Artikel zu: Auferstehung

Die Auferstehung von Jesus stellt unsere Auferstehung sicher

Wortverkündigung zu Römer 8,10.11

„Christus ist auferstanden – er ist wahrhaftig auferstanden!“ Mit diesen Worten grüßen sich Christen auf der ganzen Welt, nicht nur, aber ganz besonders am Auferstehungssonntag.

Jesus war drei Tage zuvor am Kreuz gestorben. Er hatte dort die Sünde seines Volkes ein für alle Mal weggenommen, indem er den auf uns lastenden Zorn Gottes auf sich nahm. Dann wurde er in ein Grab gelegt. Aber am Morgen des ersten Tages der Woche stand er von den Toten wieder auf. Der Tod konnte ihn nicht halten. Nun war Jesus Christus, der Sohn Gottes, nicht mehr tot. Er lebt!

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„Lazarus, komm heraus!“

Wortverkündigung zu Johannes 11,43

Einleitung

Unser heutiges Schriftwort und das gesamte 11. Kapitel des Johannesevangeliums gehören sicher zu den bekanntesten Abschnitten der Heiligen Schrift. Das ist nicht überraschend, denn die Wunder, die Jesus während seines irdischen Dienstes tat, ziehen naturgemäß großes Interesse auf sich. Und unter all diesen Wundern nimmt die Auferweckung des Lazarus einen sehr prominenten Platz ein. Warum, so fragen wir, ist das so? Warum bleibt selbst Menschen, die mit Jesus Christus nicht viel im Sinn haben, die aber zumindest schon einmal von ihm gehört haben, vor allem dies in Erinnerung: dass er viele Wunder tat oder getan haben soll? Ist es die menschliche Neugier, die Lust am Ungewöhnlichen, an Sensationen? Möglicherweise. Aber das sollen nicht die Motive sein, die uns beim Hören dieser Wunder und überhaupt aller biblischen Berichte leiten.

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Die leibliche Auferstehung als Sieg über den Tod

Bibelarbeit über 1Korinther 15,50-58

Einleitung: Wie soll man sich die Auferstehung vorstellen?

Die Verse 1Korinther 15,50-58 schließen das große Kapitel über die Auferstehung von den Toten ab. Ab Vers 35 widmet sich der Apostel Paulus einer Frage: „Wie soll das zugehen, wenn die Toten auferweckt werden? Was für einen Körper werden sie dann haben?“ Paulus antwortet den Korinthern mit dem Hinweis darauf, dass die Auferstehung der Toten für Gott kein Problem darstellt. Gedankliche Probleme mit ihr wären nur dann gerechtfertigt, wenn wir allein von unserem jetzigen leiblichen Zustand auf die Auferstehung schlussfolgern müssten. Dann könnte man, wie es bei den Korinthern der Fall war, auf den Gedanken kommen, die Auferstehung sei nicht leiblich, sondern lediglich als eine Art Belebung der Seele zu verstehen.

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