieinigkeit Gottes nahm menschliche Natur an. Der Evangelist Johannes verkündet diese gewaltige Botschaft folgendermaßen: „Das Wort, das bei Gott war, ist Fleisch geworden und wohnte unter uns.“ (Joh. 1,14).

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Wortverkündigung: Johannes 1, 18

„Niemand hat Gott je gesehen. Der eingeborene Sohn, der im Schoß des Vaters ist, der hat Aufschluss über ihn gegeben.“

Johannes 1,18

Sehnsüchte und Ängste zur Weihnachtszeit

Die Beobachtung ist nicht originell: In der breiten Öffentlichkeit gerät die wahre Bedeutung der Adventszeit und des Weihnachtsfestes immer stärker in Vergessenheit. Es mag sein, dass sich der eine oder der andere unserer Zeitgenossen noch daran erinnert, dass diese Festtage wohl ursprünglich eine Feier aus Anlass der Geburt Jesu waren. Aber ihn selbst scheint diese Wahrheit kaum noch zu betreffen. Der Kommerz übt eine wesentlich größere Macht aus. Ganz sicher werden nicht wenige unserer Mitbürger am Abend des 24. Dezember einfach nur froh sein, dass der „ganze Rummel“ vorbei ist. Ich denke hier nicht zuletzt an die Verkäufer.

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„Kein Platz für ihn“

Wortverkündigung zu Lukas 2,7:

Die Abenddämmerung war angebrochen. Die Schatten wurden länger.

Schweigend legte sich das Zwielicht über Stadt und Umland von Bethlehem. Noch war die Farbenpracht der Landschaft nicht völlig verblasst, doch nach und nach wurden das tiefe Blau des Himmels über Palästina, das kräftige Grün der Ölbäume und der sanftere Ton der Mandelsträucher von der aufkommenden Dämmerung verschluckt und zerflossen zu abendlichem Grau. Selbst zu dieser späten Jahreszeit – es war Winter im Verheißenen Land – boten die üppigen Felder, die weinbedeckten Hügel und die Terrassengärten, die die Stadt Davids umgaben, einen prachtvollen Anblick.

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Wortverkündung: Johannes 1, 11-12

Er kam in sein Eigentum, und die Seinen nahmen ihn nicht auf. Allen aber, die ihn aufnahmen, denen gab er die Macht, Kinder Gottes zu werden, denen, die an seinen Namen glauben.

Johannes 1,11.12

Das Kommen Christi zieht Grenzen

Gerade in der Advents- und Weihnachtszeit erinnern wir uns daran, dass der Sohn Gottes in diese Welt kam. Er kam in „sein Eigentum„, so heißt es in dem oben zitierten Wort. Doch anders als wir es möglicherweise vermuten, fährt dieser Vers nicht damit fort, dass er nun eine allgemeine Harmonie verkündet. Vielmehr lesen wir die erschreckende Aussage: „Die Seinen nahmen ihn nicht auf.“

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Wozu Jesus Christus in die Welt kam

Predigtskizze zu 1Timotheus 1,15

1. Einleitung

In den Versen 12-17 von 1Timotheus 1 bezeugt Paulus Gottes Erbarmen mit ihm. Zu Beginn, in Vers 12, dankt er „Christus Jesus, unserem Herrn, dass er ihn treu erachtet in den Dienst eingesetzt hat“, ihn, der „zuvor ein Lästerer und Verfolger und Frevler war“ (V. 13). Das Ende dieses Abschnitts ist ein wunderbarer Lobpreis Gottes (V. 17). Mittendrin, in Vers 15, erläutert Paulus, was der Grund dafür ist, dass Jesus Christus in diese Welt gekommen ist.

Dieser Vers gliedert sich in vier zu unterscheidende, inhaltlich jedoch eng miteinander zusammenhängende Teile. Daraus ergibt sich dann wie von selbst eine Gliederung in vier Punkte.

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Wortverkündung: Lukas 2,14

Ehre ist bei Gott in der Höhe und Friede auf Erden in den Menschen des Wohlgefallens!

Lukas 2,14

Lobpreis

Die Tage, in denen wir in besonderer Weise an das Kommen des Sohnes Gottes in diese Welt erinnert werden, stehen wieder bevor. Dass wir Gott an solchen Festtagen durch Singen und Sagen loben, ist üblich. Aber das Wort Gottes unterscheidet zwischen einem Loben Gottes, das lediglich mit den Lippen geschieht, und einem Loben Gottes, das aus unserem Herzen kommt, weil wir von dem erfasst sind, was Gott in seiner grundlosen Barmherzigkeit getan hat: Er gab seinen einzigen Sohn in diese Welt, um Sünder zu erretten und sie in seine Gemeinschaft zu ziehen.

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