Jonathan – der tragische Kronprinz (Teil 2)

„Du bist mir sehr lieb gewesen“

Noch bekannter als Jonathans Heldentaten, auf die wir im ersten Artikel eingegangen sind, ist sicherlich seine enge Freundschaft zu David. Von ihr berichten schwerpunktmäßig die Kapitel 18 bis 20 des ersten Samuelbuches. Aber nicht nur dort wird uns die Freundschaft zwischen den beiden Männern geschildert. David selbst reflektiert seine Beziehung zu Jonathan wiederholt in seinem Klagelied nach dem Tod Sauls und Jonathans (2Sam. 1,17-27).

Er besingt zunächst seine Wertschätzung gegenüber dem König Saul sowie seinem ältesten Sohn. Im Anschluss daran kommt er auf Jonathan zurück und klagt. „Es ist mir leid um dich, mein Bruder Jonathan. Du bist mir sehr lieb gewesen! Wunderbar war mir deine Liebe, mehr als Frauenliebe!“ (2Sam. 1,26).

Viel angenehmer als Frauenliebe

Gerade der zweite Teil des Verses lässt den heutigen Leser aufhorchen. Was meint David mit dieser merkwürdigen Aussage „mehr als Frauenliebe„? Theologen haben in den letzten Jahrzehnten diese Stelle benutzt, um zu behaupten, die Freundschaft zwischen David und Jonathan hätte homosexuelle Züge getragen.

Bei der Untersuchung dieser Auffassung kam jedoch eine Expertenkommission unter Vorsitz des amerikanischen Theologen Craig Blomberg zu dem Ergebnis, dass nur jemand, der mit den nahöstlichen Ausdrucksformen für Freundschaft nicht vertraut sei, die These aufstellen könne, die Bibel hefte der Freundschaft zwischen David und Jonathan eine erotische Komponente an. Dem ist hinzuzufügen, dass der Schreiber der Samuelbücher über ein eventuelles homosexuelles Verhältnis der beiden im Licht des Gesetzes Gottes (3Mos. 18,22; 3Mos. 20,13) niemals wertneutral berichtet hätte.

Aber auch wenn es aus zahlreichen Gründen ausgeschlossen ist, die Beziehung zwischen David und Jonathan als homosexuell zu deuten, bleibt die Frage bestehen: Was wollte David mit dieser seltsamen Formulierung sagen? Denn nur wenn wir verstehen, was David mit dieser Aussage meinte, können wir nachvollziehen, was das Besondere an der Beziehung zwischen Jonathan und ihm war.

Viele Ausleger haben sich zu dieser Frage Gedanken gemacht. Sie sind zu dem Ergebnis gelangt, dass es sich um ein poetisches Stilmittel handelt, mit der die tiefe Verbundenheit und Liebe ausgedrückt wird, die zwischen David und Jonathan bestand. Aber auch diese Erläuterung erklärt noch nicht völlig, warum David seine Freundschaft zu Jonathan mit der Liebe zu Frauen vergleicht.

Zur Beantwortung werfen wir zunächst einen Blick auf Davids Frauen und überlegen anschließend, in welcher Weise sich seine Liebe zu Jonathan von der zu seinen Frauen unterschied.

David und seine Frauen

Wenn man an David und seine Ehefrauen denkt, werden einem als erstes die Geschehnisse mit Bathseba in den Sinn kommen. Mit dieser Frau beging David Ehebruch, zeugte ein Kind und ließ anschließend ihren Mann umbringen. Nun wäre es sicherlich zu viel zu sagen, dass Davids gesamtes Leben von entsprechender Sünde durchzogen war. Und doch fällt auf, dass Davids Familienleben alles andere als harmonisch war.

David heiratete bereits lange vor seiner Königszeit mehr als eine Frau. Seine ersten sechs Kinder wurden ihm von sechs verschiedenen Frauen geboren (2Sam. 3,2-5). Formal wurde während des Alten Testamentes Derartiges zwar von Gott geduldet, jedoch die Polygamie entsprach weder der in der Heiligen Schrift geoffenbarten Schöpfungsordnung noch dem Gesetz Gottes (5Mos. 17,17).

