Artikel zu: Glaube

An Jesus Christus glauben

Wortverkündigung zu Markus 6,45-52

In der heutigen Wortverkündigung geht es um die Frage, welchen Platz Christus in unserem Leben einnimmt. Vertrauen wir wirklich Christus, oder spielen wir nur Christentum? Ist unser Glaube an den Sohn Gottes das tragende Fundament unseres Lebens, oder gehört es zum Bereich Zeitvertreib, sodass er kein größeres Gewicht in unserem Leben hat als irgendwelche sonstigen Freizeitbeschäftigungen?

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Drei Dinge, die du wissen musst: Die tragenden Balken unseres Glaubens

Kürzlich sahen wir uns als Familie Fotos vom Umbau eines Hauses an. Die Besitzer hatten das ganze Gebäude ausgehöhlt. Nur einige Balken blieben übrig, die das gesamte Gebäude stützten. Dies ist ein treffendes Bild für das, worum es in diesem Beitrag geht: Was sind die tragenden Balken unseres Glaubens?

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Lebe deinen Glauben!

Wortverkündigung aus dem Jakobusbrief:

Kennen Sie das, dass Sie im Glauben angefochten sind, versucht werden, schwere Momente haben, in denen Sie ins Wanken geraten? Jakobus, der leibliche Bruder von Jesus, zu seiner Zeit Gemeindeleiter der ersten Gemeinde in Jerusalem, schreibt in seinem Brief über einige dieser Anfechtungen, mit denen wir alle zu kämpfen haben. Zum Beispiel, dass wir in manchen Situationen an Gottes gutem Willen zweifeln, dass wir uns fragen, wie er dieses oder jenes in meinem Leben zulassen konnte.

Was einen jedoch besonders verwundert, ist die Aufforderung, mit der Jakobus seinen Brief beginnt: „Meine Brüder, achtet es für lauter Freude, wenn ihr in mancherlei Anfechtungen geratet.“ (1,2).

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Wortverkündigung: Johannes 10,37-38

„Wenn ich nicht die Werke meines Vaters tue, so glaubt mir nicht! Tue ich sie aber, so glaubt doch den Werken, wenn ihr auch mir nicht glaubt, damit ihr erkennt und glaubt, dass der Vater in mir ist und ich in ihm!“

Johannes 10,37.38

Der Sohn Gottes sagte dieses Wort in einer der letzten Auseinandersetzungen, die er während seines irdischen Wirkens mit den Juden führte. Es ging wieder einmal um die Frage: Wer ist Jesus? Ist er der von Gott dem Vater gesandte Messias? Ist er der gottgleiche Sohn Gottes? Oder ist er es nicht?

Jesus verwies in diesem Zusammenhang auf seine Werke. Er bekräftigte, dass diese Werke die Werke seines Vaters
sind.

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Die Antwort des Glaubens: Harre auf Gott!

Wortverkündigung zu Psalm 42 und 43:

Wir Menschen, sofern wir nicht stumm sind, reden während unseres Lebens mit tausenden von Menschen. Mit einigen wechseln wir viele Worte, mit anderen nur sehr wenige. Es gibt Menschen, mit denen wir uns gar nicht austauschen, und es gibt Menschen, mit denen wir sehr viel sprechen.

Menschen, mit denen wir sehr viel reden, sind unsere Ehefrau oder unser Ehemann oder unsere engsten Freunde oder unsere Eltern. Vielleicht ist das bei einigen auch der Friseur. Wahrscheinlich hat jeder in seinem Kopf eine Person, mit der er sich häufig austauscht.

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Wortverkündigung: Amos 4,11.12

„Ich kehrte etliche unter euch um, so wie Gott Sodom und Gomorra umgekehrt hat, so dass ihr wart wie ein aus dem Brand gerissenes Holzscheit. Dennoch seid ihr nicht bis zu mir umgekehrt … Mache dich bereit, deinem Gott zu begegnen!“

 

In dem oben zitierten Wort erklärt Gott, wie er die Seinen zieht, damit sie sich aufmachen, um vor sein Angesicht zu treten.

