Artikel zu: Rechtfertigung und Erlösung

Alle Segnungen fließen aus dem Versöhnungswerk Gottes

Gemeinde unseres Herrn Jesus Christus!

In diesem Psalm ist von der Schöpfung Gottes die Rede und – namentlich am Ende – vom Segen Gottes und vom Ernten. Aber David redet nicht nur darüber, sondern er singt davon. Er jubiliert über das, was Gott getan hat:

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König Davids Evangelium

Wortverkündigung zu Psalm 24

„Macht hoch die Tür, die Tor macht weit, es kommt der Herr der Herrlichkeit…“. Mit diesen Worten beginnt eines der bekanntesten deutschen Adventslieder. Die Vorlage, nach der der Dichter dieses Lied schrieb, ist der Psalm 24. Von daher stellt sich gleich zu Beginn die Frage: Was hat Psalm 24 eigentlich mit Advent und mit Weihnachten zu tun?

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Die Erscheinung der Gnade und der Herrlichkeit Gottes

Anmerkungen zu Titus 2,11-14:

In der Advents- und Weihnachtszeit werden unsere Gedanken in besonderer Weise auf das Kommen Christi in diese Welt gelenkt. Wir erinnern uns an das Ereignis, das vor inzwischen über zweitausend Jahren geschah und diese Welt von Grund auf veränderte: Die zweite Person der Dreieinigkeit Gottes nahm menschliche Natur an. Der Evangelist Johannes verkündet diese gewaltige Botschaft folgendermaßen: „Das Wort, das bei Gott war, ist Fleisch geworden und wohnte unter uns.“ (Joh. 1,14).

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Die doppelte Botschaft des Propheten Jeremia: Die katastrophalen Folgen der Sünde und die herrlichen Folgen der Gnade

Er hat mich mit Bitterkeit gesättigt, mit Wermut getränkt. Er ließ meine Zähne sich an Kies zerbeißen, hat mich niedergedrückt in die Asche. Ja, du hast meine Seele aus dem Frieden verstoßen, dass ich das Glück vergaß. Und ich sprach: Meine Lebenskraft ist dahin, und auch meine Hoffnung auf den Herrn! Gedenke doch an mein Elend und mein Umherirren, an den Wermut und das Gift! Beständig denkt meine Seele daran und ist tief gebeugt!“ (Klgl. 3,15-20).

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Christus ist uns zur Gerechtigkeit gemacht

Die Lehre von der Zurechnung der Gerechtigkeit Christi beantwortet die Frage, auf welche Weise Gott uns annimmt, um Teilhaber seines Reiches zu sein. Sie beantwortet die Frage: Wie kann Gott gerecht sein und dennoch Sünder annehmen?

Es geht hierbei um die biblische Lehre, die besagt, dass Gott Menschen, anstatt ihnen ihre Sünde anzurechnen und sie entsprechend zu bestrafen, ihnen die Gerechtigkeit Christi anrechnet, sie also entsprechend dieser fremden Gerechtigkeit behandelt.

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Wortverkündigung: Johannes 19,30

„Es ist vollbracht!“ (Johannes 19,30)

Der Ruf des Siegers

Es ist vollbracht!“ So lautet das vorletzte der sieben Worte, die uns aus dem Mund unseres gekreuzigten Heilands überliefert sind. Unmittelbar danach neigte der Herr sein Haupt und übergab den Geist. Der Evangelist Lukas berichtet, dass er dabei mit lauter Stimme rief: „Vater, in deine Hände befehle ich meinen Geist!“ (Luk. 23,46).

Der Ausruf „Es ist vollbracht!“ besagt, dass die aufgetragene Aufgabe fertiggestellt worden ist. Jesu Tod am Schandpfahl meint also nicht, dass hier jemand gescheitert ist. Vielmehr brachte der Sohn Gottes seinen Auftrag zum Abschluss.

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Um Jesu willen, Amen! – Die Sünde von Nadab und Abihu

Das Thema dieser Predigt lautet: Um Jesu willen, Amen. Den meisten von uns sind diese Worte bekannt. Wir verwenden sie gelegentlich selbst am Ende unserer Gebete. Nachdem wir Gott für das Essen gedankt oder für Bewahrung in der Nacht gebetet haben, schließen wir unsere Gebete mit den Worten ab: um Jesu willen, oder: in Jesu Namen, Amen. Zugegeben: Das ist ein seltsamer Titel für eine Predigt. Ich erläutere später, warum diese Predigt so überschrieben ist.

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Das Anliegen des Buches Jesaja

Eine Offenbarung über Gottes Volk

Vor anderthalb Jahren begann der Verfasser dieses Artikels, das Buch des Propheten Jesaja in Predigten auszulegen. Im Folgenden lesen Sie eine Einführung in dieses Buch, in der es um die ersten beiden Verse geht.
Abgesehen von den Psalmen ist das Buch Jesaja das längste Buch der Bibel. Aber noch bedeutender ist es aufgrund der Tatsache, dass im Neuen Testament kein alttestamentliches Buch so häufig zitiert wird – wiederum abgesehen von den Psalmen. Jesaja wird vom Herrn Jesus und den Aposteln häufiger zitiert als alle anderen Propheten zusammen. Was können wir daraus folgern?

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Das Blut des Lammes rettet das Volk

Wortverkündigung zu 2Mose 12,13

Einleitung

Wir wollen am heutigen Karfreitag unser Augenmerk auf das Ereignis richten, das uns an diesem Tag traditionell besonders in Erinnerung gebracht wird: auf die Kreuzigung unseres Herrn und Heilands Jesus Christus. Dabei wollen wir vor allem bedenken, dass jenes Ereignis kein Betriebsunfall in Gottes Plan mit dieser Welt war. Wenn man einige Leute heutzutage reden hört, könnte man ohne weiteres diesen Eindruck gewinnen: „Jesus von Nazareth“ habe doch ein Vorbild für gutes, menschliches Verhalten abgeben wollen. Aber leider habe er zu wenig Zeit gehabt, da er von intoleranten religiösen Fundamentalisten umgebracht wurde. Welch ein Jammer! Welch grausamer Irrtum der Geschichte!

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Auf dem Weg nach Golgatha: Isaak braucht nicht geopfert zu werden (1Mose 22,1–19)

Bei manchen Bibelabschnitten meint man, man kenne sie. Man hat darüber schon die eine oder die andere Predigt oder Auslegung gehört oder etwas dazu gelesen. Aber wenn man dann durch irgendeinen Anlass, zum Beispiel durch eine neue Fragestellung, angeregt wird, das vermeintlich bekannte Kapitel noch einmal zu lesen, kann es einem vorkommen, als hätte man es vorher noch nie wirklich zur Kenntnis genommen. So ungewohnt, so atemberaubend neu schlägt es ein.

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