Artikel zu: Lehre

Christliche Weltanschauung: Jeden Gedanken gefangen nehmen unter den Gehorsam gegen Christus (Teil 4):

Beispiele nicht-christlicher Lebens- und Weltanschauungen

Aus den bisherigen Ausführungen zur Thematik der christlichen Weltanschauung wurde klar, dass es im Grunde nur zwei Arten von Weltanschauungen gibt, die christliche, die im Einklang mit dem Wort Gottes steht, und die nichtchristliche oder die antichristliche, die sich gegen Gottes Wort auflehnt. Im Folgenden wollen wir uns einige prominente Beispiele anti-christlicher Lebensanschauungen anhand ihrer Grundannahmen ansehen.

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Christliche Weltanschauung (Teil 3): Jeden Gedanken gefangen nehmen unter den Gehorsam gegen Christus

Der Anfang der Erkenntnis: Elemente einer christlichen Lebens- und Weltanschauung

In den letzten beiden Ausgaben der Bekennenden Kirche haben wir uns mit der Notwendigkeit einer umfassenden christlichen Welt- und Lebensanschauung befasst.

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Christliche Weltanschauung (Teil 2): Jeden Gedanken gefangen nehmen unter den Gehorsam gegen Christus

„Wer nicht mit mir ist, der ist gegen mich“ – Der Mythos von Neutralität und Vernunft

In der letzten Ausgabe der Bekennenden Kirche (Nr. 57) befassten wir uns mit der Notwendigkeit einer umfassenden christlichen Welt- und Lebensanschauung. Wir erkannten aus der Heiligen Schrift, dass Christen ausnahmslos alle Lebensbereiche vom Boden des Wortes Gottes aus zu beurteilen haben. Das zeigen biblische Aussagen wie zum Beispiel 2Timotheus 3,16.17; 1Korinther 10,31 und 2Korinther 10,5.

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Drei Dinge, die du wissen musst: Die tragenden Balken unseres Glaubens

Kürzlich sahen wir uns als Familie Fotos vom Umbau eines Hauses an. Die Besitzer hatten das ganze Gebäude ausgehöhlt. Nur einige Balken blieben übrig, die das gesamte Gebäude stützten. Dies ist ein treffendes Bild für das, worum es in diesem Beitrag geht: Was sind die tragenden Balken unseres Glaubens?

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Biblisch beten

Die Krise

Die meisten Christen beten kaum. Vielleicht murmeln sie vor dem Schlafengehen ein paar Worte, oder ihnen entgleitet vor einem wichtigen Ereignis ein Stoßgebet. Ansonsten beten sie noch mit, wenn der Pastor die Predigt mit Gebet einleitet oder wenn eine Gebetsgemeinschaft im Hausbibelkreis stattfindet. Und das war’s.
Somit kommt der durchschnittliche Christ in Deutschland gefühlt auf 58 Minuten Gebet pro Woche. Das wären dann etwas mehr als 8 Minuten pro Tag. So weit, so schlecht. Unsere Krise besteht in folgenden Punkten:
– Wir beten nicht.
– Wenn wir beten, beten wir, um gebetet zu haben, und nicht, um von Gott erhört zu werden.
– Wenn wir beten, um erhört zu werden, beten wir meist für Dinge, die wir aufgrund unserer Selbstsucht begehren.
– Wir haben es uns in unserer Gebetslosigkeit bequem gemacht.

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Christliche Weltanschauung (Teil 1): „Jeden Gedanken gefangen nehmen unter den Gehorsam des Christus“

„Stellet euch nicht dieser Welt gleich!“

Ich erinnere mich noch recht gut an ein Erlebnis während meiner Studienzeit. Während des Studiums hatte ich bereits eine Familie, weshalb ich nebenher als Taxifahrer arbeitete. Da ich tagsüber studierte, fuhr ich fast ausnahmslos nachts. Ich war damals gerade erst Christ geworden und sehr eifrig am Evangelisieren. Wenn man nachts Taxi fährt, hört und sieht man so einiges: Betrunkene, die ihr Herz ausschütten, junge Leute, die sich ins Nachtleben stürzen oder auch Menschen aus dem Rotlichtmilieu. So kam es eines frühen Morgens, dass ich zu einem Bordell gerufen wurde, um eine Prostituierte nach Hause zu fahren. Nachdem sie ins Auto gestiegen war, lenkte ich schnell das Gespräch auf das Evangelium und gab Zeugnis darüber, wie der Herr Jesus mein Leben verändert hatte. Euphorisch ließ mich die junge Frau wissen, dass sie auch Christ sei und dass wir folglich Glaubensgeschwister seien.

