Artikel zu: Ehe und Familie

Unser Erziehungsauftrag nach 5.Mose 6,4-15

Was Gott der Herr in diesem Abschnitt (5Mose 6,4-15) sagt, kann folgendermaßen zusammengefasst werden: Gott verpflichtet uns Eltern, unsere Kinder im Wort der Wahrheit zu erziehen und zu unterweisen.
Unmittelbar vor diesem Abschnitt, in Kapitel 5, hatte Mose die Zehn Gebote dem Volk Israel erneut verkündet. Es war eine neue Generation aufgewachsen, die nicht mehr Augen- und Ohrenzeuge der Ereignisse vom Berg Sinai war. Inzwischen befand sich das Volk Gottes in der Jordanebene. Sie standen kurz davor, in das verheißene Land Kanaan einzuziehen. Kurz vor dem Einzug wiederholte Mose die Zehn Gebote.

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Herman Bavinck und die Theologie der Familie

 Weshalb wir nicht nur Familienratgeber brauchen

Wir leben in einer Zeit der X-Schritte-Programme zur Qualitätssteigerung von Ehe- und Familienleben. Ratgeber zur Familie füllen christliche und säkulare Buchläden. Was uns hingegen fehlt, ist eine systematisch-biblische Sicht. Unser Denken muss von Gottes Absichten für die Familie erneuert werden. Das heißt, dass wir in den Grundfragen zu Platz, Stellenwert und Aufgabe der Familie in der Gesellschaft einige schlüssige Antworten im Kopf und damit zur Hand haben müssen. Wenn wir unsere Vorstellungen nicht bewusst überdenken, hinterfragen und an einer biblischen Weltanschauung ausrichten, laufen wir Gefahr, die Denkvoraussetzungen unserer Umgebung zu übernehmen. Das wäre schade.

Herman Bavinck füllt diese Lücke: Er hilft uns dabei, uns mit den biblischen Grundüberlegungen der Familie vertraut zu machen. Wenn Sie den einen oder anderen Satz zwei- oder dreimal lesen sollten, kann ich Sie nur ermutigen: Irritation ist der Anfang des Lernens!

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Die Familienandacht: Gottesdienst zu Hause

Seit Jahrzehnten haben wir gehört, dass die Familie die Keimzelle eines Volkes ist. Zu unserer Schande waren es selten Christen, die diese Wahrheit der Welt verkündeten. Eher vernahm man Derartiges von Soziologen, Psychologen oder Wissenschaftlern. Diese hatten meistens nichts oder nicht viel mit dem biblischen Christentum am Hut. Angesichts der gegenwärtigen gesellschaftlichen Entwicklungen in Europa scheint aber selbst von diesen Männern diese Botschaft nicht mehr gesagt zu werden. Sie liegt nicht mehr im Trend.

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„Ihr Frauen, ordnet euch euren eigenen Männern unter!“

Eine biblische Provokation:

Zwischen frommem Tabugelände und gesellschaftlich anerkannter Not

Vor einiger Zeit war ich bei einem Theologen für einen fachlichen Austausch zu Besuch eingeladen. Nach einem Beschnuppern in den ersten Minuten beeilte sich mein Gesprächspartner festzustellen, dass er sich selber nicht als „Fundamentalist“ sehe. Ich fragte nach, was er unter dem Begriff verstehe. Seine Antwort: „Das kann ich dir konkret benennen. Einen (christlichen) Fundamentalisten erkennst du an seinen Standpunkten zur Entstehung der Welt, der Homosexualität und der Frauenfrage.“ In manchen frommen Kreisen erscheint es, wenn nicht „politisch inkorrekt“, so doch zumindest ein Tabu zu sein, über die Unterordnung der Frau zu sprechen.

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