Spätestens nach seinem Ehebruch mit Bathseba hing der Haussegen in Davids Palast schief. Einerseits als Gericht Gottes wegen seiner Sünde, andererseits aber auch als einfache Folge seiner zahlreichen Ehen, herrschten Mord, Totschlag und Vergewaltigungen unter seinen Kindern, und als trauriger Tiefpunkt folgte die Revolution seines Sohnes Absalom.

Es ist deutlich zu sehen, dass das gesamte Alte Testament die Vielehe als solche zwar niemals ausdrücklich verurteilt, aber die spätere Geschichte zeigt stets, dass Vielehe ausnahmslos immer eine schlechte Idee war. Das gilt auch im Blick auf Abraham, Isaak, Jakob, Samuels Vater Elkana, David und später vor allem für dessen Sohn Salomo.

Die Natur der Liebe

Jeder Mensch weiß, was Liebe ist, bis zu dem Punkt, an dem er aufgefordert wird, sie zu erklären. Die meisten Menschen würden sagen, Liebe habe irgendetwas mit positiven Gefühlen zu tun, die man gegenüber jemandem oder gegenüber sich selbst hat und dass diese Gefühle dann auch konkret zum Ausdruck gebracht werden.

Auf jeden Fall stellen wir fest, dass es gar nicht so einfach ist, auf den Punkt zu bringen, was unter Liebe zu verstehen ist. Auf einen Aspekt würden wir dabei vermutlich erst relativ spät kommen, obwohl er in der Heiligen Schrift einer der Kerninhalte der Liebe ist. Ich meine, dass in der Bibel wahre Liebe immer unverdient und bedingungslos ist. Was heißt das?

Nehmen wir ein Beispiel aus dem Alltag. Wenn ich zu jemandem sage: „Ich liebe dich, weil du so schöne braune Haare hast“, dann bringe ich damit zum Ausdruck: Ich liebe diese Person nur so lange, wie sie braune Haare hat. Oder anders formuliert: Diese Person hat etwas, was mich dazu veranlasst, dass ich mich in ihrer Gegenwart wohler fühle, und aus diesem Grund bringe ich ihr positive Gefühle entgegen.

Natürlich ist unsere Liebe zu anderen Menschen sehr komplex und auch vielschichtig. In vielen Sprachen gibt es für unser deutsches Wort „Liebe“ mehrere Begriffe. Aber wenn wir ehrlich zu uns selbst sind, müssen wir zugeben, dass vieles von dem, was wir für Liebe zu einer anderen Person halten oder als solche bezeichnen, (immer auch) Liebe zu uns selbst ist. Ich liebe den anderen oder die andere, weil sie mir dieses und jenes geben oder bieten kann.

Im Blick auf Gott verhält es sich mit der Liebe anders. Wenn es heißt, dass Gott uns liebt, dann heißt das, dass er uns vorbehaltlos liebt. Vielleicht wird das nirgends deutlicher als in einer Aussage aus dem fünften Buch Mose: „Denn du bist ein heiliges Volk dem Herrn, deinem Gott. Dich hat der Herr, dein Gott, erwählt zum Volk des Eigentums aus allen Völkern, die auf Erden sind. Nicht hat euch der Herr angenommen und euch erwählt, weil ihr größer wäret als alle Völker – denn du bist das kleinste unter allen Völkern -, sondern weil er euch geliebt hat und damit er seinen Eid hielte, den er euren Vätern geschworen hat.“ (5Mos. 7,6-8).

Mit anderen Worten: Gott liebt uns einfach deswegen, weil er uns liebt! So formulierte es einmal der amerikanische Pastor Tim Keller in seiner Predigt zu diesem Abschnitt.

