Artikel zu: Gemeinde

Das Zeugnis der Gemeinde des dreieinen Gottes – durch die Liebe, die sie zeigt

Einleitung

Die Gemeinde Jesu leidet heute unter der Veränderung in der Evangeliumsverkündigung, die vor über hundert Jahren vorgenommen wurde: Damals begann man, die „Entscheidung“ des Menschen in den Vordergrund zu rücken.

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Das Zeugnis der Gemeinde durch die Botschaft, die sie verkündet

Wortverkündigung zu 1.Korinther 2,1.2

Die amerikanische Soziologin Marsha Witten berichtet von einem Flyer, den sie eines Morgens in ihrem Briefkasten fand. Auf diesem stand sinngemäß Folgendes: „Gehören Sie auch zu denen, die es schon längst aufgegeben haben, Gottesdienste zu besuchen? Die Gründe sind vielfältig: Die Predigten sind langweilig; viele Gemeinden wollen nur Ihr Geld; die Mitglieder sind unfreundlich zu Gästen;

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Das Zeugnis der Gemeinde durch die Schwachheit, mit der sie auftritt

In der Welt zählt, was vor Augen ist. Es ist beeindruckend, wenn jemand gut aussieht, gut reden kann, Erfolg hat oder einen Titel erlangt. Es ist peinlich und beschämend, wenn jemand eine schlechte Figur macht.

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Psalmensingen – Auftrag und Vorrecht

In einer früheren Ausgabe der Bekennenden Kirche (Nr. 52), die sich schwerpunktmäßig mit dem Thema „Gottesdienst“ beschäftigte, erschien unter anderem eine zweiteilige Abhandlung über die rechte, biblisch-reformatorische Weise, Gottesdienst zu feiern. Der vorliegende Artikel schließt in gewisser Hinsicht daran an. Es soll um ein spezielles liturgisches Element gehen, nämlich den Gesang im Gottesdienst.

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Gemeinschaft mit Gott

Wortverkündigung zu Hebräer 12,18-29

Israel war aus Ägypten ausgezogen und zum Berg Sinai gewandert. Das Ziel war, Gott zu begegnen, sein Wort zu hören, ihm in rechter Weise zu antworten, ihn anzubeten und ihm zu dienen. Mit anderen Worten: Es ging darum, Gottesdienst zu feiern. Natürlich war das ein phänomenaler Gottesdienst. Das Volk kam „zu dem Berg, den man anrühren konnte und der mit Feuer brannte, und … in Dunkelheit und Finsternis und Ungewitter und … zum Schall der Posaune und zum Ertönen der Worte.“ (Hebr. 12,18.19).

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Biblisch-reformatorischer Gottesdienst Teil 1: Was heißt das?

In den beiden folgenden Artikeln wollen wir im Hören auf das Wort Gottes Antwort finden auf die Frage, was es heißt, Gottesdienst in einer Weise zu feiern, die Gott wohlgefällt.

1. Psalm 100 als Einstieg

1.1. Psalm 100 – Schlussakkord eines Psalmenbündels

Als Einstieg soll uns der bekannte Psalm 100 leiten: „Ein Psalm zum Dankopfer. 1. Jauchzt dem Herrn, alle Welt! 2. Dient dem Herrn mit Freuden, kommt vor sein Angesicht mit Jubel! 3. Erkennt, dass der Herr Gott ist! Er hat uns gemacht, und nicht wir selbst, zu seinem Volk und zu Schafen seiner Weide. 4. Geht ein zu seinen Toren mit Danken, zu seinen Vorhöfen mit Loben; dankt ihm, preist seinen Namen! 5. Denn der Herr ist gut; seine Gnade währt ewiglich und seine Treue von Geschlecht zu Geschlecht.“

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Biblisch-reformatorischer Gottesdienst Teil 2: Konkret

Wenn der Apostel Paulus anordnet, dass der Gottesdienst in einem guten Schema ablaufen soll (1Kor. 14,40), geht es nicht darum, dass Programmpunkte wie in einem Varieté-Theater oder in einem Zirkus der Reihe nach abgespult werden, sondern jede Einzelheit des Gottesdienstes soll Teil der Gesamt-Liturgie sein.

Der Begriff Liturgie heißt übersetzt nichts anderes als Dienst. Es ist somit ein anderes Wort für Gottesdienst. Wir sind geschaffen, bestimmt, um Gott bis in alle Ewigkeit zu dienen.

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Wisst ihr nicht, dass ihr Gottes Tempel seid?

Wäre die Gemeinde Christi nur dort anzutreffen, wo Menschen ein makelloses Leben führen, hätte der Apostel Paulus nicht die folgende Frage gestellt: „Wisst ihr nicht, dass ihr der Tempel Gottes seid und der Geist Gottes in euch wohnt?“ (1Kor. 3,16). Diese Frage will nicht die theologischen Kenntnisse der Gemeinde prüfen, sondern sie ist rhetorisch. Dass die korinthischen Christen Tempel Gottes waren, wird von dem Apostel vorausgesetzt. Gleichzeitig spricht er hier eines der Kernprobleme der Korinther an. Somit ist ein ermahnender und anklagender Beiklang unüberhörbar.

Die Berufung der Korinther als Tempel Christi einerseits und andererseits ihr Handeln befanden sich nicht in Übereinstimmung. Was war in Korinth geschehen?

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Gemeinde-Wechsel – Wann ist es Zeit, (m)eine Gemeinde zu verlassen?

Wir leben in einer Zeit, in der viele Kirchen und kirchenähnliche Gemeinschaften nicht mehr bemüht sind, eine biblische Form des Gemeindelebens zu suchen. Stattdessen suchen sie sich an vielen anderen, meist menschlich erdachten Vorlagen und Mustern zu orientieren. Ebenso ist ein großer Mangel an biblischer Lehre festzustellen. Die Wortverkündigung leidet oder wird ersetzt durch Motivations-Talks und Mitteilungen über persönliche Erfahrungen und „Einsichten“. Biblische Leiterschaft mutiert zu einem von der Business-Welt geprägten Führungs-Management.

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Das Einander in der Gemeinde

Anmerkungen zu 1Thessalonicher 5,11-15

Gebote und Ermahnungen für das Zusammenleben in der Gemeinde sind in der Bibel oft an einem Schlüsselwort zu erkennen: einander (griechisch: allälous).

Die Zusammenfassung und die Basis für alle 57 „Einander-Gebote“ gibt Jesus selbst seinen Jüngern eindrücklich mit auf den Weg in Johannes 13,34: „Liebt einander, wie ich euch geliebt habe!

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