Artikel zu: Matthäus

Das Gleichnis vom Unkraut im Weizen

Es kommt keineswegs selten vor, dass man mit dem Gleichnis vom Unkraut im Weizen (Matthäus 13,24-30.36-43) die Auffassung zu belegen sucht, es dürfe in der Gemeinde keine Gemeindezucht geben. Schließlich heiße es doch, man solle „bis zur Ernte abwarten„. Wenn es Jesus bei diesem Gleichnis um diese Botschaft ginge, würde es zahllosen sonstigen Aussagen des Neuen Testamentes widersprechen.

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Wortverkündigung: Matthäus 7,24

„Ein jeder nun, der diese meine Worte hört und sie tut, den will ich mit einem klugen Mann vergleichen, der sein Haus auf den Felsen baute.“ (Matthäus 7,24)

Diese Aussage leitet den Schlussteil dieser Proklamation des Reiches Gottes ein. Jesus bringt das bisher Gesagte noch einmal auf den Punkt. Bezeichnenderweise schärft der Herr seinen Zuhörern hier das Tun seiner Worte ein.

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Intrigen im Volk Gottes

Vier Frauen im Geschlechtsregister Jesu

Am Anfang des ersten Buches des Neuen Testamentes finden wir ein Geschlechtsregister. Es werden uns die Vorfahren Jesu, von Abraham an, aufgezählt (Mt. 1,117).

Geschlechtsregister gehören nicht zu den Teilen des Wortes Gottes, in die man sich gerne vertieft. Nicht selten lässt man sie beim Lesen der Bibel einfach aus oder überfliegt sie.

Allerdings ist seit jeher an der zu Beginn des Matthäusevangeliums überlieferten Ahnenreihe aufgefallen, dass neben vielen Männern das war zu erwarten auch vier Frauen erwähnt werden: Tamar, Rahab, Ruth und Bathseba.

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