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Mann und Frau – und was die Bibel dazu sagt (Teil 1)

Einleitung: Befreiung – ein biblisches Thema

Der Apostel Johannes berichtet uns in seinem Evangelium von einem Wortwechsel zwischen Jesus und den Juden. Die Auseinandersetzung drehte sich um die Frage: Welcher Mensch kann von sich behaupten, wahrhaft frei zu sein? (Joh. 8,31-47).
Für unser Thema ist das, was der Sohn Gottes dazu lehrt, außerordentlich aufschlussreich. Aus Zeitgründen ist es nicht möglich, auf diesen Abschnitt aus dem Neuen Testament ausführlicher einzugehen. Aber ein Aspekt ist für das Thema, das hier zur Debatte steht, beachtenswert. Christus macht im Lauf der Debatte deutlich, dass die Klärung der Frage, ob du frei bist, von der Antwort abhängt, die du auf die Frage gibst: Wer ist dein Vater? Denn, so stellt der Herr klar: Keineswegs ist der frei, der tun kann, was er will, sondern frei ist derjenige, der das in seinem Leben erfüllt, wozu er von seinem Urheber, von Gott, bestimmt und geschaffen worden ist.
Im Vergleich dazu ist der Mensch, der Gott den Vater nicht als seine Autorität hat, nicht frei, sondern er ist Sklave. Er ist ein Sklave des Teufels. Indem der Herr die Beziehung zum Teufel als „Sklaverei“ bezeichnet, führt er uns vor Augen, dass die Beziehung zum Teufel in Wahrheit niemals als Vaterschaft qualifiziert werden kann. Zwar greift der Herr zunächst den Begriff des Vaters auf: „Ihr seid aus dem Vater, dem Teufel, und die Begierden eures Vaters wollt ihr tun.“ Aber er fügt sofort hinzu: Dieser „Vater“ ist ein „Menschenmörder“ und ein „Lügner“ (Joh. 8,44).

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Mann und Frau – und was die Bibel dazu sagt (Teil 2)

2.3. Gott schuf Mann und Frau nicht gleichartig

Die Überzeugung von der Gleichwertigkeit der Geschlechter hat sich heute weitgehend durchgesetzt. Der Grund dafür ist allerdings nicht, dass das, was das Wort Gottes darüber lehrt, anerkannt wird, sondern diese Überzeugung beruht auf einem Egalitätsdenken, wie es in den Ideen der Menschenrechte aufkam, die in der Französischen Revolution durchbrachen.
Vom Boden dieses Egalitätsdenken wird dann nämlich die Wesensverschiedenheit der Geschlechter bestritten. Dabei geht es den Genderideologen natürlich nicht um das Infragestellen der anatomischen Unterschiede von Mann und Frau. Die jeweiligen leiblich-biologischen Besonderheiten lassen sich ja nun wirklich nicht wegdiskutieren. Ihnen geht es um das Bestreiten der geistig-seelischen Differenzen zwischen den beiden Geschlechtern. Die Genderagitateure ziehen radikal in Zweifel, dass es ein erkennbares „Wesen des Mannes“ gibt und ein davon unterscheidbares „Wesen der Frau“, durch das jeweils das gesamte Leben in charakteristischer Weise bestimmt wird.

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„Ihr Frauen, ordnet euch euren eigenen Männern unter!“

Eine biblische Provokation:

Zwischen frommem Tabugelände und gesellschaftlich anerkannter Not

Vor einiger Zeit war ich bei einem Theologen für einen fachlichen Austausch zu Besuch eingeladen. Nach einem Beschnuppern in den ersten Minuten beeilte sich mein Gesprächspartner festzustellen, dass er sich selber nicht als „Fundamentalist“ sehe. Ich fragte nach, was er unter dem Begriff verstehe. Seine Antwort: „Das kann ich dir konkret benennen. Einen (christlichen) Fundamentalisten erkennst du an seinen Standpunkten zur Entstehung der Welt, der Homosexualität und der Frauenfrage.“ In manchen frommen Kreisen erscheint es, wenn nicht „politisch inkorrekt“, so doch zumindest ein Tabu zu sein, über die Unterordnung der Frau zu sprechen.

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„…denn auch wir vergeben allen, die an uns schuldig werden“ (Lukas 11,4)

Da wir alle Sünder sind, bedeutet das auch, dass andere sich an uns versündigen. Das heißt: Wir sind potentielle Opfer für Sünder und Sünden. Wie sollen wir in Fällen reagieren, in denen sich Menschen an uns vergangen haben?

Viele, sicher auch einige unter uns, haben in ihrem Leben durch andere Menschen grausame Dinge erfahren, möglicherweise sogar durch sehr nahestehende Menschen: Lüge, Verhöhnung, Spott, Verleumdung, Vernachlässigung, Hass, Vergewaltigung, Misshandlung, Ehebruch …

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