Wenn es einen Grund für Gottes Liebe zu uns gibt, dann liegt dieser Grund auf jeden Fall nicht in uns. Gottes Liebe ist nicht an Bedingungen unsererseits geknüpft. Das ist die Grundlage des Evangeliums von Jesus Christus. Diese Nachricht ist einerseits wunderbar und herrlich. Sie ist aber auch die einzige Hoffnung für uns. Würde nämlich Gott seine Liebe zu uns an irgendetwas knüpfen, das in uns vorhanden wäre, wäre kein einziger Funken einer Liebe zu uns möglich.

Aber diese Nachricht ist nicht nur unser Trost, sondern sie ist uns auch Berufung. Denn wenn wir die Liebe Gottes zu uns verstanden haben, sind wir dazu aufgerufen, ihn und unseren Nächsten mit derselben Liebe zu lieben, mit der er uns geliebt hat. Und genau an diesem Punkt wollen wir zu Jonathan und David zurückkehren.

 

Die Liebe zwischen David und Jonathan

Durch unsere Untersuchung über die Beziehungen zwischen David und seinen Frauen sowie über das Wesen wahrer Liebe wurde deutlich, dass Davids Beziehung zu seinen Frauen nicht wirklich bedingungslos war. Sie war häufig von anderen Motiven bestimmt als von vorbehaltloser Hingabe. Natürlich darf man Davids Beziehungen zu seinen Frauen auch nicht völlig ins Negative ziehen und ihm ausschließlich eigennützige Motive unterstellen. Dennoch liegt genau hier der Schlüssel zu der Aussage, dass für David die Liebe Jonathans angenehmer war als Frauenliebe. Sie war deswegen angenehmer, weil sie mehr dem Ideal der wahren Liebe, also der bedingungslosen Liebe Gottes entsprach.

Natürlich war auch Jonathan Sünder und somit war auch die Beziehung zu David nicht frei von ichhaften Beweggründen. Gleichwohl wusste David, dass in seinem Leben keine von seinen Beziehungen der wahren Liebe Gottes so entsprach, wie die zwischen seinem Freund Jonathan und ihm.

Deswegen schreibt er hier, dass Jonathans Liebe ihm angenehmer war als Frauenliebe. Nicht weil er die Liebe zwischen Ehepartnern generell abwerten oder gar eine homosexuelle Beziehung andeuten will, sondern weil gerade angesichts der familiären Spannungen zwischen Saul und David die Beziehung zwischen Jonathan und ihm alles andere als normal war.

Ein Freundschaftsbund

Bereits der erste Vers, in dem David und Jonathan gemeinsam erwähnt werden, verrät uns einiges über das Verhältnis zwischen den beiden Männern. Es heißt dort, dass sich „die Seele Jonathans mit der Seele Davids verband“ (1Sam. 18,1).

Nun hatten wir im ersten Teil dieser Artikelserie gesehen, dass Jonathan als Kronprinz der eigentliche Verlierer war, und zwar wegen der Sünden seines Vaters. Die Aussicht auf eine vor ihm liegende Zukunft als König Israels war mit einem Schlag vernichtet, ohne dass Jonathan irgendeinen Fehler begangen hatte.

Hätte Jonathan jetzt taktisch gedacht, hätte es für ihn zwei Möglichkeiten gegeben. Entweder hätte er David als Rivalen angesehen. Dann hätte er ihn beseitigen können. Oder er hätte mit ihm eine reine Zweckfreundschaft schließen können, nach dem Motto: Wenn ich schon nicht König werde, dann versuche ich mich beim zukünftigen König einzuschmeicheln. Wenigstens ist dann meine Zukunft gesichert.

Aber durch den Ausdruck „verband sich die Seele“ macht der Heilige Geist deutlich: Das Verhältnis der beiden Männer zueinander war kein Zweckbündnis. Es basierte auf wirklicher Liebe. Um das zu unterstreichen, heißt es gleich darauf zweimal, dass David Jonathan „wie seine eigene Seele liebgewann“ (1Sam. 18,1b.3b).

