Artikel zu: Heiligung

Christliche Weltanschauung: Jeden Gedanken gefangen nehmen unter den Gehorsam gegen Christus (Teil 4):

Beispiele nicht-christlicher Lebens- und Weltanschauungen

Aus den bisherigen Ausführungen zur Thematik der christlichen Weltanschauung wurde klar, dass es im Grunde nur zwei Arten von Weltanschauungen gibt, die christliche, die im Einklang mit dem Wort Gottes steht, und die nichtchristliche oder die antichristliche, die sich gegen Gottes Wort auflehnt. Im Folgenden wollen wir uns einige prominente Beispiele anti-christlicher Lebensanschauungen anhand ihrer Grundannahmen ansehen.

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Ehre Vater und Mutter

Wortverkündigung zu Epheser 6,1-4

Wie die Liebe zu Christus die Beziehungen in der Familie prägen soll

In diesen wenigen Versen aus dem Wort Gottes wird uns das biblische Grundmodell der Familie beschrieben. Wie soll die Beziehung zwischen Kindern und Eltern nach Gottes Willen aussehen?

Kinder sollen ihren Eltern gehorsam sein, und Eltern sollen die Kinder in Zucht und Ermahnung des Herrn erziehen. Kinder ordnen sich den Eltern unter, Eltern ordnen sich Gott unter.

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Christliche Weltanschauung (Teil 3): Jeden Gedanken gefangen nehmen unter den Gehorsam gegen Christus

Der Anfang der Erkenntnis: Elemente einer christlichen Lebens- und Weltanschauung

In den letzten beiden Ausgaben der Bekennenden Kirche haben wir uns mit der Notwendigkeit einer umfassenden christlichen Welt- und Lebensanschauung befasst.

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Christliche Weltanschauung (Teil 2): Jeden Gedanken gefangen nehmen unter den Gehorsam gegen Christus

„Wer nicht mit mir ist, der ist gegen mich“ – Der Mythos von Neutralität und Vernunft

In der letzten Ausgabe der Bekennenden Kirche (Nr. 57) befassten wir uns mit der Notwendigkeit einer umfassenden christlichen Welt- und Lebensanschauung. Wir erkannten aus der Heiligen Schrift, dass Christen ausnahmslos alle Lebensbereiche vom Boden des Wortes Gottes aus zu beurteilen haben. Das zeigen biblische Aussagen wie zum Beispiel 2Timotheus 3,16.17; 1Korinther 10,31 und 2Korinther 10,5.

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Christliche Weltanschauung (Teil 1): „Jeden Gedanken gefangen nehmen unter den Gehorsam des Christus“

„Stellet euch nicht dieser Welt gleich!“

Ich erinnere mich noch recht gut an ein Erlebnis während meiner Studienzeit. Während des Studiums hatte ich bereits eine Familie, weshalb ich nebenher als Taxifahrer arbeitete. Da ich tagsüber studierte, fuhr ich fast ausnahmslos nachts. Ich war damals gerade erst Christ geworden und sehr eifrig am Evangelisieren. Wenn man nachts Taxi fährt, hört und sieht man so einiges: Betrunkene, die ihr Herz ausschütten, junge Leute, die sich ins Nachtleben stürzen oder auch Menschen aus dem Rotlichtmilieu. So kam es eines frühen Morgens, dass ich zu einem Bordell gerufen wurde, um eine Prostituierte nach Hause zu fahren. Nachdem sie ins Auto gestiegen war, lenkte ich schnell das Gespräch auf das Evangelium und gab Zeugnis darüber, wie der Herr Jesus mein Leben verändert hatte. Euphorisch ließ mich die junge Frau wissen, dass sie auch Christ sei und dass wir folglich Glaubensgeschwister seien.

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Lebe deinen Glauben!

