Artikel zu: Seelsorge und Trost

Auf der Suche nach wahrem Trost

Wortverkündigung zu Lukas 2,25-35

Wo finde ich Trost?

Alle Menschen suchen Trost, ausnahmslos jeder! Bei armen, kranken oder leidenden Menschen ist das offensichtlicher als bei reichen, gesunden und glücklichen. Aber alle suchen Trost. Sie suchen Trost gegen dieses ungute Gefühl, dass irgendetwas mit ihrem Leben nicht stimmt, Trost gegen das lähmende Gefühl, dass uns irgendwann der Tod erwartet und danach das Unbekannte kommt: Vielleicht kommt nach dem Tod nichts, vielleicht aber kommt auch die große Abrechnung vor dem Schöpfer?

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Orientierung am Übergang zur zweiten Lebenshälfte – Jesaja 40

Ausrichtung an einem externen Orientierungspunkt

Vor kurzem bin ich statistisch in der Lebensmitte angelangt. Vierzig Jahre war in früheren Zeiten Endstation des irdischen Lebens, heute hat man damit gerade die erste Lebenshälfte abgeschlossen. Statistisch. Die ersten 20 Jahre wuchs ich in die Gesellschaft hinein, formell beendet durch den Auszug aus dem elterlichen Haus. Die nächsten 20 Jahre waren geprägt von der Etablierung in Beruf, Familie und Gemeinde.

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Drei Dinge, die du wissen musst: Die tragenden Balken unseres Glaubens

Kürzlich sahen wir uns als Familie Fotos vom Umbau eines Hauses an. Die Besitzer hatten das ganze Gebäude ausgehöhlt. Nur einige Balken blieben übrig, die das gesamte Gebäude stützten. Dies ist ein treffendes Bild für das, worum es in diesem Beitrag geht: Was sind die tragenden Balken unseres Glaubens?

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Wortverkündigung: Prediger 7,10

Sprich nicht: „Wie kommt es, dass die früheren Tage besser waren als diese?“ Denn nicht aus Weisheit fragst du so!

Prediger 7,10

Wenn wir diese Anweisung aus dem vielfach unbekannten und gelegentlich leider auch wenig geschätzten Buch recht verstehen, zerbricht sie in unserem Leben einen lähmenden Bann, versetzt uns in einen weiten Raum und
vermittelt uns eine frohmachende, befreiende Perspektive.

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Die Antwort des Glaubens: Harre auf Gott!

Wortverkündigung zu Psalm 42 und 43:

Wir Menschen, sofern wir nicht stumm sind, reden während unseres Lebens mit tausenden von Menschen. Mit einigen wechseln wir viele Worte, mit anderen nur sehr wenige. Es gibt Menschen, mit denen wir uns gar nicht austauschen, und es gibt Menschen, mit denen wir sehr viel sprechen.

Menschen, mit denen wir sehr viel reden, sind unsere Ehefrau oder unser Ehemann oder unsere engsten Freunde oder unsere Eltern. Vielleicht ist das bei einigen auch der Friseur. Wahrscheinlich hat jeder in seinem Kopf eine Person, mit der er sich häufig austauscht.

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Was bleibt…

Wortverkündigung zu Psalm 27

Vermutlich brauche ich niemanden daran zu erinnern, dass wir, obwohl nicht von der Welt, doch in der Welt sind. Unser Herr hat uns kein sorgloses Leben versprochen. Vielmehr macht das Wort Gottes unmissverständlich klar, dass es uns nicht nur geschenkt ist, an Christus zu glauben, sondern auch für ihn zu leiden. Der Ausspruch eines amerikanischen Seelsorgers trifft fraglos zu: Wir leben in einer gefallenen Welt, und manchmal fällt sie auf uns.

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Die Seelsorgemethodik des wunderbaren Ratgebers

Wir benötigen dringend eine Reformation in der Seelsorge

In welchem Bereich des Glaubens und Lebens benötigt die Gemeinde, der Leib Christi, am dringendsten eine Reformation? Jedes Jahrhundert hat seine besonderen Kämpfe. Der Teufel greift die Gemeinde Gottes nicht immer in der gleichen Weise an. Nicht in jeder Epoche sieht es gleich aus, zur Wahrheit der Heiligen Schrift treu zu stehen.

Von der Zeit der Apostel bis zum 5. Jahrhundert rang die Kirche mit dem Thema der Dreieinigkeit: Es gibt nur einen Gott. Das war klar. Aber wer ist dann Jesus? Wie soll man den Heiligen Geist verstehen?

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Wortverkündigung: Psalm 62,2

 

„Nur auf Gott wartet still meine Seele. Von ihm kommt meine Rettung.“

Psalm 62,2

In den vergangenen Wochen und Monaten stieß ich immer wieder auf diesen Psalm.

Beim Lesen des ganzen Psalms fällt ein kleines Wort ins Auge, weil es uns immer wieder begegnet. Es ist das unscheinbare „nur„. Damit beginnt der oben zitierte Vers. Aber dieser Ausdruck findet sich immer wieder auch in den folgenden Versen des Psalms: „Nur er ist mein Fels und mein Heil…“ (62,3). „Sie planen nur, ihn von seiner Höhe hinabzustürzen“ (62,5). „Nur auf Gott wartet still meine Seele“ (62,6). „Nur er ist mein Fels“ (62,7). „Nur ein Hauch sind die Menschenkinder“ (62,10).

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Wortverkündigung: Prediger 7,10

„Was sucht ihr den Lebenden bei den Toten?“ Lukas 24,5

 

Christus, der Lebende

Fast nebenbei erfahren wir auf diese Weise einen wunderbaren Namen unseres Herrn und Heilands: der Lebende!

Diese frohe Botschaft ist gültig für jeden Tag, also auch jetzt in dieser Sommerzeit: Jesus Christus, der Sohn Gottes lebt!

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Gehorsam und Freude – wie passt das zusammen?

Wann hört man schon einmal eine Predigt zum Thema Gehorsam? Wie oft werden wir von anderen Christen zum Gehorsam angespornt oder ermutigen selbst andere dazu? Trügt der Schein, dass man in evangelikalen Kreisen versucht, das Wort „Gehorsam“ nicht allzu häufig in den Mund zu nehmen? „Gehorsam“ klingt zu drastisch, zu fordernd, zu gesetzlich. Dabei gibt es eine überraschende Aussage Jesu im Blick auf den Gehorsam ihm gegenüber.

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