Hinter diesem Vergleich steckt natürlich eine uns allen bekannte Erfahrung. Es gibt jemanden, den jeder von uns bedingungslos liebt, nämlich: sich selbst. Es scheint also außerordentlich wichtig zu sein, die Motive für diese Freundschaft zu klären.

Der gleich darauf berichtete Freundschaftsbund zwischen den beiden (1Sam. 18,2.3) mag uns befremden. Aber in dem Maße, in dem unsere (post-)moderne Gesellschaft immer individualistischer wird, werden nicht zuletzt Freundschaften seltener Krisen aushalten. Da kann es hilfreich sein, Freundschaft auf eine Grundlage zu stellen, die über das Motto „Wir-sind-uns-eben-sympathisch“ hinausgeht. Das heißt selbstverständlich nicht, dass wir unsere Freundschaften mit einem alten, nahöstlichen Freundschaftsbund besiegeln sollen. Dennoch kann uns das Verhalten von David und Jonathan dazu ermutigen, mehr Verbindlichkeit in unsere Beziehungen zu bringen.

Ein seltsames Geschenk für den Gesalbten

Nicht nur ein Freundschaftsbund wirkt auf uns heute seltsam, sondern auch das Geschenk Jonathans: Unter anderem schenkte Jonathan dem David sein Schwert (1Sam. 18,4). Dies fällt auf, gerade weil wir einige Kapitel vorher lesen, dass allein Jonathan und sein Vater Saul überhaupt ein solches besaßen (1Sam. 13,22).

Die Großzügigkeit Jonathans lag zum einen darin begründet, dass er David sehr gern hatte. Aber damit verbunden war die Erkenntnis, wer dieser David ist. Jonathan hatte bereits zu diesem Zeitpunkt begriffen: Vor mir steht der zukünftige König Israels, der Gesalbte Gottes. Und Jonathan gab ihm seinen Rock, seine Ausrüstung, seine Waffen. Das alles waren Insignien für den zukünftigen Throninhaber Israels. Und das alles gab er David, nicht gezwungenermaßen, sondern aus tiefer Einsicht und Freundschaft.

Auch wir stehen mit allem, was unser Leben hier ausmacht, vor einem Gesalbten. Natürlich nicht wie Jonathan vor David, sondern vor dem vollkommenen, zweiten König David, vor Jesus Christus. Jonathan hatte alles, was ihm hier auf der Erde äußerliches Ansehen versprach, David zur Verfügung gestellt.

Uns stellt sich die Frage: Sind auch wir dazu bereit? Sind wir bereit dazu, alles Jesus zur Verfügung zu stellen, uns ihm zu unterstellen und dabei eigene Pläne zur Selbstverwirklichung hintenan zu stellen? Nicht in erster Linie, weil wir uns vor ihm fürchten oder weil wir uns von ihm etwas erhoffen, sondern weil wir ihn lieben.

Politisch gesehen wäre es für Jonathan natürlich sinnvoll gewesen, sein Schwert zu nehmen und David damit zu töten. Aber er machte aus diesem Schwert ein Geschenk für den Mann, den Gott dazu bestimmt hatte, die „Dynastie“ Sauls nach nur einer Generation zu ersetzen.

Die Eskalation

Die weiteren Kapitel im ersten Buch Samuel berichten uns davon, wie die Auseinandersetzung zwischen Saul und David eskalierte. Zwar wurden zunächst die Bande zwischen dem Königshof und David auf dem Papier verstärkt, indem Saul dem David seine Tochter Michal zur Frau gab. Aber in Wahrheit hatte Saul längst beschlossen, David zu schwächen oder ihn sogar zu töten (1Sam. 19).

Für Jonathan bedeutete das, dass er zwischen die Fronten geriet. Wiederholt versuchte er, seinen Vater davon abzubringen David zu vernichten. Aber immer war der Hass des Saul mächtiger, als Jonathan sich das ausmalen konnte (1Sam. 19,1-7).

