Artikel zu: Lukas

„Kein Platz für ihn“

Wortverkündigung zu Lukas 2,7:

Die Abenddämmerung war angebrochen. Die Schatten wurden länger.

Schweigend legte sich das Zwielicht über Stadt und Umland von Bethlehem. Noch war die Farbenpracht der Landschaft nicht völlig verblasst, doch nach und nach wurden das tiefe Blau des Himmels über Palästina, das kräftige Grün der Ölbäume und der sanftere Ton der Mandelsträucher von der aufkommenden Dämmerung verschluckt und zerflossen zu abendlichem Grau. Selbst zu dieser späten Jahreszeit – es war Winter im Verheißenen Land – boten die üppigen Felder, die weinbedeckten Hügel und die Terrassengärten, die die Stadt Davids umgaben, einen prachtvollen Anblick.

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Der ungerechte Verwalter

Wortverkündigung zu Lukas 16,1-9:

Wieder liegt ein Jahr voller Krisen hinter uns. Wie soll es weitergehen? Wie wird das kommende Jahr ausfallen? Weil unser Geld ins Wanken gerät, scheint auch vieles andere ins Wanken zu geraten. Es zeigt sich, wie schon so oft, dass weltliche Reichtümer keinen Bestand haben. Wer dagegen sein Vertrauen nicht auf weltlichen Reichtum gesetzt hat, sondern auf den allmächtigen Gott, hat „ausgesorgt“ oder besser: Er ist versorgt für Zeit und Ewigkeit.

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Wortverkündung: Lukas 2,14

Ehre ist bei Gott in der Höhe und Friede auf Erden in den Menschen des Wohlgefallens!

Lukas 2,14

Lobpreis

Die Tage, in denen wir in besonderer Weise an das Kommen des Sohnes Gottes in diese Welt erinnert werden, stehen wieder bevor. Dass wir Gott an solchen Festtagen durch Singen und Sagen loben, ist üblich. Aber das Wort Gottes unterscheidet zwischen einem Loben Gottes, das lediglich mit den Lippen geschieht, und einem Loben Gottes, das aus unserem Herzen kommt, weil wir von dem erfasst sind, was Gott in seiner grundlosen Barmherzigkeit getan hat: Er gab seinen einzigen Sohn in diese Welt, um Sünder zu erretten und sie in seine Gemeinschaft zu ziehen.

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