Artikel zu: Kirchengeschichte

In Zeiten höchster Eitelkeiten: Die Aktualität von Luthers Auslegung des Buches Prediger (Teil 4)

Seit dem 31. Oktober 1517, dem Tag, der in die Geschichte als Reformationstag eingegangen ist, befand sich Martin Luther in unerbittlicher Auseinandersetzung mit dem römischen Papsttum und dessen Lehren. Diese Konfrontation spiegelt sich auch in seiner Vorlesung über das Buch Prediger wider, die der Reformator in der zweiten Hälfte des Jahres 1526 hielt.

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Martin Luthers Auslegung des Buches Prediger

Im Folgenden finden Sie Martin Luthers Auslegung des Buches Prediger aus dem Jahr 1526. Sie ist uns durch Mitschriften seiner Studenten erhalten geblieben. Auf Luthers Auslegung nimmt die in der Bekennenden Kirche (Nr. 63-66) erschienene Artikelserie In Zeiten höchster Eitelkeiten – Die Aktualität von Luthers Auslegung des Buches Prediger immer wieder Bezug.

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In Zeiten höchster Eitelkeiten: Die Aktualität von Luthers Auslegung des Buches Prediger (Teil 3)

Das Buch Prediger wurde für Martin Luther zu einem Lichtstrahl. Es brachte ihm Klarheit über mehr als tausend Jahre zurückliegender Kirchengeschichte. In der Vorrede zu seiner Auslegung dieses Bibelbuches bringt er diese Erkenntnis programmatisch auf den Punkt: „Sehr viele von den heiligen Vätern und hervorragenden Lehrern der Kirche haben durch dieses Buch [Prediger], das sie falsch verstanden, nicht geringen Schaden angerichtet.

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In Zeiten höchster Eitelkeiten: Die Aktualität von Luthers Auslegung des Buches Prediger (Teil 2)

Ziemlich am Anfang des ersten Korintherbriefes stellt uns der Apostel Paulus eine Reihe von Fragen: Wo ist nun der Weise? Wo ist der Schriftgelehrte? Wo ist der Wortgewaltige dieser Weltzeit? Hat nicht Gott die Weisheit der Welt zur Torheit gemacht? (1Kor. 1,20). Es ist gut möglich, dass wir gerade über die zweite Frage stolpern oder dass sie uns sogar erschreckt: Werden hier nicht die Schriftgelehrten in eine Reihe mit den Weisen und den Wortgewaltigen dieser Weltzeit gestellt?

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In Zeiten höchster Eitelkeiten: Die Aktualität von Luthers Auslegung des Buches Prediger (Teil 1)

In dieser hiermit anfangenden Artikelserie wollen wir uns mit einigen Einsichten vertraut machen, die sich für Martin Luther aus dem Studium des Buches Prediger Salomo ergaben.

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Dennis E. Johnson, Der Triumph des Lammes. Ein Kommentar zum Buch der Offenbarung.

Anstatt einer üblichen Rezension halten wir es als Empfehlung für sinnvoll, aus dem Vorwort von Hans-Werner Deppe zu zitieren, in dem dieser wegweisende Kommentar zum letzten Bibelbuch vorgestellt wird:

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Das Ringen um die Lehre der Dreieinigkeit in der Alten Kirche (Teil 1)

Warum nennst du denn drei: den Vater, den Sohn und den Heiligen Geist, wo doch Gott nur einer ist?“ Diese Frage stammt aus dem Heidelberger Katechismus. Was würden Sie auf die 25. Frage antworten?

Ist Ihnen beim Sprechen des Apostolischen Glaubensbekenntnis schon einmal die Frage gekommen, in welchem Verhältnis Gott der Vater, Gott der Sohn, und Gott der Heilige Geist zueinander stehen? Wären wir überhaupt in der Lage, Rechenschaft darüber abzulegen, was wir über Gott glauben (1Pet. 3,15)?

Es kann sogar sein, dass der eine oder der andere die Frage stellt: Ist es überhaupt von Belang, die Frage nach der Dreieinigkeit richtig zu beantworten? Hat diese Thematik überhaupt etwas mit meinem Glauben oder mit meiner Lebensführung zu tun?

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Eine religionslose Zeit?

Bonhoeffers Prognose einer religionslosen Zeit und sein Vorschlag zu einer nichtreligiösen Interpretation biblischer Begriffe

1973 behauptete die Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland, Dietrich Bonhoeffer habe sich in seiner Prognose einer zukünftigen religionslosen Zeit geirrt. Tatsächlich ist Bonhoeffer (19061945) umstritten. Er war lutherischer
Theologe, profilierter Vertreter der Bekennenden Kirche während der Herrschaft des Nationalsozialismus und Teilnehmer am deutschen Widerstand gegen Hitler. Für eine große Zahl moderner Interpreten gilt er als Vertreter einer säkularen Theologie, die die Existenz eines persönlichen, transzendenten Gottes nicht wahrhaben will. Die Basis für diese Deutung findet man in Bonhoeffers Prognose, es stehe eine religionslose Zeit bevor. Die Menschen seien nicht mehr in der Lage, religiös zu sein. Um ihnen entgegenzukommen habe Bonhoeffer eine nichtreligiöse Interpretation biblischer Begriffe angestrebt.

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Philipp Melanchthon Melanchthon und Luther – Verschieden im Charakter, einig im Glauben

Eine deutsche Reformation, ein deutscher Reformator?

Schon vor 35 Jahren stellte die theologische Koryphäe Kurt Aland kritisch fest, dass, wenn heutzutage von „den Reformatoren“ gesprochen werde, selbst ein Theologe, um von der Gemeinde ganz zu schweigen, im allgemeinen nur an Luther und Calvin denke. Wird aber „vom ‚Reformator‘ geredet, so meint man damit Luther“.1 Diese Feststellung gilt immer noch. Die Bedeutung Melanchthons als Reformator ist entweder nicht bekannt oder ist – auch in Deutschland – einfach in Vergessenheit geraten. Eine derartige Bildungslücke zeugt allerdings von mangelndem Verständnis für die Geschichte der Reformation.

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Philipp Melanchthon „Von Luther habe ich das Evangelium gelernt“

Ein neues Interesse an der Heiligen Schrift im Original

Im letzten Beitrag zu Melanchthon (Bekennende Kirche, Dez. 2010, Nr. 43, S. 16-18) sahen wir, dass Melanchthon als Humanist im Sinne des Humanismus des 16. Jahrhunderts zu verstehen ist. Diese geistige Bewegung beinhaltete ein neues Interesse an den ursprünglichen Quellen, auch an der Heiligen Schrift. Es war ein Interesse, das zu bahnbrechenden Erschließungen des griechischen und hebräischen Textes des Wortes Gottes führte. In dieser Hinsicht war der Humanismus für die Reformation von nicht geringer Bedeutung.

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