Artikel zu: Gottesdienst

Gemeinde-Wechsel – Wann ist es Zeit, (m)eine Gemeinde zu verlassen?

Wir leben in einer Zeit, in der viele Kirchen und kirchenähnliche Gemeinschaften nicht mehr bemüht sind, eine biblische Form des Gemeindelebens zu suchen. Stattdessen suchen sie sich an vielen anderen, meist menschlich erdachten Vorlagen und Mustern zu orientieren. Ebenso ist ein großer Mangel an biblischer Lehre festzustellen. Die Wortverkündigung leidet oder wird ersetzt durch Motivations-Talks und Mitteilungen über persönliche Erfahrungen und „Einsichten“. Biblische Leiterschaft mutiert zu einem von der Business-Welt geprägten Führungs-Management.

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Zion – mehr als nur ein Berg

Nicht nur das Neue Testament, sondern auch das Alte ist voller Berichte, Aussagen und Verheißungen, die für die Gemeinde einen unschätzbaren Wert haben. Leider wird dieser Wert manchmal verkannt, so dass reiche Schätze, die der geistlichen Auferbauung der Gemeinde dienen können und sollen, ungenutzt bleiben. So wird verschiedentlich behauptet, die Psalmen seien für die Gottesdienstliturgie ungeeignet, weil sie nicht den Namen Jesus enthielten. Manche Christen tun einzelne Aussagen der Prophetenbücher mit dem Hinweis ab, diese seien für die Gemeinde irrelevant. Zuweilen muss man auch einen mangelhaften Umgang mit den Geschichtsbüchern feststellen, aus denen bestenfalls alltagstaugliche Analogien abgeleitet werden, deren bildhaft-prophetischer Zweck aber verkannt wird.

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Die alles überragende Macht und Herrlichkeit unseres Retter–Gottes

Wortverkündigung zu Psalm 113

Der Psalm, unter den wir uns stellen, gehört zu den Lobliedern, die an die Befreiung des Volkes Israel aus Ägypten erinnern. Er wurde unter anderem beim Passahfest gesungen. Häufig sang man die Psalmen 113 und 114 vor dem Essen des Passahlammes, während die Psalmen 115 bis 118 im Anschluss daran rezitiert wurden.

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Sonntags-Club oder Bild des Himmlischen…?

Wenn das Evangelium den sonntäglichen Gottesdienst prägt

Das Thema Gottesdienstgestaltung ist heute heiß diskutiert und umstritten. Es ist nicht nur so, dass wir gegenwärtig die verschiedensten Formen von gottesdienstlichen Veranstaltungen vorfinden. Die Frage, wie die Gottesdienste gefeiert werden sollen, wird auch recht unterschiedlich beantwortet – meistens je nach dem, von welchem kirchlichen Hintergrund jemand kommt. In manchen Kreisen gibt es einen regelrechten Kampf um die Gottesdienstgestaltung.
Dieser Kampf ist leider vorwiegend von Vorlieben bestimmt. Das heißt: Die beiden oder mehrere Lager, die sich um das Thema streiten, sind vorwiegend bemüht, ihre eigene Sicht durchzusetzen.

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Christus in der Predigt

„Ich bin dankbar, endlich wieder gute Predigten zu hören!“ In so mancher Bekennenden Gemeinde ist dieser Satz sicher schon einmal gefallen. Meist sind es Gäste, die sich in ihrer bisherigen Kirche oder Gemeinde zunehmend heimatlos fühlen, weil sie dort das Wort Gottes vermissen. Und keine noch so nette und angenehme Gemeinschaft mit den Geschwistern kann diesen Mangel ausgleichen.

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2.Mose 20,8–11: Der Sabbat

Die nachfolgende Predigt wurde im Jahr 2004 in der Bekennenden EvangelischReformierten Gemeinde in Gießen im Rahmen einer Predigtreihe über die 10 Gebote gehalten. Da sich der Wortverkündiger neben den oben angeführten Versen auf Hebräer 3,7 4,11 bezieht, ist es sinnvoll, auch diesen Abschnitt vorher in der eigenen Bibel zu lesen. Ferner ist es nützlich, die Erklärung zu dem (nach biblischer und reformierter Zählung) 4. Gebot aus dem Heidelberger Katechismus (Sonntag 38) zu beachten: Sie lautet: „Was will Gott im vierten Gebot?

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