Artikel zu: Predigten

Wortverkündigung zu Jeremia 36

Gottes Wort richtet aus, wozu es gesandt ist

Haben Sie sich schon jemals redlich Mühe gegeben, jemanden, der Ihnen wichtig ist, von einer guten Sache zu überzeugen? Ein Kind, einen Enkel, einen Freund, einen Arbeitskollegen, einen Mitarbeiter oder einen Vorgesetzten? Womöglich haben Sie sich zur Unzeit eingesetzt, Eifer bewiesen, gute Argumente eingebracht, Hingabe gezeigt oder gar Tränen vergossen.

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Das Zeugnis der Gemeinde durch die Botschaft, die sie verkündet

Wortverkündigung zu 1.Korinther 2,1.2

Die amerikanische Soziologin Marsha Witten berichtet von einem Flyer, den sie eines Morgens in ihrem Briefkasten fand. Auf diesem stand sinngemäß Folgendes: „Gehören Sie auch zu denen, die es schon längst aufgegeben haben, Gottesdienste zu besuchen? Die Gründe sind vielfältig: Die Predigten sind langweilig; viele Gemeinden wollen nur Ihr Geld; die Mitglieder sind unfreundlich zu Gästen;

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Das Evangelium ist nicht gebunden

Wortverkündigung zu Philipper 1,12-18

Die Philipper sind in einer schwierigen Lage. Paulus schreibt ihnen in Philipper 1,29: Euch wurde, was Christus betrifft, die Gnade verliehen, nicht nur an ihn zu glauben, sondern auch für ihn zu leiden. Viele Fragen stellen sich ihnen: Wie sollen wir uns verhalten? Wie können wir unseren Glauben leben, wenn wir verfolgt werden? Haben wir eigentlich genug Kraft dafür? Werden wir durchhalten? Oder werden wir am Ende nicht doch versagen? Werden wir scheitern? Werden wir aufgeben?

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Orientierung am Übergang zur zweiten Lebenshälfte – Jesaja 40

Ausrichtung an einem externen Orientierungspunkt

Vor kurzem bin ich statistisch in der Lebensmitte angelangt. Vierzig Jahre war in früheren Zeiten Endstation des irdischen Lebens, heute hat man damit gerade die erste Lebenshälfte abgeschlossen. Statistisch. Die ersten 20 Jahre wuchs ich in die Gesellschaft hinein, formell beendet durch den Auszug aus dem elterlichen Haus. Die nächsten 20 Jahre waren geprägt von der Etablierung in Beruf, Familie und Gemeinde.

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An Gideon die Reinigung von den fremden Göttern lernen

Wortverkündigung zu Richter 6,25-32

Gnade sei mit euch und Friede von dem, der da war und der da ist und der da sein wird in alle Ewigkeit, unserem Herrn Jesus Christus. Amen.
Ein weiteres Wort, auf das wir heute hören wollen, steht im Alten Testament im Buch Richter. Wir wollen hören auf Richter 6,25-32. In der Lutherbibel ist das überschrieben mit: Gideons Eifer für Gott.
Ich habe die Predigt überschrieben: An Gideon die Reinigung von den fremden Göttern lernen. Ich habe Ihnen fünf Punkte mitgebracht. Sie sind etwas kürzer als sonst, wir kommen also zum selben Zeitpunkt raus.

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Ehre Vater und Mutter

Wortverkündigung zu Epheser 6,1-4

Wie die Liebe zu Christus die Beziehungen in der Familie prägen soll

In diesen wenigen Versen aus dem Wort Gottes wird uns das biblische Grundmodell der Familie beschrieben. Wie soll die Beziehung zwischen Kindern und Eltern nach Gottes Willen aussehen?

Kinder sollen ihren Eltern gehorsam sein, und Eltern sollen die Kinder in Zucht und Ermahnung des Herrn erziehen. Kinder ordnen sich den Eltern unter, Eltern ordnen sich Gott unter.

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Unser Erziehungsauftrag nach 5.Mose 6,4-15

Was Gott der Herr in diesem Abschnitt (5Mose 6,4-15) sagt, kann folgendermaßen zusammengefasst werden: Gott verpflichtet uns Eltern, unsere Kinder im Wort der Wahrheit zu erziehen und zu unterweisen.
Unmittelbar vor diesem Abschnitt, in Kapitel 5, hatte Mose die Zehn Gebote dem Volk Israel erneut verkündet. Es war eine neue Generation aufgewachsen, die nicht mehr Augen- und Ohrenzeuge der Ereignisse vom Berg Sinai war. Inzwischen befand sich das Volk Gottes in der Jordanebene. Sie standen kurz davor, in das verheißene Land Kanaan einzuziehen. Kurz vor dem Einzug wiederholte Mose die Zehn Gebote.

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Der von Anfang war wurde Fleisch

Wortverkündigung zu (1Johannes 1,1-4)

Gleich in den ersten Versen des ersten Johannesbriefes geht es um die Menschwerdung des Sohnes Gottes. Es fällt auf, wie abrupt dieser Brief einsetzt. Aus den Briefen der Apostel Paulus und Petrus kennen wir es anders. Hier aber erfolgt keine Begrüßung, keine Vorstellung des Schreibers, und auch eine Anrede an die Adressaten suchen wir vergeblich.

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An Jesus Christus glauben

Wortverkündigung zu Markus 6,45-52

In der heutigen Wortverkündigung geht es um die Frage, welchen Platz Christus in unserem Leben einnimmt. Vertrauen wir wirklich Christus, oder spielen wir nur Christentum? Ist unser Glaube an den Sohn Gottes das tragende Fundament unseres Lebens, oder gehört es zum Bereich Zeitvertreib, sodass er kein größeres Gewicht in unserem Leben hat als irgendwelche sonstigen Freizeitbeschäftigungen?

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Die Auferstehung von Jesus stellt unsere Auferstehung sicher

Wortverkündigung zu Römer 8,10.11

„Christus ist auferstanden – er ist wahrhaftig auferstanden!“ Mit diesen Worten grüßen sich Christen auf der ganzen Welt, nicht nur, aber ganz besonders am Auferstehungssonntag.

Jesus war drei Tage zuvor am Kreuz gestorben. Er hatte dort die Sünde seines Volkes ein für alle Mal weggenommen, indem er den auf uns lastenden Zorn Gottes auf sich nahm. Dann wurde er in ein Grab gelegt. Aber am Morgen des ersten Tages der Woche stand er von den Toten wieder auf. Der Tod konnte ihn nicht halten. Nun war Jesus Christus, der Sohn Gottes, nicht mehr tot. Er lebt!

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