Artikel zu: Kontroverses

„Kosmischer Kindesmissbrauch“?

Was feiern wir an Weihnachten? Für die Christen ist die Antwort einfach und klar: „dass der Sohn Gottes auf die Erde kam und als Mensch geboren wurde.“ Hierüber herrscht große Einigkeit. Aber haben Sie einmal darüber nachgedacht, dass damit allein eigentlich noch gar nichts ausgesagt ist?

Wenn wir nämlich nicht sagen, warum der Sohn Gottes auf die Erde gesandt wurde und kam, dann hat davon niemand etwas. In der Tat gibt es eine große Verwirrung in Bezug darauf, warum Jesus kam. Ziemlich widersprüchliche Dinge werden geglaubt und gesagt. Zwar haben die meisten etwas damit zu tun, dass sein Kommen mit Gottes Liebe im Zusammenhang steht. Und mit Frieden auf Erden. Mit Hoffnung. Mit Licht und Wärme. Und so weiter. Aber wie genau hängen diese ermutigenden Themen zusammen? Was ist es denn, das Hoffnung macht, das Frieden bringt, das uns die Liebe Gottes erfahren lässt?

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Die Lehre von der Allversöhnung und ihre Aufnahme im postmodernen Evangelikalismus

Laut dem amerikanischen Nachrichtenmagazin TIME zählt er gegenwärtig zu den hundert einflussreichsten Persönlichkeiten der Welt. Als Pastor einer amerikanischen „Mega-Gemeinde“ spricht er Woche für Woche zu zehntausend Menschen, die sich in einem ehemaligen Einkaufszentrum in Grand Rapids, Michigan, versammeln. Nicht zuletzt dank des Internets ist er aber auch in der globalisierten evangelikalen Gemeinschaft weithin bekannt. Seine jüngste Publikation schaffte es mühelos auf die Bestsellerliste der New York Times. Dass dieses Buch bereits weniger als einen Monat nach Erscheinen des englischen Originals und pünktlich zum Auftritt des Autors beim diesjährigen Willow Creek Jugendplus-Kongress in Düsseldorf in deutscher Übersetzung vorlag und in den hiesigen (christlichen) Buchläden angeboten wird, verwundert daher kaum. Die Rede ist von Rob Bell und seinem neuen Buch: Das letzte Wort hat die Liebe. Es trägt den vielversprechenden Untertitel: Über Himmel und Hölle und das Schicksal jedes Menschen, der je gelebt hat.1

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Anmerkungen zu Johannes Reimers Konzeption des „gesellschaftsrelevanten Gemeindebaus“

Seit einigen Jahren wird Johannes Reimer in der evangelikalen Welt immer bekannter. Sein Gemeindebaukonzept verspricht Erfolg. Somit scheint er das Recht, dieses Konzept zu verbreiten, auf seiner Seite zu haben.

Ich lernte Johannes Reimer im Jahr 2006 kennen, als ich die Wiedenester Pfingstjugendkonferenz besuchte, auf der Reimer einer der Hauptredner war. Viele waren schnell von ihm begeistert. Er ist ein packender Redner. Er hat neue, fast revolutionäre Ideen. Damit kann man Jugendliche begeistern.

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Sonntags-Club oder Bild des Himmlischen…?

Wenn das Evangelium den sonntäglichen Gottesdienst prägt

Das Thema Gottesdienstgestaltung ist heute heiß diskutiert und umstritten. Es ist nicht nur so, dass wir gegenwärtig die verschiedensten Formen von gottesdienstlichen Veranstaltungen vorfinden. Die Frage, wie die Gottesdienste gefeiert werden sollen, wird auch recht unterschiedlich beantwortet – meistens je nach dem, von welchem kirchlichen Hintergrund jemand kommt. In manchen Kreisen gibt es einen regelrechten Kampf um die Gottesdienstgestaltung.
Dieser Kampf ist leider vorwiegend von Vorlieben bestimmt. Das heißt: Die beiden oder mehrere Lager, die sich um das Thema streiten, sind vorwiegend bemüht, ihre eigene Sicht durchzusetzen.

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Die Hütte: Kritische Anmerkungen zu einem aktuellen Bestseller

Eines der Themen des christlichen Glaubens, das unseren Verstand weit übersteigt, ist die Wahrheit über die Dreieinigkeit. Gott ist ein einziger Gott und er ist doch drei Personen. Dieser in jeder Beziehung überrationalen Wahrheit hat sich kürzlich ein Mann angenommen und seine Überlegungen dazu in einem Buch niedergelegt. Der Titel dieses Buches lautet: Die Hütte.

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Warum Christ sein Sinn macht

Anmerkungen zu einem Buch von N.T. Wright

Die Flut der aus der Feder des anglikanischen Theologen N.T. Wright stammenden Bücher scheint unübersehbar. Nachdem die ersten Werke inzwischen ins Deutsche übersetzt worden sind, zeigt Peter Neudorf, Student an der Akademie für Reformatorische Theologie, anhand eines Buches des Verfassers exemplarisch auf, wie Wright argumentiert. Dabei deckt er im Licht der Heiligen Schrift einige der Schwächen bzw. Irrungen des Theologen auf.

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