Artikel zu: Psalmen

König Davids Evangelium

Wortverkündigung zu Psalm 24

„Macht hoch die Tür, die Tor macht weit, es kommt der Herr der Herrlichkeit…“. Mit diesen Worten beginnt eines der bekanntesten deutschen Adventslieder. Die Vorlage, nach der der Dichter dieses Lied schrieb, ist der Psalm 24. Von daher stellt sich gleich zu Beginn die Frage: Was hat Psalm 24 eigentlich mit Advent und mit Weihnachten zu tun?

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Psalmensingen – Auftrag und Vorrecht

In einer früheren Ausgabe der Bekennenden Kirche (Nr. 52), die sich schwerpunktmäßig mit dem Thema „Gottesdienst“ beschäftigte, erschien unter anderem eine zweiteilige Abhandlung über die rechte, biblisch-reformatorische Weise, Gottesdienst zu feiern. Der vorliegende Artikel schließt in gewisser Hinsicht daran an. Es soll um ein spezielles liturgisches Element gehen, nämlich den Gesang im Gottesdienst.

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Die Antwort des Glaubens: Harre auf Gott!

Wortverkündigung zu Psalm 42 und 43:

Wir Menschen, sofern wir nicht stumm sind, reden während unseres Lebens mit tausenden von Menschen. Mit einigen wechseln wir viele Worte, mit anderen nur sehr wenige. Es gibt Menschen, mit denen wir uns gar nicht austauschen, und es gibt Menschen, mit denen wir sehr viel sprechen.

Menschen, mit denen wir sehr viel reden, sind unsere Ehefrau oder unser Ehemann oder unsere engsten Freunde oder unsere Eltern. Vielleicht ist das bei einigen auch der Friseur. Wahrscheinlich hat jeder in seinem Kopf eine Person, mit der er sich häufig austauscht.

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Was bleibt…

Wortverkündigung zu Psalm 27

Vermutlich brauche ich niemanden daran zu erinnern, dass wir, obwohl nicht von der Welt, doch in der Welt sind. Unser Herr hat uns kein sorgloses Leben versprochen. Vielmehr macht das Wort Gottes unmissverständlich klar, dass es uns nicht nur geschenkt ist, an Christus zu glauben, sondern auch für ihn zu leiden. Der Ausspruch eines amerikanischen Seelsorgers trifft fraglos zu: Wir leben in einer gefallenen Welt, und manchmal fällt sie auf uns.

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Wortverkündigung: Psalm 62,2

 

„Nur auf Gott wartet still meine Seele. Von ihm kommt meine Rettung.“

Psalm 62,2

In den vergangenen Wochen und Monaten stieß ich immer wieder auf diesen Psalm.

Beim Lesen des ganzen Psalms fällt ein kleines Wort ins Auge, weil es uns immer wieder begegnet. Es ist das unscheinbare „nur„. Damit beginnt der oben zitierte Vers. Aber dieser Ausdruck findet sich immer wieder auch in den folgenden Versen des Psalms: „Nur er ist mein Fels und mein Heil…“ (62,3). „Sie planen nur, ihn von seiner Höhe hinabzustürzen“ (62,5). „Nur auf Gott wartet still meine Seele“ (62,6). „Nur er ist mein Fels“ (62,7). „Nur ein Hauch sind die Menschenkinder“ (62,10).

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