Artikel zu: Buchrezensionen

Jay Adams, Aufgepasst und mitgedacht. Wie man von Predigten am besten profitiert.

Die Predigt am Sonntagmorgen ist für unser geistliches Leben die vielleicht wichtigste Stunde in der Woche. Sollten wir als Zuhörer das etwa auf die leichte Schulter nehmen? Sollten wir unvorbereitet oder gar übermüdet (von was auch immer man am Samstagabend gemacht hat) oder in Hektik zu spät zum Gottesdienst kommen?

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Marius Timmermans, Was suchst du? Heidelberger Trilogie. Band 1 – Auf der Reise zum wahren Glauben.

Der 18-jährige Johann ist im Jahre 1621 aufgewühlt von den Wirren und Schrecknissen des beginnenden Dreißigjährigen Krieges (1618-1648). Auch in seiner Heimat ziehen immer häufiger Soldatentrupps umher, die gewaltsam Angst und Schrecken verbreiten. Und der Krieg zwischen Katholiken und Protestanten droht noch viel schlimmer zu werden.

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Matthias Steup, Gute Musik! Böse Musik?

Der Autor, Matthias Steup, ist Oberstudienrat, unterrichtet Englisch und Musik und hat vergleichende und historische Musikwissenschaft studiert. Seit gut drei Jahrzehnten unterrichtet er an Gesamtschulen und Gymnasien im Siegerland. Der Titel Gute Musik! Böse Musik? ist provokativ, herausfordernd. So ist er auch gemeint. Bei der Fragestellung geht es dem Autor um eine moralische Unterscheidung zwischen guter und böser Musik. Nicht Geschmacksfragen, auch nicht die Mehrheitsmeinung, sondern die Grundfrage ist dabei ausschlaggebend: Welche Musik ehrt Gott? Welche Musik kann zur Ehre und zum Lob Gottes eingesetzt werden, nicht zuletzt im Gottesdienst?

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Timothy S. Lane, Paul David Tripp, Beziehungen – Ein Weg zum geistlichen Wachstum

„Einige unserer tiefsten und schmerzhaftesten Verletzungen entstehen in Beziehungen. Es gibt Zeiten, in denen wir wünschen, wir könnten allein leben, und es gibt Zeiten, in denen wir froh sind, dies nicht zu müssen.“

Diese Aussage treffen die beiden Autoren am Anfang ihres Buches und bringen so zum Ausdruck, wie vermutlich alle Menschen über ihre Beziehungen denken. Aber warum haben wir häufig solche Gedanken, und wie können wir ein solches Denken überwinden? Das sind im Kern die Fragen, die uns die erfahrenen amerikanischen Seelsorger Timothy S. Lane und Paul D. Tripp auf den ca. 250 Seiten dieses Buches beantworten.

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Ken Sande, Sei ein Friedensstifter. Das Handbuch zur biblischen Konfliktlösung.

„Das beste Handbuch über Konfliktlösung, das ich kenne. Eine Pflichtlektüre für jeden Gemeindemitarbeiter. Es sollte als Unterrichtsmaterial an jeder Bibelschule eingeführt werden.“ So beurteilt der bekannte Autor Warren Wiersbe dieses Buch.

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Bernhard Büchner, Claudia Kaminski; Mechthild Löhr [Hrsg.], Abtreibung – ein neues Menschenrecht?

Als in den 60er und vor allem 70er Jahren des vergangenen Jahrhunderts in der Bundesrepublik Deutschland die Diskussion um die Abtreibung aufbrach, war ich Student der Theologie. Mein Professor für Ethik prophezeite damals: „Wenn erst einmal die Abtreibung erlaubt sein wird, dann wird es nur noch eine Frage der Zeit sein, bis auch die Euthanasie wieder in unserem Land freigegeben sein wird.“ Daran erinnerte ich mich, als ich mir kürzlich die im Berliner Reichstag gehaltenen Politikerreden über die so genannte Sterbehilfe anhörte.

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Colin Marshall, Tony Payne, Das Spalier und der Weinstock. Umdenken, damit die Gemeinde geistliches Wachstum hervorbringt.

In diesem Buch geht es um das geistliche Wachstum der Gemeinde und auch des einzelnen Christen. Was können Pastoren, Älteste und Gemeindemitarbeiter tun – und was sollen sie mit höchster Priorität tun -, damit ihre Arbeit wirklich Frucht trägt? Zur Antwort hilft eine Beobachtung, die der australische Autor und Dozent Colin Marshall in seinem Garten gemacht hat:

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Stephen Westerholm, Angriff auf die Rechtfertigung

Laut Spurgeon gibt es in der Theologie nichts Neues außer dem, was falsch ist. Ganz so neu ist die so genannte Neue Paulus-Perspektive (NPP) nicht. Den Begriff prägte James Dunn schon 1982. Die Lehre selbst aber geht noch weiter zurück, auf E.P. Sanders (1977) und Krister Stendahl (1963). Seitdem ist sie quasi zum akademischen Standard avanciert. Unter Evangelikalen hingegen wird sie erst seit einigen Jahren vor allem durch N.T. Wright zunehmend populär.

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Hanniel Strebel, Eine Theologie des Lernens.

Von dem Verfasser des hier in der Bekennenden Kirche abgedruckten Artikels ist kürzlich seine Dissertation (Doktorarbeit) veröffentlicht worden. Wer sich schon einmal gefragt hat, ob und wie Glaube und Denken zusammenhängen, findet hier eine gründliche Antwort.

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Dennis E. Johnson, Der Triumph des Lammes. Ein Kommentar zum Buch der Offenbarung.

Anstatt einer üblichen Rezension halten wir es als Empfehlung für sinnvoll, aus dem Vorwort von Hans-Werner Deppe zu zitieren, in dem dieser wegweisende Kommentar zum letzten Bibelbuch vorgestellt wird:

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