Artikel zu: Gott

Gemeinschaft mit Gott

Wortverkündigung zu Hebräer 12,18-29

Israel war aus Ägypten ausgezogen und zum Berg Sinai gewandert. Das Ziel war, Gott zu begegnen, sein Wort zu hören, ihm in rechter Weise zu antworten, ihn anzubeten und ihm zu dienen. Mit anderen Worten: Es ging darum, Gottesdienst zu feiern. Natürlich war das ein phänomenaler Gottesdienst. Das Volk kam „zu dem Berg, den man anrühren konnte und der mit Feuer brannte, und … in Dunkelheit und Finsternis und Ungewitter und … zum Schall der Posaune und zum Ertönen der Worte.“ (Hebr. 12,18.19).

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Wortverkündigung: Johannes 8,43.44

„Warum versteht ihr meine Sprache nicht? Weil ihr mein Wort nicht hören könnt. Ihr habt den Teufel zum Vater, und was euer Vater begehrt, das wollt ihr tun.“

Johannes 8,43.44

Jesus sprach diese Worte während einer scharfen Auseinandersetzung mit den Juden. Bei diesem Wortwechsel ging es dem Sohn Gottes um das Verstehen seiner Worte. Wenn Theologen das Verstehen des Wortes Gottes thematisieren, sprechen sie häufig von „Hermeneutik“.

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Das Ringen um die Lehre der Dreieinigkeit in der Alten Kirche (Teil 1)

Warum nennst du denn drei: den Vater, den Sohn und den Heiligen Geist, wo doch Gott nur einer ist?“ Diese Frage stammt aus dem Heidelberger Katechismus. Was würden Sie auf die 25. Frage antworten?

Ist Ihnen beim Sprechen des Apostolischen Glaubensbekenntnis schon einmal die Frage gekommen, in welchem Verhältnis Gott der Vater, Gott der Sohn, und Gott der Heilige Geist zueinander stehen? Wären wir überhaupt in der Lage, Rechenschaft darüber abzulegen, was wir über Gott glauben (1Pet. 3,15)?

Es kann sogar sein, dass der eine oder der andere die Frage stellt: Ist es überhaupt von Belang, die Frage nach der Dreieinigkeit richtig zu beantworten? Hat diese Thematik überhaupt etwas mit meinem Glauben oder mit meiner Lebensführung zu tun?

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Jesus Christus offenbart den Namen Gottes

Anmerkungen zu Johannes 17,6–11

Einleitung

Das 17. Kapitel des Johannesevangeliums wird gemeinhin als das Hohepriesterliche Gebet bezeichnet. Der Grund liegt darin, dass Jesus Christus hier als Haupt und Mittler seiner Gemeinde vor Gott für die Seinen eintritt. Er tritt als ihr Hohepriester im Gebet vor Gott, um ihm einerseits ihre Belange aufzutragen, ihn aber andererseits auch in ihrem Namen anzubeten.

Ein Gebet ist mehr als nur das Weiterleiten einer Wunschliste. Gewiss ist das Bitten ein zentraler Bestandteil eines Gebets zu Gott. Das verrät schon das Wort selbst. Aber zu einem Gebet gehört auch die Anbetung Gottes. Das Gebet muss einen Grund haben. Indem wir Gott loben, indem wir sein Wesen und seine Taten bekennen, legen wir das Fundament für unsere Bitten. Erst wenn wir wissen, wer Gott ist, was er tut und was wir von ihm zu erwarten haben, können wir ihn auch um etwas bitten. Unsere Bitten gründen sich also auf das, was wir von Gott glauben.

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Die alles überragende Macht und Herrlichkeit unseres Retter–Gottes

Wortverkündigung zu Psalm 113

Der Psalm, unter den wir uns stellen, gehört zu den Lobliedern, die an die Befreiung des Volkes Israel aus Ägypten erinnern. Er wurde unter anderem beim Passahfest gesungen. Häufig sang man die Psalmen 113 und 114 vor dem Essen des Passahlammes, während die Psalmen 115 bis 118 im Anschluss daran rezitiert wurden.

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Wortverkündung: Lukas 2,14

Ehre ist bei Gott in der Höhe und Friede auf Erden in den Menschen des Wohlgefallens!

Lukas 2,14

Lobpreis

Die Tage, in denen wir in besonderer Weise an das Kommen des Sohnes Gottes in diese Welt erinnert werden, stehen wieder bevor. Dass wir Gott an solchen Festtagen durch Singen und Sagen loben, ist üblich. Aber das Wort Gottes unterscheidet zwischen einem Loben Gottes, das lediglich mit den Lippen geschieht, und einem Loben Gottes, das aus unserem Herzen kommt, weil wir von dem erfasst sind, was Gott in seiner grundlosen Barmherzigkeit getan hat: Er gab seinen einzigen Sohn in diese Welt, um Sünder zu erretten und sie in seine Gemeinschaft zu ziehen.

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Was ist Theologie?

Festvortrag zur Eröffnung des Wintersemesters 2010/2011 an der Akademie für Reformatorische Theologie

Einleitung

Was machen wir eigentlich an der Akademie für Reformatorische Theologie? Das Wort „Akademie“ zeigt an, dass sich unser Arbeiten auf wissenschaftlicher Ebene bewegt. Aber was ist mit „Theologie“ gemeint? Wir kennen die Erzeugnisse mancher Theologen an den großen Universitäten und Hochschulen, und wir haben häufig viel Grund, darüber nicht gerade froh zu sein.

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Wortverkündung: Johannes 6,44

„Niemand kann zu mir kommen, es sei denn, dass der Vater, der mich gesandt hat, ihn zieht!“

Johannes 6,44

Sagen wir es gleich vorweg: Dieses Wort kann nicht als Beitrag zur Bereicherung unserer Spaßgesellschaft dienen. Auch damals, als der Sohn Gottes dieses Wort am See Genezareth erklärte, verfolgte er mit diesem Ausspruch nicht die Absicht, sich bei seinen Zeitgenossen beliebt zu machen.

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Die Hütte: Kritische Anmerkungen zu einem aktuellen Bestseller

Eines der Themen des christlichen Glaubens, das unseren Verstand weit übersteigt, ist die Wahrheit über die Dreieinigkeit. Gott ist ein einziger Gott und er ist doch drei Personen. Dieser in jeder Beziehung überrationalen Wahrheit hat sich kürzlich ein Mann angenommen und seine Überlegungen dazu in einem Buch niedergelegt. Der Titel dieses Buches lautet: Die Hütte.

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Wortverkündigung zu: 1Samuel 3,10

„Sprich Herr, dein Knecht hört!“

1Samuel 3,10

Leben aus dem Wort Gottes

Dieser kurze Satz enthält zwei Aussagen. Zunächst ist es eine Bitte: „Sprich Herr!“ In entsprechender Weise bitten wir den Herrn zu Beginn jedes Gottesdienstes:

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