Artikel zu: Ehe und Familie

„Ihr Ehemänner, liebt eure Frauen!“

Epheser 5,25-33

Nachdem wir in der letzten Ausgabe der Bekennenden Kirche den Willen Gottes für die Ehefrau beleuchtet haben, soll es dieses Mal um die Aufgaben des Ehemanns gehen. Ich spreche hier als Betroffener, nicht nur weil ich verheiratet bin, sondern weil ich in meinen Aufgaben oft versage. Was ich hier schreibe, „predige“ ich deshalb zuerst mir selbst.

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Der Blick auf die nächste Generation: Lektionen vom Übergang auf die nächste Generation am Beispiel Josuas

 

Der Generationenbruch

Es kommt die Stunde der Wahrheit für jede neue Generation, der Moment, in dem das Außerordentliche vorbei ist und das ordentliche Leben anfängt. Das war auch zur Zeit Josuas so.

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„Ihr Ehefrauen, ordnet euch euren Männern unter!“ Epheser 5,22-24

Ehefrau beim Kreuzworträtsel: „Weltmacht mit drei Buchstaben?“ Ehemann: „I-C-H“.

Genauso stellen sich viele Leute, die Epheser 5,22-24 lesen, die biblische Ordnung für die Ehe vor: Der Mann herrscht über seine Frau.

In diesem und zwei weiteren Artikeln wollen wir die Beziehung zwischen Ehegatten untersuchen, wie sie von Gott gewollt ist.

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Zur Homo-Ehe (Teil 1)

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Anmerkungen zu einem Vortrag von Siegfried Zimmer: Die schwule Frage

Zur gesellschaftspolitischen Lage

Es ist etwas mehr als zwanzig Jahre her, dass in Deutschland der Homosexualitätsparagraph (§ 175 StGB) ersatzlos gestrichen wurde. Als das Parlament im Jahr 1994 diesen Beschluss fasste, rechtfertigten konservative Politiker den Entscheid damit, dass niemand die Absicht habe, das Grundgesetz anzutasten. Im Grundgesetz ist nämlich zu lesen, dass Ehe und Familie unter den besonderen Schutz der staatlichen Ordnung gestellt sind (§ 6,1). Volksvertreter anderer Parteien erklärten allerdings schon damals, dass die Straflosigkeit homosexueller Verbindungen nur ein Etappenziel sei.

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Zur Homo-Ehe (Teil 2)

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Siegfried Zimmer: Die schwule Frage – Die Bibel, die Christen und das Homosexuelle

1. Begrifflichkeit

Obwohl der Begriff „das Homosexuelle“ im Titel seines Vortrags vorkommt, lehnt Zimmer den Begriff „Homosexualität“ ab. Seine Begründung lautet, dieser Begriff sei zu „klinisch“, er stamme aus der „Psychiatrie“, der „Psychologie“, er sei eine „weiße Kittelsprache“, eine „Pinzettensprache“, eine „Laborsprache“. Zimmer erläutert, „wenn einer sage, die Homosexualität ist aber …,“ dann wisse er sofort, dass so jemand überhaupt „keinen Kontakt mit Schwulen und Lesben hat“. Er selbst befürwortet die mittlerweile in die Umgangssprache eingegangenen Begriffe „schwul“ und „lesbisch“.

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Ehre Vater und Mutter

Wortverkündigung zu Epheser 6,1-4

Wie die Liebe zu Christus die Beziehungen in der Familie prägen soll

In diesen wenigen Versen aus dem Wort Gottes wird uns das biblische Grundmodell der Familie beschrieben. Wie soll die Beziehung zwischen Kindern und Eltern nach Gottes Willen aussehen?

Kinder sollen ihren Eltern gehorsam sein, und Eltern sollen die Kinder in Zucht und Ermahnung des Herrn erziehen. Kinder ordnen sich den Eltern unter, Eltern ordnen sich Gott unter.

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Unser Erziehungsauftrag nach 5.Mose 6,4-15

Was Gott der Herr in diesem Abschnitt (5Mose 6,4-15) sagt, kann folgendermaßen zusammengefasst werden: Gott verpflichtet uns Eltern, unsere Kinder im Wort der Wahrheit zu erziehen und zu unterweisen.
Unmittelbar vor diesem Abschnitt, in Kapitel 5, hatte Mose die Zehn Gebote dem Volk Israel erneut verkündet. Es war eine neue Generation aufgewachsen, die nicht mehr Augen- und Ohrenzeuge der Ereignisse vom Berg Sinai war. Inzwischen befand sich das Volk Gottes in der Jordanebene. Sie standen kurz davor, in das verheißene Land Kanaan einzuziehen. Kurz vor dem Einzug wiederholte Mose die Zehn Gebote.

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Herman Bavinck und die Theologie der Familie

 Weshalb wir nicht nur Familienratgeber brauchen

Wir leben in einer Zeit der X-Schritte-Programme zur Qualitätssteigerung von Ehe- und Familienleben. Ratgeber zur Familie füllen christliche und säkulare Buchläden. Was uns hingegen fehlt, ist eine systematisch-biblische Sicht. Unser Denken muss von Gottes Absichten für die Familie erneuert werden. Das heißt, dass wir in den Grundfragen zu Platz, Stellenwert und Aufgabe der Familie in der Gesellschaft einige schlüssige Antworten im Kopf und damit zur Hand haben müssen. Wenn wir unsere Vorstellungen nicht bewusst überdenken, hinterfragen und an einer biblischen Weltanschauung ausrichten, laufen wir Gefahr, die Denkvoraussetzungen unserer Umgebung zu übernehmen. Das wäre schade.

Herman Bavinck füllt diese Lücke: Er hilft uns dabei, uns mit den biblischen Grundüberlegungen der Familie vertraut zu machen. Wenn Sie den einen oder anderen Satz zwei- oder dreimal lesen sollten, kann ich Sie nur ermutigen: Irritation ist der Anfang des Lernens!

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Die Familienandacht: Gottesdienst zu Hause

Seit Jahrzehnten haben wir gehört, dass die Familie die Keimzelle eines Volkes ist. Zu unserer Schande waren es selten Christen, die diese Wahrheit der Welt verkündeten. Eher vernahm man Derartiges von Soziologen, Psychologen oder Wissenschaftlern. Diese hatten meistens nichts oder nicht viel mit dem biblischen Christentum am Hut. Angesichts der gegenwärtigen gesellschaftlichen Entwicklungen in Europa scheint aber selbst von diesen Männern diese Botschaft nicht mehr gesagt zu werden. Sie liegt nicht mehr im Trend.

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„Ihr Frauen, ordnet euch euren eigenen Männern unter!“

Eine biblische Provokation:

Zwischen frommem Tabugelände und gesellschaftlich anerkannter Not

Vor einiger Zeit war ich bei einem Theologen für einen fachlichen Austausch zu Besuch eingeladen. Nach einem Beschnuppern in den ersten Minuten beeilte sich mein Gesprächspartner festzustellen, dass er sich selber nicht als „Fundamentalist“ sehe. Ich fragte nach, was er unter dem Begriff verstehe. Seine Antwort: „Das kann ich dir konkret benennen. Einen (christlichen) Fundamentalisten erkennst du an seinen Standpunkten zur Entstehung der Welt, der Homosexualität und der Frauenfrage.“ In manchen frommen Kreisen erscheint es, wenn nicht „politisch inkorrekt“, so doch zumindest ein Tabu zu sein, über die Unterordnung der Frau zu sprechen.

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