Jonathan wurde hier mitten in einen Kampf hineingestellt, in dem alle Kinder Gottes stehen. Es ist der Kampf zwischen dem Reich Gottes und den Feinden Gottes. Leiblich war Jonathan der Sohn des Mannes, der nun zum Feind Gottes geworden war. Geistlich war er ein Kind Gottes. Und diese Spannung sollte von nun an den Rest seines nicht mehr allzu langen Lebens prägen.

Es war ein Kampf, den auch wir Christen heute zu durchleiden und zu bestehen haben. Wir leben in einer Spannung zwischen dem Reich Gottes und dieser Welt, zwischen Gott und seinem Willen und unseren ungläubigen Bekannten und Familienangehörigen. Diese Spannung verläuft auch zwischen unserem neuen und unserem alten Menschen. Damals wie heute kann man in diesem Kampf nur bestehen, wenn man ein Ziel hat, das über dieses irdische Leben hinausgeht, sodass wir bei dem unsere Zuflucht suchen, durch den Gott der Herr seinem Volk einen großen Sieg bereitet hat (1Sam. 19,5).

Damit fungiert Jonathan als ein Vorbild dafür, wie wir im Leben die Prioritäten zwischen dem Reich Gottes und dieser Welt richtig setzen sollen.

Immer wieder traf Jonathan mit dem fliehenden David zusammen (zum Beispiel: 1Sam. 20,1). Er suchte also immer wieder die Verbindung zu David. Andererseits begleitete er ihn nicht auf der Flucht. Auch das wäre ein denkbarer Weg gewesen. Aber Jonathan blieb bei seinem Vater und zwar so loyal, wie er es eben sein konnte, ohne falsch zu handeln. Doch immer dann, wenn sein Vater verheerende Entscheidungen traf, besonders bei der Verfolgung Davids, griff er ein. Dafür dient das ganze Kapitel 1Samuel 20 als Illustration.

Längst hatte Jonathan die Thronfolge verloren. Jetzt hätte er auch die Gemeinschaft mit seinem besten Freund verlieren können. Aber wir erfahren in 1Samuel 20, dass er durch einen Trick seinen Freund darüber informierte, dass es am Königshof seines Vaters für ihn keine Zukunft mehr gab.

Der Einsatz für David kostete Jonathan fast das Leben, nämlich als sein eigener Vater ihn an die Wand spießen wollte (1Sam. 20,33). Beide Männer wussten damit aber nun endgültig, dass ihre Wege auseinandergehen würden. Für David begann eine jahrelange Flucht, für Jonathan folgten bittere Jahre in der Nähe seines Vaters.

Du bist mir sehr lieb gewesen

Wenn David in seinem Trauerlied die Liebe Jonathans höher als die Liebe zu Frauen einschätzt, dann sagt das etwas darüber aus, wie außergewöhnlich die Freundschaft zwischen David und Jonathan war. Gerade durch die Art seiner Liebe war Jonathan ein Vorbild, nicht nur für David, sondern auch für uns heute. Wir lernen daraus, was es heißt, den Nächsten so zu lieben wie uns selbst. Wir erfassen, was es bedeutet, dass diese Liebe gerade zu einem Zeitpunkt durch einen Bund besiegelt wird, an dem die eigene, ambitionierte Zukunft zunichte wird.

Aber es wäre zu kurz gegriffen, die Beziehung zwischen David und Jonathan lediglich als Vorbild für Nächstenliebe zu verstehen. Darüber hinaus weist sie auf eine Liebe hin, die ebenfalls stärker als Frauenliebe ist, die sogar wesentlich stärker als die Liebe zwischen David und Jonathan ist. Sie lässt uns auf den Sohn Davids, auf Christus blicken, der als der wahre König in diese Welt kam. Er kam, um lieblose Menschen, wie du und ich es sind, wieder in seine Gemeinschaft zu bringen, Sünder, die er mit einer vollkommenen und bedingungslosen Liebe liebt.