Wortverkündigung aus dem Jakobusbrief:

Kennen Sie das, dass Sie im Glauben angefochten sind, versucht werden, schwere Momente haben, in denen Sie ins Wanken geraten? Jakobus, der leibliche Bruder von Jesus, zu seiner Zeit Gemeindeleiter der ersten Gemeinde in Jerusalem, schreibt in seinem Brief über einige dieser Anfechtungen, mit denen wir alle zu kämpfen haben. Zum Beispiel, dass wir in manchen Situationen an Gottes gutem Willen zweifeln, dass wir uns fragen, wie er dieses oder jenes in meinem Leben zulassen konnte.

Was einen jedoch besonders verwundert, ist die Aufforderung, mit der Jakobus seinen Brief beginnt: „Meine Brüder, achtet es für lauter Freude, wenn ihr in mancherlei Anfechtungen geratet.“ (1,2).

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„Ihr Frauen, ordnet euch euren eigenen Männern unter!“

Eine biblische Provokation:

Zwischen frommem Tabugelände und gesellschaftlich anerkannter Not

Vor einiger Zeit war ich bei einem Theologen für einen fachlichen Austausch zu Besuch eingeladen. Nach einem Beschnuppern in den ersten Minuten beeilte sich mein Gesprächspartner festzustellen, dass er sich selber nicht als „Fundamentalist“ sehe. Ich fragte nach, was er unter dem Begriff verstehe. Seine Antwort: „Das kann ich dir konkret benennen. Einen (christlichen) Fundamentalisten erkennst du an seinen Standpunkten zur Entstehung der Welt, der Homosexualität und der Frauenfrage.“ In manchen frommen Kreisen erscheint es, wenn nicht „politisch inkorrekt“, so doch zumindest ein Tabu zu sein, über die Unterordnung der Frau zu sprechen.

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Wisst ihr nicht, dass ihr Gottes Tempel seid?

Wäre die Gemeinde Christi nur dort anzutreffen, wo Menschen ein makelloses Leben führen, hätte der Apostel Paulus nicht die folgende Frage gestellt: „Wisst ihr nicht, dass ihr der Tempel Gottes seid und der Geist Gottes in euch wohnt?“ (1Kor. 3,16). Diese Frage will nicht die theologischen Kenntnisse der Gemeinde prüfen, sondern sie ist rhetorisch. Dass die korinthischen Christen Tempel Gottes waren, wird von dem Apostel vorausgesetzt. Gleichzeitig spricht er hier eines der Kernprobleme der Korinther an. Somit ist ein ermahnender und anklagender Beiklang unüberhörbar.

Die Berufung der Korinther als Tempel Christi einerseits und andererseits ihr Handeln befanden sich nicht in Übereinstimmung. Was war in Korinth geschehen?

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„…denn auch wir vergeben allen, die an uns schuldig werden“ (Lukas 11,4)

Da wir alle Sünder sind, bedeutet das auch, dass andere sich an uns versündigen. Das heißt: Wir sind potentielle Opfer für Sünder und Sünden. Wie sollen wir in Fällen reagieren, in denen sich Menschen an uns vergangen haben?

Viele, sicher auch einige unter uns, haben in ihrem Leben durch andere Menschen grausame Dinge erfahren, möglicherweise sogar durch sehr nahestehende Menschen: Lüge, Verhöhnung, Spott, Verleumdung, Vernachlässigung, Hass, Vergewaltigung, Misshandlung, Ehebruch …

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Der Weg durch die Finsternis

„Wer unter euch fürchtet den HERRN? Wer gehorcht der Stimme seines Knechtes? Wenn er im Finstern wandelt und ihm kein Licht scheint, so vertraue er auf den Namen des HERRN und halte sich an seinen Gott! Habt aber acht, ihr alle, die ihr ein Feuer anzündet und euch mit feurigen Pfeilen wappnet! Geht hin in die Flamme eures eigenen Feuers und in die feurigen Pfeile, die ihr angezündet habt! Dieses widerfährt euch von meiner Hand, dass ihr am Ort der Qual liegen müsst.“ (Jes. 50,10.11)

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