Angesengtes Holzscheit

Die Heilige Schrift vergleicht uns hier mit einem angesengten Holzscheit. So ein Stück verkohltes Holz ist wahrlich nicht ansehnlich. Möglicherweise hatte es vor dem Brand einen gewissen Wert, aber nun ist es in Mitleidenschaft gezogen und beschädigt. Wieso spricht die Heilige Schrift so von Menschen, die Gott gerettet hat? Werden wir auf diese Weise nicht auf die Schattenseiten unserer Errettung hingewiesen? Ist das nicht Ausdruck von Missachtung der Erlösung?

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Der Gerechte wird aus Glauben leben (Teil 4) Habakuk 3,1 – 19

Das Beklemmende am Buch Habakuk ist seine Aktualität. Die Aktualität dieser Schrift liegt nicht darin, dass hier eine demnächst bevorstehende Invasion des Antichristen in das „Heilige Land“ vorausgesagt wird, wie es kürzlich in einer apokalyptisch orientierten Zeitschrift zu lesen war. Um Derartiges in diesen drei Kapiteln zu entdecken, müsste man zunächst eine Auslegungsweise (Hermeneutik) der Bibel akzeptieren, bei der man in die biblischen Weissagungen neben dem historischwörtlichen Sinn noch eine weitere, auf die „Endzeit“ gerichtete Sinnebene hineinliest („doppelte Erfüllung“).2 Derartiges mag zuweilen eine gewisse Sensationslüsternheit wecken, aber mit einer gesunden Auslegung des Wortes Gottes hat das nichts zu tun.

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Der Gerechte wird aus Glauben leben (Teil 3)
Habakuk 2,2 – 20

1Als zu Beginn des 19. Jahrhunderts Napoleon Bonaparte aufbrach, um die gottlosen Ideale der Französischen Revolution zu verbreiten, war das für die Völker Europas verhängnisvoll. Was dann die im Lauf des 19. Jahrhunderts konzipierten und im 20. Jahrhundert in die Wirklichkeit umgesetzten atheistischen Weltanschauungen wie Marxismus, Bolschewismus, Nationalsozialismus, Stalinismus zustande brachten, war entsetzlich.

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Abrahams Gerechtigkeit aus Glauben 1Mose 15,1–6

Die folgende Predigt ist Teil einer Reihe, die unter der Überschrift steht „Gottes Bund mit Abraham“.1 Es geht also nicht nur darum, die Fakten aus Abrahams Leben zusammenzutragen. Wenn wir uns mit dem Bund Gottes mit Abraham beschäftigen, dann unter der Fragestellung: Wie hat sich der eine Bund während der Zeit Abrahams entwickelt, der ewige Gnadenbund Gottes mit seinem Volk, der Bund, in dem auch wir heute durch Jesus Christus stehen dürfen, und was lernen wir aus den Berichten des Alten Testaments über das Wesen dieses einen Bundes? Lesen Sie bitte vorher den Abschnitt in einer guten Übersetzung.

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Der Gerechte wird aus Glauben leben (Teil 1) Habakuk 1,1–12

1Es ist bereits seit dem Sündenfall so, dass der Mensch seinen eigenen Vorteil im Auge hat. Das ist nichts Neues. Neu ist allerdings die bis hinein in christliche Gemeinden zu beobachtende Haltung, man habe alles an der Beantwortung der Frage zu messen, ob dieses oder jenes einem etwas bringt. Es hat den Anschein, als ob nicht nur bei den Predigten, sondern bei sämtlichen gemeindlichen Aktivitäten die Frage dominiert: Was habe ich davon? Das Problem bei dieser Haltung ist, dass sich denjenigen, die alles unter diesem Blickwinkel betrachten, die Dimensionen des Glaubens enorm verengen.

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